Zu einer öffentlichen Versammlung lud der CSU-Ortsverband Schwarzhofen in den gut gefüllten Saal des Gasthauses Kellermann in Zangenstein. Ortsvorsitzender und erster Bürgermeister Maximilian Beer begrüßte dazu die Mitglieder, darunter die CSU-Markträte. Besonders freute er sich über die sehr gute Beteilung der Bevölkerung, darunter der Ehrenbürger des Marktes Schwarzhofen, Ernst Hanauer, mit Gattin und der Tiefbauunternehmer Helmut Seebauer jun.. Die Anwesenden gedachten zunächst des verstorbenen langjährigen CSU-Marktrats Josef Frey, den der Ortsvorsitzende würdigte. Beer ging dann auf die Bundestagswahl ein. Im Bereich des Marktes Schwarzhofen konnte die CSU - noch stärker als im Landestrend - Stimmen dazu gewinnen. Das Erststimmenergebnis für die CSU-Bundestagskandidatin und wiedergewählte Abgeordnete Martina Englhardt-Kopf in den Schwarzhofener Wahllokalen zählte zu den besten im ganzen Landkreis, freute sich Beer. Leider bedeute der massive Stimmenzuwachs für die AfD auch in den Schwarzhofener Wahllokalen einen bitteren Wehrmutstropfen. Hier gilt es, die Sorgen und Ängste der Menschen, die diese extreme Partei gewählt haben, ernst zu nehmen und Vertrauen auf Bundesebene zurück zu gewinnen. Hier sei die neue zukünftige Bundesregierung massiv gefordert.
In seinem Rückblick verwies der Vorsitzende auf einige Aktivitäten des CSU-Ortsverbandes, wie das alljährliche gut besuchte Sommerfest oder dass weit über die Grenzen der Kommune hinaus beliebte Preisschafkopfturnier. Das letztes Jahr unter dem Motto „50 Jahre CSU-Preisschafkopf in Schwarzhofen” stehende Turnier sei so „überrannt” worden, dass man viele Kartler aus Platzmangel leider heim schicken musste, bedauert Beer. Der CSU-Ortsverband sei ganzjährig aktiv und für die Bürger da und erwache nicht erst einige Monate vor einer Kommunalwahl.
Die CSU sei die als älteste politische Gruppierung beziehungsweise Partei im Marktgemeinderat und dort auch stärkste Kraft. Man sei sich dieser besonderen Verantwortung bewusst. Als erster Bürgermeister verwies Beer ausführlich auf die Erfolgsbilanz, die der Markt und der Marktgemeinderat in guter Zusammenarbeit des gesamten Gremiums verzeichnen kann. Es wurde in den letzten Jahren und Jahrzehnten sehr viel im Gebiet der Marktgemeinde mit den Gemeindeteilen voran gebracht. Die aktuelle Großbaustelle sei die Fortführung der Generalsanierung der Schule mit Ausbau einer Mittagsbetreuung, um die Zukunft der Schule sicherzustellen. Es wurde zudem der Kindergarten saniert. Schwarzhofen punktet als familienfreundliche und zukunftsorientierte Gemeinde, so der Bürgermeister. So habe die Gemeinde die Breitband-Versorgung vorangetrieben und Bauplätze für bauwillige junge Familien ausgewiesen, baut aktuell das neue Baugebiet „Am Kalvarienberg” und unterstützt Familien zusätzlich beim Kauf des Bauplatzes mit einem BauKindergeld. Beer betonte, dass all die sehr kostenintensiven Baumaßnahmen nur machbar waren, weil die Gemeinde gut wirtschaftet und alle Fördermöglichkeiten ausnutzt. Auch setze die Gemeinde auf Flurneuordnung- und DorferneuerungsVerfahren, soweit diese vor Ort gewünscht werden und die Städtebauförderung. Hier könne mit starker staatlicher Unterstützung viel in den Ortsteilen bewegt werden.
In der anschließenden sehr regen Diskussion wurden von den Zuhörern, besonders von Ehrenbürger Hanauer, zahlreiche weitere Themen angesprochen wie die gescheiterte Flur- und Dorferneuerung Zangenstein und deren negative Auswirkungen auf die Entwicklung des Dorfes und der Flur. Auch die Windkraftproblematik, der Ausbau der Staatsstraße und die maroden Brücken interessierten die Zuhörer.
Beim Ausblick auf künftige Aktivitäten im Ortsverband verwies Beer auf das am 29. Juni geplante Sommerfest mit Fischessen und Grillen im Gasthaus Weiß und das Schafkopfturnier am 18. Oktober diesen Jahres. Nächstes Jahr würden auf kommunaler Ebene die Weichen für die nächsten sechs Jahre neu gestellt. Die CSU werde wieder mit einer starken Mannschaft bei der Kommunalwahl antreten zum Wohl der Heimatgemeinde, so Beer. Auch könne der Ortsverband 2026 sein 80-jähriges Bestehen als einer der ältesten Ortsverbände der Oberpfalz feiern. Dies wolle man wieder in gebührendem Rahmen machen. Beer dankte dem CSU-Team für den super Zusammenhalt, den CSU-Markträten für deren große Unterstützung und seinem Stellvertreter im Ortsvorsitz und im Bürgermeisteramt, Franz Stockerl, der hervorragende Arbeit leiste wie auch der weiteren stellv. Ortsvorsitzenden Martina Ippisch für die Unterstützung.
Kassier Thomas Weiß gab einen guten Kassenbericht. Ihm bescheinigte Kassenprüfer Georg Bollinger eine einwandfreie Kassenführung. Bei den anschließenden Neuwahlen unter Leitung von Martina Ippisch wurde die bisherige Vorstandschaft einstimmig nahezu komplett wieder gewählt.
Ortsvorsitzenden bleibt Maximilian Beer, er wird weiterhin von Franz Stockerl und Martina Ippisch im Vorsitz vertreten. Kassier bleibt weiterhin Thomas Weiß und Schriftführerin Marion Weiß. Beisitzer sind Michael Fichtl, Josef Kaiser, Anton Köppl, Andreas Liebl, Hans Meier, Hilde Süß und Roswitha, Turban. Als Kassenprüfer wurden Georg Bollinger und Marliese Meier wiedergewählt. Als Delegierte in die Kreisvertreterversammlung wurden gewählt: Maximilian Beer, Josef Kaiser, Helmut Seebauer jun. und Franz Stockerl. Sie werden vertreten von: Michael Fichtl, Martina Ippisch, Anton Köppl und Andreas Liebl.
Bei einer anschließenden Brotzeit wurde ausgiebig über die politischen Aktivitäten im Marktgebiet und darüber hinaus diskutiert.