Lobkowitz-Realschule erkundet Sozialberufe  (Bild: Alexander Gröger )

Lobkos erkunden Sozialberufe

Spannende Einblicke in die Welt der sozialen Berufe Auf der Suche nach ihrer beruflichen Zukunft begaben sich rund 60 Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe der Lobkowitz-Realschule auf eine faszinierende Reise in die Welt der sozialen Berufe. Mit dieser einzigartigen „Erkundungsschatzsuche” vieler sozialer Berufsfelder bot das Klinikum Weiden am 14.03.2025 für die Schülerinnen und Schüler einen weiteren Mosaikstein in deren beruflichen Orientierung. Die Schatzsuche führte die Schülerinnen und Schüler durch verschiedene Abteilungen des Klinikums, wo sie auf engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trafen, die bereitwillig ihr Wissen und ihre Erfahrungen teilten. Von der Pflege über die Physiotherapie bis hin zur Sozialarbeit konnten die Jugendlichen einen Einblick in die unterschiedlichsten Berufsfelder erhalten. An den verschiedenen Stationen wurden nicht nur theoretische Informationen vermittelt, sondern die Schülerinnen und Schüler durften auch praktische Erfahrungen sammeln. So konnten sich diverse Schüler ihren Arm eingipsen lassen oder in der Pflegeabteilung den Umgang mit Patienten/Kleinkindern üben. Besonders beeindruckend war die Vielfalt der Berufe, die im Klinikum vertreten waren. Von der Ärztin bis zur Reinigungskraft, von der Ergotherapeutin bis zur Verwaltungskraft - jeder Beruf spielte eine wichtige Rolle im Gesamtkontext des Klinikbetriebs. Diese Erkundungstour war ein voller Erfolg. Die Schülerinnen und Schüler hatten nicht nur interessante Einblicke in die Welt der sozialen Berufe erhalten, sondern auch wertvolle Erfahrungen gesammelt, die ihnen bei ihrer zukünftigen Berufswahl helfen können.
42 Firmen informieren 147 Schülerinnen und Schüler der neunten Jahrgangsstufe  (Bild: Alexander Gröger)

Erfolgreiches Berufswahlseminar an der Lobkowitz-Realschule in Neustadt

An der Lobkowitz-Realschule in Neustadt fand vom 11.-13.03.2025 ein äußerst erfolgreiches Berufswahlseminar statt. Insgesamt präsentierten sich 42 renommierte Firmen aus verschiedenen Ausbildungsrichtungen der näheren Umgebung vor den 147 Schülerinnen und Schülern der neunten Jahrgangsstufe. Die Veranstaltung, organisiert und geleitet von Frau Martina Bäumler von der Bundesagentur für Arbeit und Frau Führnrohr vom Berufsinformationszentrum (BIZ) in enger Zusammenarbeit mit der Schule, bot den Schülerinnen und Schülern eine einzigartige Gelegenheit, sich intensiv mit verschiedenen Berufsfeldern auseinanderzusetzen. Die Fachvorträge, kurzweilig und interessant gestaltet, vermittelten den Jugendlichen einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten der beruflichen Orientierung. Frau Martina Bäumler von der Bundesagentur für Arbeit und Frau Führnrohr vom Berufsinformationszentrum in Weiden, hatten die Gesamtplanung der Veranstaltung übernommen und trugen damit maßgeblich zur gelungenen und gewinnbringenden Veranstaltung bei. Ein reibungsloser Ablauf vor Ort wurde durch das Engagement sämtlicher Wirtschaftslehrkräfte der Lobkowitz-Realschule sichergestellt. Auch die diesjährigen Wirtschaftsreferendarinnen trugen aktiv zum Gelingen des Seminars bei. Um einen noch umfassenderen Einblick in die verschiedenen Berufsfelder zu geben, haben wir auch im Rahmen eines Elternabends zum Abschluss des Bewerbungsseminars Referenten eingeladen, die aus ihrem Berufsalltag berichteten. Insbesondere ehemalige Schülerinnen und Schüler der Realschule waren anwesend, die bereits erfolgreich im Berufsleben stehen. Sie teilten ihre Erfahrungen mit der Berufswahl und dem Übergang von der Schule in den Beruf. Beratungslehrer Herr Siegert und Seminarrektor Herr Gröger sind überzeugt, dass das Berufswahlseminar an der Lobkowitz-Realschule nachhaltig dazu beigetragen hat, dass die Schülerinnen und Schüler besser informiert und vorbereitet in ihre berufliche Zukunft starten werden.
Mia Schärtl (links), die neue Wertebotschafterin an der Lobkowitz-Realschule, mit ihrer betreuenden Lehrkraft StRin Heidi Riedel (rechts). (Bild: Alessandra Enescu)

