Die Kindergesangsgruppe „Malinka“ vom Verein „Neue Zeiten“  (Bild: Olga Lubianska )

Die Kindergesangsgruppe „Malinka“ im Seniorenheim Eleonore Sindersberger

Pünktlich zum Frühlingsanfang gab es einen besonderen Nachmittag voller Musik, Freude und herzlicher Begegnungen. Die Kindergesangsgruppe „Malinka“ vom Verein „Neue Zeiten“ in Weiden besuchte das Heim und begeisterte die Bewohnerinnen und Bewohner mit einem bunten Repertoire an Liedern. Die jungen Sängerinnen und Sänger stammen aus verschiedenen Ländern wie Deutschland, Kasachstan, Moldavien, der Ukraine und Russland. Ebenso vielfältig wie ihre Herkunft, waren auch die Sprachen in denen sie sangen- englisch, deutsch, französisch, ukrainisch und russisch. Mit Liedern über Freundschaft, Familie, Frühling, Liebe und Frieden zauberten sie den Seniorinnen und Senioren ein Lächeln ins Gesicht. Das Publikum summte mit, klatschte im Takt und ließ sich von der Musik verzaubern. Einige hatten Tränen in die Augen, weil die Klänge sie an ihre eigene Kindheit erinnerten. Die Freude war auf beiden Seiten spürbar. Während die Kinder mit Begeisterung ihre Lieder vortrugen, belohnten de Bewohner sie mit herzlichem Applaus. Hinter der gelungenen Veranstaltung standen die engagierte Leiterin der Musikgruppe, Olga Lubianska, sowie die gerontopsychiatrische Fachkraft Mila Stojan. Mit viel Einfühlungsvermögen und Organisationstalent sorgten sie dafür, dass der Auftritt reibungslos verlief. Besonders beeindruckend war, wie Olga Lubianska die Kinder begleitete, mit viel Herz und Professionalität führte sie die Gruppe an. Zum Abschluss gab es eine süße Überraschung für die kleinen Sänger. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, sodass schnell klar wurde, dass es solche musikalischen Nachmittage in Zukunft öfter geben soll. Denn Musik verbindet, bringt Freude und Schaft wertvolle Momente.
 Stefanie Hartwig (rechts) in ihrer Rolle als Krawattenärztin  (Bild: Cornelia Neubauer)

Eine fröhliche Reise um die Welt im Eleonore Sinderberger

Am vergangenen Donnerstag verwandelte sich das Seniorenheim „Eleonore Sindersberger“ in ein farbenfrohes Reiseparadies. Unter dem Motto „Reise durch die Welt“ feierten Bewohnerinnen und Bewohner ausgelassen Fasching. Der festlich geschmückte Saal bot eine bunte Kulisse mit landestypischen Dekorationen aus Spanien, Afrika, Amerika, Italien und Deutschland. Unser Küchenchef Günter Boxhorn kümmerte sich um das leibliche Wohl. Es gab Kaffee, Kücheln und Wein. Für die passende musikalische Begleitung sorgten Tina Meyer und Bernd Hensel, die mit bekannten Liedern die Gäste auf eine Weltreise mitnahmen. Von spanischen Rhythmen, afrikanischen Liedern, orientalischer Musik über amerikanische Klassiker bis hin zu deutschen Faschingshits, es wurde geschunkelt, geklatscht und eifrig mitgesungen. Ein besonderes Highlight des Nachmittags war ein Sketch über zwei tschechische ältere Damen, die sich über altersbedingte Wehwehchen austauschen. Mit viel Charme brachten die Darstellerinnen Sonja Gollwitzer-Lingl und Mila Stojan die Anwesenden zum Schmunzeln und trugen zur ausgelassenen Stimmung bei. Auch die traditionelle „Krawattenärztin“ durfte nicht fehlen: Stefanie Hartwich schlüpfte in die Rolle und nahm die Krawatten der anwesenden Herren genau unter die Lupe. So mancher Schlips fiel ihrer Schere zum Opfer, sehr zur Freude der Zuschauer. Einrichtungsleiter Konrad Nickl zeigte sich begeistert: „Es ist schön zu sehen, wie viel Freude und Lebenslust bei unseren Bewohnern aufkommt. Solche Feste sind wichtige Höhepunkte im Alltag“. Alle Beteiligten waren sich einig: Diese fröhliche Reise um die Welt war ein voller Erfolg.
Frau Nickl beim vorstellen der Kastanienknospen  (Bild: Cornelia Neubauer)

