Frauen aus verschiedenen Pfarreien trugen Texte der Cook-Maori-Frauen vor.  (Bild: Maria Paulus)

Weltgebetstag 2025: „Wunderbar geschaffen”

Wie es seit vielen Jahren Tradition ist, haben sich am 1. Freitag im März die Frauen aller Amberger Pfarreien, katholisch und evangelisch, getroffen, um gemeinsam den Weltgebetstag der Frauen zu begehen. Sinn dieser Aktion ist eine weltweite Frauensolidarität, ein Engagement für soziale Gerechtigkeit und eine spirituelle Verbundenheit. Unter dem Motto „Wunderbar geschaffen” haben Christinnen von den Cookinseln den Gottesdienst für den diesjährigen Weltgebetstag am 7. März vorbereitet. Die Frauen der Inselkette im Südpazifik haben mit häuslicher Gewalt sowie den Folgen des Klimawandels zu kämpfen. Heuer übernahm der Frauenbund St. Georg-St. Martin, unter der Leitung von Hildegard Choynowski, die Organisation des WGT. Auf den Altarstufen von St. Martin hatte sie verschiedene Gegenstände dekorativ zu einer Impression über die paradiesisch anmutenden Insel arrangiert wie z.B. Blumen, exotische Früchte, Muscheln und Perlen, eine Ukulele. Frauen der verschiedenen Pfarreien übernahmen die Texte, die die schwierige, Lebenssituationen der Frauen auf den Cookinseln schilderten, aber auch ihr Gottvertrauen und die Freude über die Kultur und Natur ihrer Heimat. Auch die Lieder und Gebete waren Ausdruck dieses Bewußtseins: „Wunderbar von Gott geschaffen - auch du und ich - ein Leben lang”. Konkret zeigte sich die Solidarität bei der Kollekte: Seit 1975 werden mit diesen Geldern über 6000 Frauen- und Mädchenprojekte in rund 150 Ländern gefördert. Anschließend waren alle Teilnehmerinnen in den Pfarrsaal von St. Martin eingeladen, um die verschiedenen pikanten und süßen Kostproben zu genießen, die Frauen des Frauenbundes St. Georg-St. Martin nach Rezepten der Cook-Maori-Frauen zubereitet hatten. Der Weltgebetstag 2026 wird die Probleme und Nöte der Frauen aus Nigeria zum Thema haben.
Stadtpfarrer Markus Brunner mit der neuen Kirchenverwaltung (von links): Pfarrer Markus Brunner, Eduard Ritz, Stephan Weiß, Jürgen Stegmann, Alexander Bachmann, Martin Ströhl und Robert Seel (Bild: Sabine Weiß)

Neue Kirchenverwaltung in St.Georg Amberg

Amberg. Ende November 2024 wurde diözesanweit für die Dauer von sechs Jahren eine neue Kirchenverwaltung gewählt. Für die Pfarrei St. Georg Amberg stellten sich insgesamt elf Kandidaten zur Wahl. Aus diesem Kreis wurden schließlich sechs Verwaltungsmitglieder gewählt. Am vergangenen Sonntag, dem Tag der Taufe des Herrn, feierte Stadtpfarrer Markus Brunner in der Stadtpfarrkirche St. Georg die heilige Messe nicht nur zum Abschluss der Weihnachtszeit, sondern auch um die ehemaligen Mitglieder der Katholischen Kirchenverwaltung zu verabschieden und gleichzeitig die neuen Mitglieder einzuführen. Er bedankte sich herzlich bei den scheidenden Mitgliedern des Gremiums und deren geleisteter Arbeit in den vergangenen sechs Jahren. Elisabeth Meyer kümmerte sich stets verlässlich um die beiden Mietobjekte bei der Sebastianskirche bzw. um deren Mieter. Norbert Füger fertigte als Schriftführer zuverlässig die Protokolle der zahlreichen Kirchenverwaltungssitzungen an. Der besondere Dank von Pfarrer Markus Brunner galt dem scheidenden Kirchenpfleger Hans Paulus, der sein Amt in den zwei Wahlperioden (12 Jahre) mit großer Hingabe und Professionalität ausgeübt hat. Hervorzuheben sind hier unter vielem anderen sein großes Engagement für die Renovierungsmaßnahmen von St. Katharina und aktuell St. Georg sowie der Neubau der Hauptorgel für die Stadtpfarrkirche. Herr Paulus bleibt der Pfarrei aber weiterhin als Vorsitzender des Orgelbauvereines erhalten. Pfarrer Brunner stellte zudem die Mitglieder der neuen Kirchenverwaltung vor, die bei der Wahl im November die meisten Stimmen erhielten. Alexander Bachmann, Stephan Weiß, Jürgen Stegmann als Neumitglied, Martin Ströhl, Eduard Ritz und Robert Seel werden die fruchtbare Arbeit der „alten” Kirchenverwaltung weiterführen. So wird am 4. Februar 2025 mit der konstituierenden Sitzung der neu gewählten Kirchenverwaltung die Amtszeit der bisherigen enden. Stadtpfarrer Brunner wünschte dem neuen Gremium Gottes Segen und bei allen Entscheidungen stets eine glückliche Hand.
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