Mia Schärtl neue Wertebotschafterin an der Lobkowitz-Realschule

Mia Schärtl gehört zu den 27 neuen Wertebotschaftern der Oberpfalz. Sie nahm an einem intensiven einwöchigen Seminar im Schullandheim der evangelischen Familienerholungsstätte Sulzbürg/Mühlhausen teil. Diese Ausbildung ist Teil des Programms „Werte machen Schule” des Kultusministeriums, das Schüler der 8. und 9. Klassen aller allgemeinbildenden Schulen anspricht. Während der Woche erhielten die Jugendlichen umfassende Schulungen in Wertebildung, Medienerziehung und Projektmanagement. Nach ihrer Rückkehr an die Schulen sollen sie Werte-AGs gründen und Projektsowie Aktionstage organisieren, um das Bewusstsein für Respekt, Toleranz und demokratische Werte zu fördern. Kultusministerin Anna Stolz gratulierte den Jugendlichen mit einer Urkunde und hob die Bedeutung ihrer neuen Rolle hervor: „Durch eure Ausbildung zu Wertebotschaftern stärkt ihr das Bewusstsein für Respekt, Toleranz und demokratische Werte an euren Schulen. Ihr steht dafür, dass Empathie und Anteilnahme entscheidend sind für ein gutes Miteinander, und macht durch euer Handeln Schule zu einem besseren Ort. Herzlichen Glückwunsch, ihr könnt wirklich stolz auf euch sein - unsere Welt braucht junge engagierte Menschen wie euch mehr denn je!” Betreuerin StRin Heidi Riedel sprach die Gratulation für Mia in ihrem neuen Amt im Namen der Lobkowitz-Realschule aus und wünschte ihr viel Freude bei der Umsetzung der engagierten Projektideen. Mia und ihre Mitstreiter haben durch diese Ausbildung nicht nur wertvolle Fähigkeiten erworben, sondern auch einen bedeutenden Beitrag zur Förderung eines respektvollen und toleranten Schulklimas geleistet.
Die Klasse 10e und Geografie-Lehrerin Kerstin Arnold (links) freuen sich über die Auszeichnung und die Preise. (Bild: Juliane Höllerich)

Erfolgreiche Kartografen werden für ihre Arbeit belohnt

Im vergangenen Schuljahr haben die Schülerinnen und Schüler der jetzigen Klasse 10e der Lobkowitz-Realschule Neustadt/WN im Rahmen des Geografieunterrichts am deutsch-französischen Kartografie-Wettbewerb teilgenommen. Hintergrund dieses Wettbewerbs war das Jubiläum zwischen Nordrhein-Westfalen und der Region Hauts-de-France und richtete sich an Schüler der Sekundarstufen in Deutschland und Frankreich. Mit insgesamt 10 verschiedenen Karten zum Thema „Europa vor seinen Herausforderungen“ war man an den Start gegangen, um die zentralen Probleme und Lösungen unseres Kontinents aus der Sicht der Schüler zu thematisieren. Die eingereichten selbsterstellten Karten der Schülerinnen und Schüler der Klasse 10e reichten dabei von „Migrationsströmen“ und „Aussterben der Artenvielfalt“ über „Naturkatastrophen“ bis hin zu „Staatsverschuldung“ und „Jugendarbeitslosigkeit“. Weit über 300 Karten sind an der Universität zu Köln eingegangen und zwei der Karten aus der Klasse 10e konnten sogar bis in die Finalrunde einziehen. Für dieses tolle Ergebnis wurden die Schüler mit einer Urkunde und kleinen Sachpreisen, wie einem neuen Diercke Weltatlas und einem Methodenbuch der Geografie belohnt, welche die Schüler erfreut in Empfang nehmen durften. Da die Klasse 10e die Bücher der Fachschaft Geografie übergab, können auch die nachfolgenden Jahrgänge von diesem Erfolg profitieren.
55. Jahrgangstreffen (Bild: Reinhold Merkl)

