18 Kinder brachten in Mantel den Segen zu den angemeldeten Haushalten (Bild: Priska Hofmann)

Sternsingeraktion

Pfarrer Thomas Kohlhepp zog am Beginn des Gottesdienstes mit den Sternsingern in die katholische Pfarrkirche ein. „Die Sternsinger gingen zu den Menschen, in die Wohnungen und Häuser. Und zusammen mit dem Segen Gottes brachten sie den Menschen eine wichtige Botschaft: Kinder sind wertvoll. Alle Kinder sind von Gott geliebt. Jedes Kind auf dieser Welt hat das Recht auf eine faire Chance im Leben. Ihr habt Großes bewegt – darauf dürft ihr stolz sein. Dieser Gottesdienst bildet quasi den Schlusspunkt der diesjährigen Aktion in unserer Pfarrgemeinde“, so der Geistliche. Durch einige Sternsingerkinder konnten die Gottesdienstbesucher hören, dass Jesus als Kind in unsere Welt gekommen ist und so klein angefangen hat, so wie wir alle oder dass durch Jesus wir Brüder und Schwestern sind. Zur Gabenbereitung brachten einige Mädchen und Jungen aus der Gruppe der Sternsinger unterschiedliche Gaben zum Altar. So konnten die Gottesdienstbesucher hören: Ich lege meinen Kinderpass zu den Gaben, dort ist Name und Adresse vermerkt, ich habe ein Zuhause; ich lege mein Hausaufgabenheft zu den Gaben, es erinnert an Rechte und Pflichten zum Beispiel in der Schule; ich lege mein Kuscheltier her, alle Kinder auf der Welt sollten ein Lieblingsspielzeug zum Kuscheln haben; der Impfpass als Gabe, denn alle Kinder haben das Recht auf Gesundheit und medizinische Versorgung; auch das Lieblingsbuch kam zu den Gaben, denn jedes Kind sollte lesen können oder Abenteuer erleben. An dem Festtag der Heiligen Drei Könige wird auch während des Gottesdienstes Wasser, Kreise und Weihrauch geweiht. Das Wasser, Ursprung des Festes der Erscheinung des Herrn; es erinnert an die Lebenskraft, die Gott dem Wasser verliehen hat, aber auch an das Wasser der Taufe. Die Kreide; mit ihr werden die Buchstaben C M B an die Türen der Häuser geschrieben, es soll uns im Neuen Jahr beschützen. Der Weihrauch; die Weisen brachten es als Geschenk dem neugeborenen Kind mit. Nach dem Haussegensspruch, die Kaspar, Melchior und Balthasar an jedem Haus sprechen, segnete Pfarrer Kohlhepp die Sternsinger. „Nachdem wir nun Kreide und Weihrauch gesegnet haben, wollen wir den Segen Gottes auch für unsere Sternsinger erbitten. Möge Gott mit seinem Segen ihnen ihren Einsatz und alle Mühen für die Kinder in der ganzen Welt reichlich lohnen.“ Bürgermeister Richard Kammerer bedankte sich nach den Gottesdienst bei den Sternsingern für ihren Einsatz mit einem kleinen Geschenk und einer Geldspende für das Mittagessen der Sternsingergruppen. Eine Gruppe kam auch im Rathaus vorbei um dort den Segen zu Bringen.
Die Ehepaare, die auf viele gemeinsame Ehejahre zurückblicken beim Gottesdienst (Bild: Priska Hofmann)

Auf viele Jahre Ehe zurückblicken

„Wir feiern mit der Pfarrgemeinde bei der Messe 13 Ehepaare, die gemeinsam den Lebensweg miteinander gehen, und vor 10,15, 20, 30, 35, 40, 45, 50 und 55 Jahren Ja vor Gott sagten.“, so Pfarrer Thomas Kohlhepp am Samstag 21. September. In der Lesung hörten die Jubelpaare und Gottesdienstbesucher „die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig, Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.“ In der Predigt ging der Geistliche auf einige Gedanken rund um eine Ehe, die viele Jahre hält ein. „Ehejubiläum, ein Grund innezuhalten, um an gute Momente zu denken, um Chancen zu erkennen, oder auch sinnvoll Hand in Hand vieles zu gestalten und um alles in den vielen Jahren zu überstehen.“ Pfarrer Kohlhepp sieht den Beweis dafür heute in den Jubelpaaren, denn die Liebe erträgt alles. Weiter verglich er die Paare mit strahlenden Sonnenblumen. Sie sind an der Sonne Gottes ausgerichtet, man kann den Schatten hinter sich lassen. Aus ihren Kernen wird Öl gewonnen, das Öl für das Getriebe des Miteinanders. So ging der Wunsch des Geistlichen an die Jubelpaare Respekt voreinander, Vertrauen, Gelassenheit, Liebe füreinander. Beim Einzelsegen der Paare gratulierte die Pfarrei durch Pfarrer Thomas Kohlhepp, Pfarrgemeinderatssprecher Josef Grasser und Stellvertreterin Renate Puckschamel mit einen kleinen Präsent. Musikalisch umrahmte die festliche Messe Ludwig Reichl an der Orgel, Ulrike Straub (Violine), Judith Peter und Silvia Schönberger (Gesang). Im Anschluss hatte der Pfarrgemeinderat zum gemütlichen Teil ins Pfarrheim eingeladen.
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