Atemschutzausrüstung ist eine besondere Art persönlicher Schutzausrüstung, die den einzelnen Träger vor dem Einatmen gefährlicher Substanzen in der Luft schützt. Dies bedarf auch besonderer und intensiver Ausbildung bei den Organisationen wie dem Technischen Hilfswerk. Ausbilder Max Eckl informierte im Vorgespräch darüber, dass die heutige Ausbildung in erster Linie der körperlichen Belastung des Atemschutzträgers gilt. Als erstes erfolgte die persönliche Abfrage nach der körperlichen und auch psychischen Fitness. Als nächstes erfolgte die Gerätegrundprüfung, wie Flaschenfüllmenge und Druck, sowie Zustand der Maske usw. Auch die erforderliche Einsatzkleidung ist ein wichtiger Aspekt. Nun ging es an die körperliche Belastung. Nach aufsetzen und überprüfen des Atemschutzgerätes mussten mit einer Bügelsäge ein Kantholz abgesägt werden. Ein Schleifkorb, beladen mit einem schwergewichtigen Dummy, musste ca. 250 Meter weit getragen werden. Im Anschluss musste die gleiche Strecke mit zwei gefüllten Wasserkanistern bewältigt werden. Und so ging es noch mit einigen unangenehmen Aufgaben weiter. Am Ende der Ausbildung konnte Ausbilder Eckl der Gruppe ein volles Lob aussprechen. Alle Beteiligten hatten den Belastungstest mitgemacht und für positiv empfunden.