Abschlussjahrgang 1969 der Realschule - Neustadt trifft sich wieder

„Wir wollen unsere Erlebnisse aus der Realschulzeit in Neustadt, die Gemeinschaft und unsere Lehrer nicht vergessen“. Dazu bereiteten die Vertreter aus den 10. Abschlussklassen des Jahrgangs 1968/69 der Lobkowitz-Realschule in Neustadt ein gemeinsames Treffen vor. Der Einladung von Waltraud Wagner, Rita Dineiger, Alfons Hallmann, Helmut Meier und Bernd Kaldun folgten 56 Absolventen ins Gasthaus Riebel in Etzenricht. Dort wartete ein wunderbares Kuchenbuffet mit Kaffee auf die aus vielen Richtungen angereisten Teilnehmer. Die weitesten Mitschüler waren aus Traunstein, Heidelberg und München gekommen. Durch Bilder aus dem Jahr 1969 mit Mondlandung, Ende des Prager Frühlings, letztem Beatlekonzert, dem Woodstockfestival wurde schnell ein Anknüpfungspunkt für die Ereignisse am Ende der Schulzeit und am Beginn des Berufseinstiegs gefunden. Beachtung fanden die Mode der damaligen Zeit, die Frisuren und die Bilder vom Tanzkursball und Schulabschluss mit Krawattenzwang. Viele Erlebnisse aus dem Schulleben wurden in neues Licht getaucht, wie ein Direktoratsverweis für einen verbotenen Kuss auf dem Schulgelände. Erinnert wurde an alle noch lebenden und bereits verstorbenen Lehrkräfte sowie an 5 Mitschüler, die seit dem letzten gemeinsamen Treffen vor 5 Jahren verschieden sind. Beiträge aus der damaligen Schülerzeitung „Die Lupe“ fanden Erheiterung. Besinnliche Gedanken aus den „Gedichten des Monats“ berührten die Gefühle. Bis spät in den Abend gab es anregende Gespräche aller Teilnehmer.
Die deutsch-französische Gruppe vor dem Collège Notre Dame Bressuire  (Bild: Christelle Herbert)

