Schülerjahrgang 1974/75 mit Lehrer Hermann Saller (vorne links) und Rektor Wolfgang Bodensteiner (vorne rechts) (Bild: Leonie Pöpperl)

Klassentreffen 50 Jahre nach der Einschulung

Am vergangenen Wochenende traf sich der Schülerjahrgang 1974/75 fünfzig Jahre nach der Einschulung zu einem herzlichen Wiedersehen. Die Veranstaltung begann mit einer Besichtigung des ehemaligen Schulgebäudes, der heutigen Markus-Gottwalt-Schule. Für viele war dieser Besuch mit zahlreichen Erinnerungen verbunden. Die Führung durch das Gebäude wurde von Rektor Wolfgang Bodensteiner geleitet, der den Ehemaligen interessante Einblicke in das heutige Schulleben gab. Die Anwesenden waren begeistert, ihr altes Klassenzimmer und den Pausenhof wiederzusehen, die einst Schauplatz ihrer Kindheit waren. Bodensteiner führte durch das gesamte Gebäude und berichtete von der Entwicklung der Grund- und Mittelschule und den veränderten Ansprüchen, wie etwa der offenen Ganztagsschule. Im Anschluss an die Schulbesichtigung fand ein geselliges Beisammensein im Kloster-Gasthof in Speinshart statt. Bei leckerem Essen hatten die ehemaligen Klassenkameradinnen und Klassenkameraden Gelegenheit, sich an die vergangene Schulzeit zu erinnern und Neuigkeiten aus ihrem Leben zu teilen. Hermann Saller, Lehrkraft der damaligen Klasse 1a, ließ es sich nicht nehmen aus Klardorf extra nach Eschenbach zu kommen. Die Atmosphäre war sehr fröhlich und alle waren sich einig, zehn Jahre wollen sie diesmal nicht warten, bis sie sich wiedersehen. Das nächste Klassentreffen wird somit bereits in fünf Jahren stattfinden. Die Organisatorinnen Petra Pöpperl und Christine Meinl freuen sich bereits auf das nächste Mal.
Die Schüler bei der Arbeit an der frisch sanierten Kletterwand.  (Bild: Thomas Ott)

Schüler der Markus-Gottwalt-Schule setzten sich für die Boulderwand ein

Eine Gruppe engagierter Schüler der Klasse M9 der Markus-Gottwalt-Schule hat kürzlich die Boulderwand auf dem neuen Spielplatz im Baugebiet Esperngasse wieder neu mit Klettergriffen bestückt. Die Wand wurde vor einiger Zeit von jugendlichen Vandalen mit Graffitis beschmiert und musste, nachdem die Schüler die Klettergriffe entfernt hatten, durch die Stadt Eschenbach aufwendig gereinigt und saniert werden. Unter der Anleitung von Lehrkraft Thomas Ott arbeiteten die Schüler nun mit Begeisterung und Einsatz, um die beliebte Sporteinrichtung für die Öffentlichkeit wieder nutzbar zu machen. Das Projekt war teil des Unterrichts, bei dem die Schüler nicht nur handwerkliche Fähigkeiten erlernten, sondern auch Verantwortung für ihre Umgebung übernahmen. Das erneute Anbringen der Klettergriffe gestaltete sich zudem recht mühsam, da nicht jeder Griff sofort in den Bohrankern der Betonwand halten wollte und oft nachjustiert werden musste. Deshalb waren die Jungs auch völlig verständnislos gegenüber den Schmierfinken, die die Kletterwand vorher verunstalteten. Als Dank für ihren Einsatz schenkte die Stadt Eschenbach jedem engagierten Helfer einen Gutschein beim Babylon Grill, um ihre harte Arbeit gebührend zu würdigen. Thomas Ott, der das Projekt betreute, lobte ihren Einsatz und ihre Teamfähigkeit und hob die Wichtigkeit dieser Arbeit für die Gemeinschaft und den Respekt gegenüber öffentlichen Einrichtungen hervor. Nun kann die Kletterwand wieder uneingeschränkt genutzt werden, und sie strahlt hoffentlich noch lange mit den neu angebrachten Griffen in der Eschenbacher Sonne.
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