Im Schaltzentrum. (Bild: Sabine Graser)

Besuch der Städtischen Kläranlage

Zusammen mit ihren Klassenlehrern Dominik Schinner und Benjamin Koppmann besuchten die Klassen 4a und 4b das städtische Klärwerk an der Fichtelnaab, um sich ein Bild von der Funktionsweise und den Arbeitsabläufen im Klärwerk zu machen. Bürgermeister Johannes Reger und Klärwärter Maximilian Winkler informierten die wissbegierigen Schüler aus erster Hand. Bürgermeister Reger hob die Wichtigkeit dieser Anlage für den Umweltschutz hervor und merkte an, dass der Unterhalt der Kläranlage eine Pflichtaufgabe der Stadt sei. Das Abwasser von ca. 2000 Haushalten werde hier gereinigt. Klärwärter Maximilian Winkler machte den Sinn eines Klärwerks deutlich und zeigte die einzelnen Schritte bei der Abwasseraufbereitung auf. Dazu durften die Buben und Mädchen einen Blick in das computergesteuerte Schaltzentrum werfen. Beim anschließenden Rundgang durch das 1994 erbaute Klärwerk konnten die Schüler den Kanaleinlauf mit dem großen Schneckenhebewerk sehen, in dem das Abwasser nach oben zur Rechenanlage befördert wird. Je nach Wetter können bis zu 1000 Kubikmeter Wasser hier ankommen. Nächste Station war der Sand- und Ölfang, bei dem aufschwimmendes Öl und absinkender Sand mit Schiebern entfernt wird. Überrascht waren die Schüler von der braunen Brühe in den Belebungsbecken. Wie Klärwärter Winkler ausführte, handle es sich hierbei um sehr viele Bakterien im Wasser, die die letzten feinen Schmutzteile auffressen. Am Nachklärbecken entdeckten die Buben und Mädchen, dass das Abwasser schon sehr viel sauberer, aber immer noch etwas trübe war. „Hier werden die letzten Bakterien und die restlichen Schmutzteilchen entfernt, wodurch das Wasser dann zu 98 Prozent gereinigt ist und problemlos in die Fichtelnaab eingeleitet werden kann”, so Winkler.
Sabine Schreiber-Schöpf vom Städtischen Kindergarten. (Bild: Sabine Graser)

Türen auf in Erbendorf für den Bundesweiten Vorlesetag

Die Grund- und Mittelschule Erbendorf konnte auch in diesem Schuljahr zum Bundesweiten Vorlesetag die Schultüren wieder für externe Vorleser in den Klassen öffnen. Sie begeisterten mit den unterschiedlichsten Geschichten und zogen ihre Zuhörerschar in deren Bann. So verging die Zeit in der außergewöhnliche Vor-Lesestunde unter dem diesjährigen Thema „Lesen schafft Zukunft” wie im Flug. Auch der erste Bürgermeister der Stadt Erbendorf, Johannes Reger, war bei den Vorlesern dabei. Er las den Anfang des Romans „Die Zukunft in meiner Hand” von Andreas Z. Simon in der Klasse 5aG vor. Dieser wird in den Wochen bis Weihnachten weiter von Klassleiterin Angelika Müller vorgelesen. In den Klassen der Flexiblen Eingangsstufe lasen von den drei Erbendorfer Kindergärten Kindergartenleiterin Sabine Schreiber-Schöpf, die Praktikantinnen Sarah Bollmann und Lena Schmidt, Erzieherin Stephanie Urban vor sowie Ingrid Linkel als Schüleroma. Die dritten Klassen hörten zu bei Fachlehrerin Michaela Kaufmann und Schülermutter Cornelia Heining. In den vierten Klassen begeisterten OGTS-Betreuerin Kornelia Holzer-Schraml und Studienrätin Andrea Hetschger. Die achte Klasse besuchte Ergotherapeutin Evelyn Hartmann mit ihrem Therapiehund Negro. Die Klassen 6aG und 7M haben zu einem späteren Termin eine Autorin zu einer eigenen Autorenlesung eingeladen. Die Klasse 9M trägt nach dem Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen eigene Werke in einem Poetry-Slam vor. Den Dank der Schule an die vielen auf unterschiedliche Art der Schulfamilie verbundenen Vorleser überbrachten Klassensprecher und Lehrkräfte jeweils mit etwas Süßem und einer Urkunde. Auch im nächsten Jahr wünschen sich alle wieder eine Teilnahme am Vorlesetag. Allen alten und neuen Leseratten steht bis dahin in der Katholischen Pfarrbücherei eine große und gut sortierte Auswahl an Büchern zur Ausleihe zur Verfügung. Für alle Altersgruppen und Interessen, zum Selberlesen, Vorlesen und Vorgelesen werden. Die Lehrkräfte würden sich freuen, wenn diese Möglichkeit weiterhin rege genutzt wird. Für die Schule stehen schon die nächsten Bücherkisten zum Schmökern im Klassenzimmer bereit. Ein großes Dankeschön auch dafür an das Team der Bücherei.
Bio-Brotbox für alle Erstklässler der Mitgliedsgemeinden der Steinwald-Allianz (Bild: Sabine Graser)

Bio-Brotboxen für Erstklässler

Auch in diesem Jahr wurden alle Erstklässler der Gemeinden der Steinwald-Allianz mit gelben Brotboxen versorgt, die mit regionalen Lebensmitteln in Bioqualität gefüllt sind. Dazu gehören Gelbe Rüben aus dem Betrieb Simon Rauch, Krummennaab, Brot der BioBäckerei Forster, Windischeschenbach, Eier aus dem Steinwald und Bio-Äpfel, nicht zu vergessen die Sonnentor-Teebeutel. Damit erleben die Kinder, wie lecker Bio schmecken kann, und stärken sich mit diesem gesunden Frühstückssnack. Wenn den Kindern die Lebensmittel aus ökologischer regionaler Landwirtschaft zusagen, können sie sich ortsnah mit diesen Leckerbissen versorgen aus den Bio-Betrieben der Steinwald-Region. Die Besuche in den Schulen werden von den örtlichen Bürgermeistern unterstützt, die oftmals tatkräftig mitanpacken und an die Kinder die Boxen verteilen. In Erbendorf war der erste Bürgermeister Johannes Reger beteiligt. Die Aktion möglich machen Sponsoren der Region – dafür herzlichen Dank an die Raiffeisenbank Oberpfalz NordWest eG, vertreten durch Vorstand Herrn Thomas Keck, und den Geschäftsführer des ARIBO Hotels, Herrn Alexander Bogucki. Das gesamte Team der Steinwald-Allianz engagierte sich bei der Packaktion und beteiligte sich auch vor Ort beim Austeilen der Brotzeitdosen an die Kinder, die sich deren Inhalt gleich im Anschluss während der Pause schmecken ließen. Auch für die Klassleitungen und die Schulleitung gab es jeweils ein Präsent. Die Schulfamilie Erbendorf bedankt sich für das tolle Geschenk und besonders bei Frau Eva Gibhardt und Herrn Martin Schmid für die Gesamtorganisation.

Über beiunsdaheim.de:

north