Die Kraft der Knospen - Ein besonderer Tag im Sindersberger Seniorenheim

Die Bewohnerinnen und Bewohner im Eleonore-Sindersberger-Seniorenheim waren an diesem Tag besonders erfreut. Grund war der Besuch von Frau Barbara Nickl, einer erfahrenen Kräuterführerin. Sie hatte angekündigt, eine Vorführung zur Knospentherapie zu geben und gemeinsam mit Seniorinnen und Senioren zwei besondere Mazerate anzusetzen. „Die Kraft der Knospen ist etwas ganz Besonderes“, begann sie zu erzählen. „Sie enthalten die ganze Energie und das Wachstum der Pflanze in konzentrierter Form“. „Deshalb nutzen wir sie in der Gemmotherapie, einer sanften Heilweise“. „In den Knospen der Bäume steckt eine enorme Kraft, die wir für unser Wohlbefinden einsetzen können“. „Sie sind neben einer Vielzahl an Proteinen und Enzymen auch voller Mineralstoffe und Vitamine“. Fr. Nickl hatte viele interessante Bücher und andere Anschauungsmaterialien dabei. Neugierig lauschten die Bewohnerinnen und Bewohner ihren Worten. Zudem sprach sie über die Wirkungsweise verschiedener Bäume und Knospen, dabei stellte sie einige selbsthergestellte Mazerate vor. Die Seniorinnen und Senioren hatten die Möglichkeit, anhand verschiedener Äste und Knospen Bäume zu bestimmen. Einige erinnerten sich an ihre Kindheit als sie, um Heilkräuter zu sammeln, mit ihren Eltern durch die Wälder wanderten. Anschließend konnten die Seniorinnen und Senioren bei der Herstellung der Mazerate zuschauen. Mit einem Keramikmesser schnitt sie die zarten Knospen in kleine Stücke und füllte sie in vorbereitete Glasgefäße. Dann goss Frau Nickl eine Mischung aus Alkohol und Glyzerin darüber. „Jetzt braucht es nur noch Zeit“, sagte sie. „In ein paar Wochen sind ihre ersten eigenen Mazerate fertig“. Ein Bewohner wird sich jetzt um die Mazerate kümmern und sie täglich schwenken. Am Ende dieses schönen Nachmittags verabschiedete sich Fr. Nickl mit einer Tasse selbst hergestelltem Kräutertee und dem Versprechen bald wiederzukommen.
Leila Smekal (vierte von links) beim vorstellen der Alpakas im Sindersberger Garten  (Bild: Stefanie Hartwig)

Alpakas bringen Freude ins Eleonore-Sindersberger-Seniorenheim

An einem milden Herbstnachmittag kehrte eine besondere Stimmung ins Seniorenheim ein. Schon seit Tagen hatten die Bewohnerinnen und Bewohner über die bevorstehende Überraschung spekuliert, und als endlich der Tag gekommen war, warteten alle gespannt im Garten des Heimes. Ein Besuch von fünf Alpakas sorgte für große Freude und leuchtende Augen bei den Senioren. Die flauschigen Tiere, Ludwig, Heinrich, Arthur, Karl-Heinz und Herr Graf von der nahegelegenen Alpakafarm aus Pirk wurden eingeladen, um den Bewohnern eine unvergessliche Begegnung zu bescheren. Die Besitzer Leila und Marco stellten zu Beginn die Tiere vor, und erzählten wissenswertes über sie. Ludwig, er ist der Herdenchef und hat das Sagen über die komplette Herde. Heinrich, ist für die Sicherheit der Herde zuständig. Arthur, der gemütliche, ganz nach dem Motto „Komm ich heute nicht, komm ich morgen“. Karl-Heinz ist der Sunnyboy, mag junge Frauen und knutscht gerne. Herr Graf ist ein ruhiges und gemütliches Alpaka, dass sehr gerne frisst. Die Alpakas waren mit ihren großen, dunklen Augen und den wuscheligen Frisuren ein herrlicher Anblick. Das weiche Fell, und die sanften Bewegungen der Alpakas ließen selbst die schüchternsten Bewohner lächeln. Das Streicheln und Füttern der ruhigen, sanftmütigen Tiere, war nicht nur ein außergewöhnliches Erlebnis, sondern auch eine therapeutische Wohltat. Diejenigen Senioren, die nicht in den Garten kommen konnten, wurden in Begleitung von den Alpaka-Eltern Marco und Leila in den Zimmern oder Aufenthaltsbereichen auf den Stationen besucht. Für viele Bewohner war der Alpaka - Besuch mehr als nur ein Moment der Abwechslung. Die Tiere sorgten für eine vertraute Atmosphäre und lösten bei einigen auch Erinnerungen an frühere Haustiere aus. Am Abend, als die Alpakas wieder verabschiedet wurden, herrschte noch lange eine fröhliche Stimmung im Haus. Die Senioren und das Personal erzählten einander von ihren Eindrücken und tauschten die schönsten Momente aus.
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