Viele Mitglieder erhielten Auszeichnungen für langjährige Treue zum VdK Schwarzenfeld. (Bild: Cordula J. Strupf-Daub )

Jahreshauptversammlung des VdK Schwarzenfeld mit Ehrungen

Im Gasthaus Bodensteiner in Stulln fand die mit Spannung erwartete Jahreshauptversammlung des VdK Ortsverbandes Schwarzenfeld statt. Der Abend war geprägt von einem starken Gemeinschaftsgefühl, wertvollen Informationen und der Würdigung langjähriger Mitglieder. Die Versammlung wurde von Stefan Schieber, dem 1. Vorsitzenden des Ortsverbandes, eröffnet. In seiner Begrüßung hieß er nicht nur die anwesenden Mitglieder willkommen, sondern auch die Ehrengäste: Herrn Hans Prechtl, den 1. Bürgermeister von Stulln, Frau Gabi Wittleben, die 2. Bürgermeisterin von Schwarzenfeld, sowie Herrn Bernd Steinkirchner vom Kreisverband Schwandorf. Schieber Stefan betonte die Bedeutung des VdK als starke Stimme für sozial benachteiligte Menschen und hob die Rolle der Mitglieder in der Gemeinschaft hervor. Nach der herzlichen Begrüßung folgte eine Schweigeminute zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder des Verbandes. Diese stille Gedenkminute bot den Anwesenden die Möglichkeit, innezuhalten und derjenigen zu gedenken, die im vergangenen Jahr aus dem Verband ausgeschieden sind. Es war ein bewegender Moment, der das Gefühl der Verbundenheit innerhalb der Gemeinschaft unterstrich. Im Anschluss daran richtete Gabi Wittleben ihr Grußwort an die Versammlung. Sie bedankte sich herzlich für die Einladung zur Jahreshauptversammlung und berichtete von ihren intensiven Recherchen zur Geschichte des VdK seit seiner Gründung im Jahr 1946. Wittleben hob hervor, dass der Verband aktuell rund 810.000 Mitglieder betreut und diese bei sozialen Fragen sowie Ungerechtigkeiten unterstützt. Als Zeichen ihrer Wertschätzung überreichte sie Stefan Schieber ein Kuvert mit einer privaten Spende – ein Akt der Solidarität und Unterstützung für die wichtige Arbeit des VdK. Hans Prechtl folgte mit seinem Grußwort und freute sich über die Wahl von Stulln als Veranstaltungsort für den VdK Ortsverband Schwarzenfeld. Er erinnerte daran, dass sein Vater über 65 Jahre lang Mitglied beim VdK war und den Verband stets unterstützt hat. Prechtl äußerte seine Hoffnung, dass die neu gewählte Bundesregierung durch den VdK soziale Impulse setzen wird, da soziale Themen während des Wahlkampfs nicht ausreichend behandelt wurden. Er betonte den unermüdlichen Einsatz des VdK für sozial benachteiligte Menschen und wünschte dem Verband weiterhin viel Erfolg in seiner Arbeit. Bernd Steinkirchner vom Kreisverband Schwandorf schloss sich den Dankesworten an und betonte das Hauptthema des VdK: „Zukunft braucht Menschlichkeit”. Dies werde immer wichtiger, wie auch die steigenden Mitgliederzahlen zeigen – von 750.000 Mitgliedern im Jahr 2021 auf bereits 817.000 Mitglieder im Jahr 2025. Steinkirchner berichtete zudem von über 2,1 Millionen Verfahren, die vom VdK betreut wurden, was zeigt das es viel Handlungsbedarf in den sozialen Fragen gibt. Er kritisierte das Fehlen sozialer Schwerpunkte in der aktuellen Regierung und forderte eine Erhöhung des Rentenniveaus von derzeit 48 %. Die Kampagne „Ja – sozial” werde auch nach der Wahl fortgeführt werden müssen. Im weiteren Verlauf der Versammlung gab Stefan Schieber einen Rückblick auf die vielfältigen Veranstaltungen und Angebote des Ortsverbandes im vergangenen Jahr sowie einen Ausblick auf die kommenden Aktivitäten. Diese Informationen werden regelmäßig in einem Jahresprogramm veröffentlicht sowie im Schaukasten in Schwarzenfeld und in der Presse bekannt gegeben. Während seines Rückblicks zeigte er Bilder von verschiedenen Veranstaltungen, was bei den Anwesenden auf großes Interesse stieß. Ein weiterer Höhepunkt der Versammlung war die Ehrung langjähriger Mitglieder des Ortsverbandes Schwarzenfeld. Stefan Schieber und Thomas Gerber überreichten zusammen mit Bernd Steinkirchner Urkunden und kleine Präsente als Zeichen der Anerkennung für das Engagement dieser Mitglieder. Zum Abschluss bedankte sich Stefan Schieber bei allen Anwesenden für ihre Teilnahme an der Jahreshauptversammlung und deren Unterstützung für den VdK Ortsverband Schwarzenfeld. Die Veranstaltung war ein gelungener Abend voller wertvoller Informationen und einem starken Gemeinschaftsgefühl innerhalb des VdK Ortsverbandes Schwarzenfeld – ein Zeichen dafür, dass das Engagement für soziale Belange auch in Zukunft weitergeführt wird. Die positive Stimmung unter den Mitgliedern lässt darauf hoffen, dass auch kommende Herausforderungen gemeinsam gemeistert werden können.
Edda Ströll überreicht ein Geschenk an den Referenten.  (Bild: Cordula Strupf-Daub  )

