Am Montagabend konnte der Vorsitzende der Teichgenossenschaft Oberpfalz (TEGO), MdL Alexander Flierl, die Mitglieder im Hotel Burkhard in Wernberg-Köblitz begrüßen. Die rund 50 Anwesenden verfolgten Flierls Jahresbericht 2024, in welchem der Umgang mit Fischräubern, so genannten Predatoren, wie dem Kormoran oder dem Fischotter eine große Rolle spielten. Hierzu sagte der Leiter der Fischerei-Beratung der Regierung der Oberpfalz, Dr. Thomas Ring: „Wir haben eine Kulturlandschaft, und in dieser darf auch der Fischotter keine heilige Kuh sein.” Es gehe nicht darum, ihn auszurotten, sondern für ein vernünftiges Maß an Bestand zu sorgen, damit das gesamte System auch zusammen mit der Teichwirtschaft funktioniere, so Ring weiter. Flierl wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Oberpfälzer Teichwirte weit mehr Aufgaben erfüllten, als lediglich Fische zu züchten. „Sei es der Wasserrückhalt in der Fläche, das Wassermanagement, der Erhalt der Biodiversität, Natur- und Artenschutz - all diese Ökosystemleistungen werden nebenher erbracht”, sagte der Vorsitzende. Wichtig sei hier aber auch stets die Zusammenarbeit aller Landnutzer wie an vorderster Stelle den Landwirten oder der Jägerschaft, so Flierl weiter. Nach der Entlastung der Vorstandschaft erfolgte die Wahl des Beirats. Ihm gehören nun Christian Bartmann, Bernhard Fehneis, Franz Gebert, Matthias Graser, Robert Schmalzl und Wolfgang Veigl an. Es folgten Vorträge über Fisch, Vogel und Natur. Dabei konnte Flierl dem Dozenten Konrad Bartmann auch noch nachträglich zu dessen Geburtstag einen Tag vor der Jahreshauptversammlung gratulieren.