Wallfahrtskirche Basilika der Barmherzigkeit Gottes in Krakau (Bild: Adam Karolczak)

Polenwallfahrt mit Pfarrer Adam Karolczak

Im Fotoclub berichtete Pfarrer Adam Karolczak anhand vieler Bilder von der Polenwallfahrt im letzten Jahr. 47 Personen fuhren mit dem Bus zunächst bis Breslau. Dort besuchte die Gruppe zuerst die 1913 fertiggestellte Jahrhunderthalle, die zusammen mit einer Jahrhundertausstellung an die Befreiungskriege gegen Napoleon erinnern sollte. Ein Novum in der Architekturgeschichte war die seinerzeit größte freischwebende Kuppel aus Stahlbeton, deren Spannweite 65 Meter beträgt. Auch wurde der Bau mit der damals weltgrößten Orgel ausgestattet. Bei schönem Wetter ging es in die Altstadt und danach zur Dominsel. Dort steht ein Monument mit einer Nepomukstatue. Das Priesterseminar, das nach der Wende mit Hilfe von EU-Geldern renoviert wurde, litt schwer unter der Oderflut im Jahre 1997, wurde aber danach wieder aufgebaut. Eines der weiteren Ziele der Pilgergruppe war die Stadt Krakau. Dort feierte man eine Messe in der Kapelle des Klosters, in dem die heilige Schwester Faustina gelebt hat. Darin befindet sich ihr Grab und das Gnadenbild des Barmherzigen Jesus. Daneben wurde die Basilika der Barmherzigkeit Gottes in modernem Stil gebaut und im Jahr 2002 vom damaligen Papst Johannes Paul II. eingeweiht. Das Heiligtum zählt zu den meist besuchten Wallfahrtsorten Europas. In der berühmten Kathedrale auf dem Wawel wurden die polnischen Könige gekrönt und auch bestattet. Sie beherbergt außerdem die Grabstätten der Bischöfe von Krakau und anderer wichtigen Personen. Krakau ist reich an Kirchengebäuden, das bekannteste ist die Marienkirche auf dem Hauptmarkt. Beim Durchschreiten des Ortes begegnet man immer wieder Statuen vom polnischen Papst. Dessen Geburtsort war das nächste Ziel der Reise. In seinem Geburtshaus befindet sich heute ein Museum. Pfarrer Karolczak plant für das nächste Jahr wieder eine Wallfahrt, diesmal nach Nordpolen. Zum Abschluss zeigte er noch Bilder von der Renovierung des Pfarrhauses. Das größte Problem, das es zu beheben galt, war die fehlende Wärmedämmung.
Die 15 Erstkommunionkinder mit Pfarrer Adam Karolczak beim Vorstellungsgottesdienst. (Bild: Erika Parton)

