Der Lehentaler Heimatverein macht sich auch für die Ortsverschönerung verdient
Seine Hauptaufgabe sieht der Lehentaler Heimatverein in der Pflege der Landschaft mit ihren Wanderwegen. Bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Peterhof zeigte sich, dass zu diesen Aufgaben weitere Maßnahmen zum Wohle der Heimat und der Natur durchgeführt wurden.
Vorsitzender Josef Lutter freute sich, dass sein Verein bei dieser Versammlung große Aufmerksamkeit erhielt und er alle drei Bürgermeister der Gemeinde Etzelwang neben einer Reihe von Vertretern anderer Vereine begrüßen konnte. Sein Bericht gab Auskunft darüber, dass Vereinsmitglieder im vergangenen Jahr 25 Kilometer Wanderwege markierten. Hinzu kam die Pflege der Ortsplätze und öffentlichen Grünflächen sowie Verschönerung der Buswartehäuschen mit Blumen. Den Wanderern bot der Verein an markanten Aussichtspunkten Ruhebänke an, die im Frühjahr ausgebracht, im Spätherbst wieder eingefahren und im Winter repariert wurden. Die Begehbarkeit von rund 30 Kilometer Wanderwegen erfolgte durch den Einsatz eines Mulchgerätes. In den Fluren des Lehentals pflegte der Verein Vogelnistkästen. Er bemühte sich um den Erhalt des Weiherbiotops auf der Haid. Gleichzeitig gewann der Verein Honig durch eigene Bienenvölker. Diese Vielzahl an Aufgaben zur Verschönerung der Heimat und zum Schutz der Natur gewährleisten 151 Vereinsmitglieder. Vom Erlös aus dem Kinderfasching überreichten die veranstaltenden Lehentaler Vereine eine Spende an das Etzelwanger Kinderhaus.
2. Vorsitzender Ulrich Wolf ergänzte die Ausführungen mit dem Hinweis auf kameradschaftsfördernde Aktionen wie die Teilnahme am Gemeindepokalkegelturnier, am Gemeindepokalschießen und am Weihnachtsmarkt. Die Organisation des Jahresprogramms erfolgte bei drei Vorstandssitzungen.
Dem Vorjahresprotokoll, wie es Margot Zinnbauer vortrug, stimmte die Versammlung zu.
Ein geringes Defizit gab Kassier Matthias Zitzmann bei der Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben bekannt. Revisor Bernd Windisch, der zusammen mit Gerhard Pirner die Kasse überprüft hatte, bestätigte dem Kassier eine ordnungsgemäße Arbeit.
2. Bürgermeisterin Lydia Zahner lobte die umfangreichen Tätigkeiten des Lehentaler Heimatvereins und sah in der Bereitschaft der Zusammenarbeit unter den Mitgliedern den Schlüssel zu erfolgreichem Wirken. Für die wachsende Zahl an Wanderern in der Gemeinde wirken die Markierungsarbeiten hilfreich.
Hoffnung verbreitete 3. Bürgermeister Günther Renner, indem er die erforderliche Sanierung der Gemeindestraßen nach Neutras und Schmidtstadt in Aussicht stellte.
Für 2025 kündigte Vorsitzender Josef Lutter Markierungsarbeiten auf rund 30 Kilometer Wanderwege an. Auf die Gestaltung des Osterbrunnens müsse aus Personalmangel verzichtet werden. Er sprach die Teilnahme bei den Wegemeister-Sitzungen des Fränkischen Albvereins an. Am 1. Mai werde zu einem Fest auf der Lugerhütte eingeladen. Der Verein plane einen Heimatabend mit Bildern aus früheren Jahren. An der Feierstunde am Prellstein werde der Lehentaler Heimatverein teilnehmen ebenso wie an Jubiläumsfeiern befreundeter Feuerwehren. Die finanzielle Situation des Vereins lasse es zu, dass die Mitgliedsbeiträge nicht erhöht werden.
Markus Wagner sprach sich für eine Wiederbelebung des „Schmankerl-Wanderwegs“ aus, der vor allem bei Wanderern aus der Nürnberger Region sich großer Beliebtheit erfreute.
Die Betreuung der Vogelnistkästen lag Patrick Baierlein am Herzen. Er sprach die Notwendigkeit einer Zusammenstellung der verschiedenen Standorte an.
Schwierigkeiten beim Mulchen durch Missachtung der Wanderwege bei landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Arbeiten beklagte Robert Vogel.