Schüleraustausch der Lobkowitz Realschule mit Frankreich

„Bon voyage“ hieß es für 41 Schüler der Lobkowitz-Realschule als sie zusammen mit ihrem Lehrkräften nach Bressuire in Frankreich aufbrachen. Zwischenstopp war die Stadt Chartres mit seiner imposanten Kathedrale. Die Stadt war zudem Ausgangspunk für einen Tagesausflug nach Paris, in der die Schüler weltberühmte Sehenswürdigkeiten wie die weiße Basilika Sacré-Coeur am Montmartre, den Arc de Triomphe und natürlich den Eiffelturm bestaunen konnten. Ihre Reise führte sie am nächsten Tag zu den beiden Loire Schlössern Saumur und Blois. Am Nachmittag ging es weiter in die Stadt Bressuire, in der sie von ihren Gastfamilien freudig empfangen wurden. Eine Woche in Frankreich in einer fremden Familie und einer französischen Schule stellte für manchen eine Herausforderung dar, die sie jedoch alle meisterten. In der wunderschönen Gegend, die bekannt ist für die Schlösser der Loire und des Weines, brachten ihnen ihre Freunde die französische Lebensweise näher. Bei einer Radtour durch das Marais Poitevin, auch grünes Venedig genannt, konnte man in direkter Nähe die wunderschönen Sumpflandschaften erleben. Zudem blieb noch genügend Zeit, um die Hafenstadt la Sable d’Olonne zu erkunden Ihre französischen Freunde zeigten ihnen den Ablauf an einer französischen Schule, das Alltagsleben in der Familie, ein französisches Abendessen, das nie weniger als drei Gänge hat, und weitere Sehenswürdigkeiten in der Region. Dadurch erhielten die deutschen Schüler einen besonderen Zugang zu der französischen Kultur und Lebensweise. Ein Folklore Tanzkurs mit der Gruppe Les Sauteriaux bereitete den deutschen Schülern viel Freude. Am Nachmittag besuchte die Gruppe das Boulodrome Bressuire. In der großen Halle, die ausschließlich für den Zweck des Boule Spielens gebaut wurde, erwarteten einige Ehrenamtliche den Besuch der Schüler. Die Schüler wurden dann in gemischte Teams eingeteilt. Die Spielregeln waren den meisten deutschen Schülern unbekannt und wurden geduldig von den französischen Austauschpartnern erklärt. Die Zeit mit den freundlichen Gastfamilien und die vielen schönen Erlebnisse werden wohl für immer in Erinnerung bleiben. Kein Wunder, dass bei der Verabschiedung Tränen flossen. Die französischen Gasteltern hatten ihre deutschen Gastkinder schon sehr in ihr Herz geschlossen und verabschiedeten sie herzlichst nach französischer Manier: Mit Umarmung und Küsschen. Dieses überwältigende Erlebnis und viele weitere hatten die Schüler im Gepäck, als sie Freitagabend wieder in Neustadt an der Waldnaab ankamen. Ein Grund mehr sich auf das nächste Schuljahr zu freuen. Bei einem Gegenbesuch werden die französischen Gäste dann von ihren Freunden der Lobkowitz-Realschule Neustadt empfangen. Die Reise wurde vom Deutsch-Französischen Jugendwerk unterstützt.
Handwerkliches Geschick mit Holz und Metall  (Bild: Ramon Gomez-Islinger )

Handwerkwerk macht Schule

Unter dem Motto „Handwerk macht (Real-) Schule“ stellten sich zwölf regionale Unternehmen an der Lobkowitz Realschule vor. Dieser Tag des Handwerks bietet den Schülerinnen und Schülern aus der siebten Jahrgangsstufe die Möglichkeit, die Vielfalt und die Anforderungen handwerklicher Berufe praxisnah zu erleben. Sämtliche Betriebe hatten Mit-Mach-Stationen aufgebaut, die von den Schülerinnen und Schülern als Workshops über einen kompletten Schulvormittag hinweg absolviert wurden. Viel Zuspruch fanden die zahlreichen Produkte und Fertigungsergebnisse, die sich mit Holz konstruieren lassen. Dieser umweltfreundliche und zukunftsfähige Werk- und Baustoff, der in der Schreinerei, im Zimmererhandwerk und zudem im ökologischen Bausektor als wertvoller und nachhaltiger Rohstoff verarbeitet wird, überzeugte mit seinen vielfältigen Eigenschaften und Anwendungsbereichen. Hier konnten die Firmen Höhbauer, Riedl Holzbau, Volante, Rank GmbH sowie die Ziegler Group ihre speziellen Expertisen einbringen und die Schülerinnen und Schüler anleiten. Tragfähige Brückenkonstruktionen aus Holz waren ebenso gefragt, wie der selbstgefertige Smartphone-Halter. Technischen Kompetenzen waren an den Ständen von Witron, Anlagenbau Lukas sowie der Grüner GmbH vonnöten. Herzen wurden aus metallenen Leitungsrohren gebogen und mithilfe geeigneter Werkzeuge konnten funktionsfähige Schaltungen aktiviert und geprüft werden. Die Lebensmittelbranche wurde durch das Bäckerhandwerk repräsentiert, die Bäckerei Hauer verwandelte die Schulküche kurzerhand in eine Backstube zum Mitmachen. Die Hauptorganisation dieser erkenntnisreichen Veranstaltung oblag Frau Laura Heinl von der Kreishandwerkerschaft. Dieser Handwerksparcours ist als Praxismodul fester Bestandteil der beruflichen Orientierung an der Lobkowitz Realschule und der Einstieg in die vertieften Phasen, die in der achten sowie neunten Jahrgangsstufe folgen.
Lobkowitz Realschule besucht mit 163 Schülerinnen und Schülern die Synagoge in Floß (Bild: Heidi Riedel)

