Die gelb-weißen Fahnen am Kirchplatz vor der katholischen Stadtpfarrkirche Vohenstrauß wiesen auf den großen Tag im Leben der 50 jungen Christinnen und Christen aus Vohenstrauß, Tännesberg, Roggenstein, Leuchtenberg und Michldorf hin, die an diesem Tag das Sakrament der Firmung gespendet bekamen. „Ihr sagt heute noch einmal bewusst selber Ja zu eurer Freundschaft mit Gott, und diese Freundschaft, die auch weiterhin gepflegt sein will“, leitete Dekan Alexander Hösl in seiner Begrüßung die Feier ein.
Der Firmspender Domkapitular Michael Dreßel aus Regensburg setzte sich in seiner Predigt mitten unter den Jugendlichen mit den verschiedenen Bedeutungen von Gesten mit unseren Händen auseinander. „Die ausgestreckte Hand muss immer das Erkennungsmerkmal eines Christen sein. Die Hand, die uns bei jeder Sakramentenspendung aufgelegt wird, ist immer ein Zeichen, dass wir beschützt, gestärkt und geborgen in der Liebe Gottes durch das Leben gehen können“, so ermutigte der Gast aus Regensburg die jungen Christen für ihren weiteren Glaubens- und Lebensweg. Dekan Hösl und die Geistlichen Wilhelm Bauer aus Tännesberg, Ronald Liesaus aus Vohenstrauß, Adam Nieciecki aus Leuchtenberg und Gemeindereferentin Theresa Glaser feierten den Festgottesdienst in der vollbesetzten Stadtpfarrkirche mit.
Die Teilnahme von Bürgermeister Andreas Wutzlhofer an der Liturgie unterstrich die Wertschätzung der Jugendlichen. Der stellvertretende Pfarrgemeinderatsvorsitzende Reinhard Kick überbrachte den Gefirmten die Glückwünsche der Pfarrei. Er wünschte den Jugendlichen, immer wieder das Vertrauen in die Liebe Gottes aufzubringen, gerade auch dann, wenn es im Leben einmal schwer wird und vielleicht auch dann, wenn einmal die Luft ausgeht. Gestaltet wurde der Gottesdienst mit Liedern vom Gospelchor unter Leitung von Katharina Portner und Ludwig Putzer an der Orgel.