Vorstellungsgottesdienst der Erstkommunionkinder in Pleystein

Die Pfarrkirche St. Sigismund in Pleystein war am vergangenen Sonntag gut gefüllt, als die 15 Erstkommunionkinder des Jahres 2025 im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes offiziell der Gemeinde vorgestellt wurden. Pfarrer Adam Karolczak eröffnete den besonderen Gottesdienst, der zugleich den Startschuss für die „heiße Phase” der Vorbereitung auf die Erstkommunion markierte. Zu Beginn des Gottesdienstes segnete Pfarrer Karolczak die Gruppenkerze, die die Kinder auf ihrem weiteren Weg begleiten wird. „Für euch beginnt nun die Vorbereitung auf das erste Mal Mahl-halten mit Jesus”, erklärte er in seinen einleitenden Worten. Im Mittelpunkt der Predigt stand das Thema der diesjährigen Erstkommunion: „Kommt her und esst!”. Mit kindgerechten Fragen und anschaulichen Beispielen brachte der Seelsorger den Kindern und der Gemeinde die Bedeutung dieses Satzes näher. Die zentrale Botschaft: Jesus lädt alle Menschen ein, sich mit ihm an den Tisch zu setzen und die Gemeinschaft mit ihm zu feiern. Ein weiterer Höhepunkt war die persönliche Vorstellung der Kommunionkinder. Jedes Kind trat einzeln vor die Gemeinde, nannte seinen Namen, stellte seinen Namenspatron sowie dessen Gedenktag vor und brachte einen selbst gebastelten Fisch mit seinem Bild und Namen mit. Diese Fische wurden anschließend in ein großes Fischernetz gehängt, das während der Vorbereitung und der Erstkommunion als Symbol für die Gemeinschaft dienen wird. Die Kinder übernahmen auch aktiv Aufgaben im Gottesdienst. Sie lasen die Kyrierufe und Fürbitten, brachten zur Gabenbereitung Brot und Wein zum Altar und sangen schließlich gemeinsam das Vaterunser-Lied im Altarraum, das Pfarrer Karolczak ihnen im Unterricht beigebracht hatte. Mit diesem besonderen Gottesdienst, der von vielen Familienangehörigen und Gemeindemitgliedern begleitet wurde, wurde nicht nur die Verbundenheit der Kinder mit der Pfarrgemeinde gestärkt, sondern auch die Vorfreude auf die Erstkommunion spürbar gemacht. Die Erstkommunion selbst wird für die Kinder ein unvergesslicher Meilenstein auf ihrem Glaubensweg sein.
Pleysteins Sternsinger nach der Aussendungsfeier (Bild: Birgit Müllner)

„Segen bringen, Segen sein” – Pleysteiner Sternsinger setzen sich für Kinderrechte ein

Am vergangenen Donnerstag und Freitag herrschte in der kleinen Stadt Pleystein reges Treiben: 26 Sternsinger, begleitet von ihren engagierten Betreuern, zogen in sieben Gruppen von Haus zu Haus, um den Segen zu bringen und Spenden für die Aktion Dreikönigssingen zu sammeln. Ausgerüstet mit Weihrauch, Spendendosen und Kreide oder Segensaufklebern verkündeten sie unter dem Motto „Erhebt eure Stimme! – Sternsingen für Kinderrechte” ihre wichtige Botschaft. Pünktlich jeweils kurz nach Mittag starteten die Gruppen und klopften an jede Tür, um den traditionellen Segen „20*C+M+B+25” („Christus Mansionem Benedicat – Christus segne dieses Haus”) zu hinterlassen. Mit viel Engagement sammelten sie Spenden für Projekte, die Kinder in schwierigen Lebenssituationen weltweit unterstützen. Auch Pleysteins Erster Bürgermeister Rainer Rewitzer nahm sich Zeit, den Sternsingern nach der Aussendung persönlich zu danken. „Ihr leistet einen großartigen Beitrag, nicht nur für unsere Gemeinde, sondern für Kinder weltweit, deren Rechte oft übersehen werden”, sagte Rewitzer anerkennend. Im Namen der Stadt überreichte er zudem eine kleine Spende für die Aktion. Am Abend kehrten die Sternsinger in die Unterkirche zurück, wo fleißige Helfer sie bereits mit einem warmen Abendessen und Kinderpunsch erwarteten. Trotz der Kälte und Nässe waren die Kinder mit Freude und Tatkraft unterwegs, unterstützt von zahlreichen Helfern aus der Gemeinde. „Es ist immer wieder schön zu sehen, wie die Sternsinger das Licht und den Segen in die Häuser bringen”, fasste eine Anwohnerin zusammen. Nach dem gestalteten Gottesdienst am Dreikönigstag endete die Sternsingeraktion 2025. Ein herzliches Vergelt's Gott gilt allen Spendern, aber auch den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die in diesem Jahr mitgewirkt haben.
Die drei neuen Ministranten wurden von Pater Thomas Mühlberger in die Gemeinschaft der Ministranten aufgenommen. (Bild: Felix Hartung)