„The Sound of Dialogue – Gemeinsam Zukunft bauen“

Ein wichtiger Termin am Ende des Schuljahres ist im Lobko-Kalender und v. a. im schuleigenen Konzept zur Charakterbildung und Werteerziehung fest verankert: Die alljährliche Studienfahrt der 9. Klassen zur Synagoge nach Floß. Das Jahresmotto der christlich-jüdischen Zusammenarbeit 2024 „The Sound of Dialogue – Gemeinsam Zukunft bauen“ ist für die Lobkos Programm. Die Synagogenfahrt erinnert auf der einen Seite an das blühende jüdische Leben mit 72 jüdischen Familien und mehr als 400 jüdischen Bürgern, einem Viertel der damaligen Einwohnerzahl, welche Mitte des 19. Jahrhunderts dort lebten. Auf der anderen Seite zeigt die Exkursion auf, welches schreckliche Unrecht diesen Menschen unter der Nazi-Herrschaft angetan wurde, so dass heute kein einziger Jude mehr in Floß ist, und es somit auch keine lebendige Religionsgemeinschaft mehr gibt. Die Referenten, Herr Muckof und Herr Schuller informierten eindrucksvoll über die Geschichte der Flosser Juden und der Synagoge. Herr Schuller berichtete, dass er selbst erst 15 Jahre alt werden musste, bevor er zum ersten Mal davon erfuhr, dass sein „Abenteuerspielplatz“ eigentlich ein „sakraler Ort“ war, der übelst geschändet und zweckentfremdet genutzt wurde. Seine wahre Bestimmung wäre beinahe in Vergessenheit geraten. Die aufmerksamen Schülerinnen und Schüler besuchten nach der Führung den musealen Bereich der Synagoge, bearbeiteten ein Aufgabenblatt und fuhren weiter zum Jüdischen Friedhof mit seinen 451 Grabstellen. Mit einer Impulsfrage im Zeichen des Jahresmotto „The Sound of Dialogue – Gemeinsam Zukunft bauen“, endete die Bildungsfahrt: „Was können die Schüler der Lobkowitz Realschule in Zukunft tun, damit dieser Ort, der jüdische Friedhof, die beigesetzten Menschen und deren Biographien nicht in Vergessenheit geraten?“ Das Organisationsteam um Studienrätin (RS) Heidi Riedel und Studienrat (RS) Daniel Sommer, sieht in der Synagogenfahrt einen wichtigen Beitrag zur Demokratieerziehung, Heimat- und Kulturkunde und zum angemessenen Verhalten in einem sakralen Raum. Als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SOR) haben sich die Lobkos verpflichtet regelmäßig daran zu arbeiten, sich aktiv gegen Diskriminierung, insbesondere Rassismus, und für eine Kultur des Hinsehens einzusetzen. Wie alle bayerische Schulen ist auch die Lobkowitz Realschule dazu verpflichtet den in der Verfassung verankerten Bildungs- und Erziehungsauftrag zu verwirklichen: „Sie sollen Wissen und Können vermitteln sowie Geist und Körper, Herz und Charakter bilden. Oberste Bildungsziele sind Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor religiösen Überzeugung, vor der Würde des Menschen…Die Schülerinnen und Schüler sind im Geiste der Demokratie…und im Sinn der Völkerverständigung zu erziehen.“ (BayEUG Art.1) Umso wichtiger ist es, dass das Jahresmotto 2024 der christlich-jüdischen Zusammenarbeit „The Sound of Dialogue – Gemeinsam Zukunft bauen“ auch in der Schule Vertiefung findet und beständig an den kostbaren demokratischen Werten weitergearbeitet wird.
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