Auch das diesjährige Preisschafkopfturnier, das der CSU-Ortsverband Schwarzhofen traditionell um Kirchweih abhält, erwies sich als Magnet für Schafkopferer aus nah und fern. 50 Jahre Tradition eines CSU-Schafkopfturniers in Schwarzhofen war das Motto des Abends. Seit 1974 hält der CSU-Ortsverband ein Turnier, seit 1997 jährlich, nur unterbrochen durch Corona, ab. Ortsvorsitzender und Erster Bürgermeister Maximilian Beer freute sich mit seinen Mitorganisatoren, dass das diesjährige Schafkopfturnier zum bisher Erfolgreichsten wurde. Schon lange vor dem Start standen langte Schlangen vor dem Gasthaus Kellermann in Zangenstein und erstmals musste eine größere Anzahl von Kartenfreunden heimgeschickt werden, da alle Kapazitäten des Wirtshauses incl. Saal und Schießstand ausgereizt waren. Nicht nur der Eingangsbereich wurde mit Tischen belegt, auch entschlossen sich Einige, anstatt einer Zwangs-Heimreise lieber im Freien vor dem Gasthaus zu spielen, so dass schnell improvisiert wurde und dort drei Kartentische aufgestellt wurden und für Beleuchtung und Wärme gesorgt wurde.
Schließlich konnten 136 Schafkopffreunden an 34 Tischen loslegen. Das bewährte Helferteam wickelte am Kirchweih-Samstag das Turnier reibungslos und schnell ab. Der stellvertretende Ortsvorsitzende und stellvertretende Bürgermeister Franz Stockerl hatte zusammen mit seiner Frau schon zuvor die Räume des Gasthauses Kellermann in eine gemütliche „Spielhalle” umgebaut. Seit 2005 hält der CSU-Ortsverband dort seine Turniere ab, nachdem man zuvor zunächst viele Jahre im Gasthaus Meier und danach kurzzeitig im Gasthaus Bauer Heimat gefunden hatte.
Nach zwei Runden mit jeweils 30 Spielen stand mit Franz Herrmann aus Schwandorf mit 129 Punkten der Sieger des Abends fest. Mit 126 Punkten hatte Markus Raab aus Nabburg das zweitbeste Blatt. Mit 123Punkten folgte ihm Klaus Wiendl aus Bruck. Die Teilnehmer konnten sich über eine der vom Landtagsabgeordneten Alexander Flierl gestifteten Tagesfahrten nach München mit Besuch des Bayerischen Landtags oder Barpreise von 200, 100 und zweimal 50 Euro und wertvolle Sachpreise freuen. Diese fanden schnell einen Abnehmer wie auch ein „Fassl Bier”, gestiftet von Bezirksrat und Landrat Thomas Ebeling. Auch jeder weitere Teilnehmer konnte sich über einen Preis freuen, der vom Wert her über dem Wert des Startgeldes von 10 Euro lag, wenngleich der Kartler mit den zweitwenigsten Punkten zum „Owischwoim” ein „Kistl” Bier und er sowie der Letzte neben einem Pries zum Üben ein „Packerl” Karten überreicht bekam.
Eine besondere Ehrung wurde Albert Köppl aus Zangenstein zuteil. Er wurde für seine besondere Treue geehrt. Insgesamt 25 mal nahm er schon am Turnier der Schwarzhofener CSU teil. Ortsvorsitzender Maximilian Beer bedankte sich bei ihm wie auch bei den Spendern der Preise, dem Helferteam und ganz besonders bei den Teilnehmern. Einzelne waren wieder bis aus Wunsiedel, Weiden, Amberg, Furth im Wald, Sulzbach-Rosenberg oder sogar Landau an der Isar extra nach Zangenstein gekommen.