Feierliche Aufnahme neuer Ministranten in der Pfarrei Pleystein

Mit Beginn des neuen Kirchenjahres erlebte die Pfarrei Pleystein am vergangenen Sonntag einen besonderen Moment: Im feierlichen Gottesdienst zum ersten Adventssonntag wurden Pia Schön, Leonie Strigl und Paul Liebmann offiziell in die Gemeinschaft der Ministranten aufgenommen. Zu Beginn des sehr gut besuchten Gottesdienstes segnete Pater Thomas Mühlberger Umhängeplaketten, die den Heiligen Tarzisius, den Schutzpatron der Ministranten, zeigen. Nach der Segnung überreichten Lukas Weig und Felix Hartung den Neulingen die gesegneten Plaketten. Zusätzlich erhielten die drei Neuen ein „Ministranten-Lexikon”, ein Handbuch mit wertvollen Informationen und Tipps für ihren Dienst am Altar. Der Gottesdienst wurde durch die Kindergartenkinder und ihre Betreuerinnen besonders gestaltet: Sie erklärten der Pfarrgemeinde die Bedeutung des Adventskranzes und brachten so die Hintergründe dieser adventlichen Tradition näher. Musikalisch untermalt wurde die Feier von ChorAhnung unter der Leitung von Alexander Völkl. Mit stimmungsvollen vorweihnachtlichen Liedern schaffte der Chor eine besinnliche Atmosphäre und stimmte die Gottesdienstbesucher auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein. Die feierliche Aufnahme der drei neuen Ministranten und die adventliche Gestaltung des Gottesdienstes verdeutlichten einmal mehr den Zusammenhalt und die Lebendigkeit der Pfarrgemeinde Pleystein. „Es ist schön zu sehen, wie sich junge Menschen für unsere Kirche engagieren”, betonte eine Gottesdienstbesucherin am Ende der Feier.
Ruhestandspfarrer Wolfgang Häupl (vorne links) und Pater Thomas Mühlberger (vorne rechts) werden die Seelsorge in der Pfarreiengemeinschaft Pleystein – Waidhaus – Miesbrunn – Burkhardsrieth unterstützen. (Bild: Felix Hartung)

Feierlicher Begrüßungsgottesdienst der neuen Priester in Pleystein

Am vergangenen Sonntag fand im Rahmen der Kirchweih ein feierlicher Begrüßungsgottesdienst für die beiden neuen Priester der Pfarreiengemeinschaft Pleystein – Waidhaus – Miesbrunn – Burkhardsrieth statt. Unter der musikalischen Begleitung des Kirchenchors und den zahlreich erschienenen Ministranten versammelte sich die Gemeinde in der gut besetzten Kirche, um Pater Thomas Mühlberger und Ruhestandspfarrer Wolfgang Häupl willkommen zu heißen. In seiner Predigt betonte Pater Thomas die Bedeutung einer lebendigen Gemeinde: „Ein intaktes Kirchengebäude ist wichtig, doch dazu gehört auch eine intakte Gemeinschaft der Gläubigen. Sie ist das Fundament des Glaubens.” Diese Worte fanden bei den Gläubigen großen Anklang und unterstrichen die Hoffnung auf eine enge Verbundenheit der Priester mit der Gemeinde. Annemarie Woppmann überreichte im Namen der Pfarrgemeinde Fotobücher als Willkommensgeschenk, damit die Geistlichen ihre „neue Heimat” besser kennenlernen können. Nach dem Gottesdienst erwartete die Stadtkapelle die beiden Priester vor der Kirche mit einem traditionellen Standkonzert. Im Anschluss lud der Pfarrgemeinderat zu einem Stehempfang in die Unterkirche ein, wo sich die Gemeinde in lockerer Atmosphäre mit den neuen Seelsorgern austauschen konnte. Herzlich begrüßt wurden die beiden Geistlichen neben der Katholischen Jugend auch von Pleysteins erstem Bürgermeister Rainer Rewitzer und seiner Stellvertreterin Andrea Lang, einigen Mitgliedern des Stadtrats sowie von Pfarrer Adam Karolczak und Kirchenpfleger Karl Putzer.

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