Erste Hilfe im Alltag

Ein kleiner Unfall zuhause, ein Schnitt, ein Sturz, ein plötzlich auftretender Schmerz – jeder kennt solche Ereignisse. Doch wie reagiere ich richtig in solchen Situationen? Helmut Kramer von den Johannitern wurde zum letzten VdK Pflegestammtisch in diesem Jahr eingeladen und referierte über die richtigen Vorgehensweisen. Der Vollblutsanitäter schilderte anschaulich die verschiedensten kleineren und größeren Verletzungen und erläuterte die möglichen wichtigen und richtigen Schritte, hier auch als Laie zu helfen. Natürlich wies er immer wieder auf die Notfallnummer 112 hin, unter der man mit der Rettungsleitstelle verbunden wird. Aber gerade kleinere Verletzungen kann man auch oft mit dem nötigen Knowhow selbst versorgen oder man kann die Zeit bis zum Eintreffen von medizinischen Fachleuten sinnvoll überbrücken. Anhand des Inhalts eines einfachen Verbandskastens zeigte er die Unterschiede zwischen verschiedenen Verbandspäckchen, Verbandstüchern, Mullbinden, Pflasterarten etc. und deren richtigen Einsatz auf. Die anwesenden Pflegepersonen wurden durch die sehr lebendigen Schilderungen von Helmut Kramer und seinen sehr umfangreichen Erfahrungsschatz in Bann gehalten und die Zeit seines Vortrages verflog im Nu. Als Dank überreichte ihm Edda Ströll als 2. Vorsitzende des VdK Ortsverbandes Schwarzenfeld ein kleines Präsent. Beim nachfolgenden gemütlichen Beisammensein konnte Helmut Kramer noch viel gefragt werden. Es war ein sehr informativer Nachmittag, bei dem jeder etwas dazu lernen konnte.
Die Gruppe des VdK Schwarzenfeld beim ausflug ins Fränkische.  (Bild: Cordula Strupf-Daub)

VdK Schwarzenfeld am Brombachsee und in Ellingen

Einen Ausflug ins Fränkische organisierte der VdK Ortsverband Schwarzenfeld. Zunächst ging es Richtung Ramsberg im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen an das Ufer des Brombachsees. Nach einer kleinen Kaffeepause kam auch schon das Schiff, der Trimaran MS Brombachsee. Ein Schiff dieser Bauart ist in Europa bisher einmalig und tatsächlich völlig barrierefrei. Die Rundfahrt über den See, bei dem man einen Eindruck von der Größe des Stausees bekam und Sportler beim Kitesurfen beobachten konnte, war gut organisiert und gab Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Nun ging es weiter zur nächsten Station Ellingen. Nach einem kleinen Stadtrundgang oder einem Besuch in der ortsansässigen Fürst Carl Schlossbrauerei gab es eine Führung durch die Residenz Ellingen und die Teilnehmer bekamen einen interessanten Einblick in die Gründung, Organisation und Geschichte des Deutschordens, dessen Gründung als Spitalgemeinschaft und die Umwandlung in einen Ritterorden. Ellingen stellte hier bereits seit 1216 zeitweise das Zentrum eines sehr großen Machtbereichs dar, die Schlossanlage wurde ab 1708 in ihrer heutigen Form gebaut. Am Ende des sehr interessanten Tages wurde noch in den Gasthof Michl in Oberleinsiedl zum Abendessen eingekehrt. Auch der Pakt mit Petrus hat wunderbar funktioniert. Trotz aller Regenvorhersagen hat die Teilnehmer tatsächlich erst bei der Ankunft wieder zurück in Schwarzenfeld das kühle Nass erwischt.
Edda Ströll bedankte sich bei Apotheker Thomas Wittleben für den informativen Vortrag.  (Bild: Cordula Strupf-Daub)

Empfehlungen für die Hausapotheke

Zu einem weiteren Termin des immer beliebter werdenden Pflegestammtisches lud der VdK Ortsverband Schwarzenfeld seine Mitglieder ein. Das Thema an diesem Nachmittag im Café Beck war die Hausapotheke. Welche Arzneimittel sollten denn schnell und immer zuhause verfügbar sein – auch abends oder am Wochenende? Thomas Wittleben, Apotheker aus Schwarzenfeld, referierte über dieses Thema sehr informativ und anschaulich. Anhand eines von ihm für alle Anwesenden zur Verfügung gestellten Stichwortbogens ging er Schritt für Schritt die häufigsten Anwendungsbeispiele durch. Egal, ob es sich um eine Magenverstimmung, Erkältung oder einen Insektenstich handle, er hatte eine Empfehlung für ein heilendes, unterstützendes oder linderndes Medikament. Spontane Fragen der Anwesenden wurden gleich beantwortet und bereicherten den Vortrag genauso wie die akrobatische Darbietung, bei der Thomas Wittleben persönlich vormachte, wie sich Nasentropfen am besten dort verteilen, wo sie gebraucht werden, oft im Innenohr bei Ohrenschmerzen. Weiterhin wies Wittleben auch darauf hin, dass gerade jetzt in der Urlaubszeit bei weiteren Flugreisen es nützlich sein könnte, einen von einem Arzt beglaubigten Medikamentenpass mit sich zu führen, damit stärkere Medikamente nicht bei Kontrollen beschlagnahmt werden würden. Auch hierfür hatte er Ausdrucke für alle Anwesenden. Edda Ströll bedankte sich am Ende des sehr kurzweiligen Vortrages bei Thomas Wittleben und wies auf den nächsten Pflegestammtisch hin, der am 17. Oktober stattfindet. Näheres wird rechtzeitig in der Presse bekannt gegeben.
north