Gemeinsam gedachte die Gemeinde, die beiden Kirchen und die Vereinsvertreter der Opfer von Gewalt und der Toten der beiden Weltkriege am Volkstrauertag. Angeführt von einer Musikkapelle die Fahnenabordnungen, Vertreter der Vereine, Bürgermeister Ernst Schicketanz und die Gemeinderäte zum Kriegerdenkmal vor der katholischen Pfarrkirche. Pfarrer Thomas Kopp betete für die Menschen in aller Welt. Bürgermeister Ernst Schicketanz erinnerte an alle Menschen aus unserem Land und anderen Staaten, die durch Krieg und Vertreibung ihre Leben verloren haben. Wir erinnern an die Menschen, die wegen des Widerstands gegen ein unmenschliches Regime ihr Leben verloren haben. Seit 90 Jahren gedenken wir am Volkstrauertag. Dieses Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt sind berechtigter wie eh und je. Krieg und Gewalt als Mittel zum Zweck dürfen wir nicht akzeptieren. Der Volkstrauertag bewahrt die Toten vor dem Vergessen und gibt ihnen eine Stimme. Er ruft dazu auf, festzuhalten am Einsatz für den Frieden und die Wahrung der Menschenrechte. Schülerinnen und Schüler der Mittelschule sprachen nachdenkliche Gedanken. Mit dem Lied „Vom guten Kameraden“ begleitet von Böllerschützen, die bereits zu Beginn angeschossen hatten, endete die Feier.