Am Infoabend der Fachakademie für Sozialpädagogik gab es Einblicke in die Ausbildung des Erziehers/der Erzieherin. (Bild: Max Korndoerfer)

Infoabend der Fachakademie für Sozialpädagogik in Neustadt

Die Staatliche Fachakademie für Sozialpädagogik in Neustadt öffnete für alle, die sich für die Weiterbildung zum/zur Erzieher/in interessieren, die Türen für einen spannenden Informationsabend. Nach der musikalischen Begrüßung durch die Schulband unter Leitung von Uli Schmutzer begann der Abend mit der Vorstellung des SEJ (Sozialpädagogisches Einführungsjahr), bei der sowohl die praxisnahen Inhalte präsentiert als auch Fragen dazu beantwortet wurden. Anschließend begrüßten der Leiter der FakS, Roland Kusche, die Leiterin des SEJ, Elke Kusche, und Schulleiter Frank Eckstein die Besucher herzlich. Zunächst stellten einige Studierende ihren beruflichen Werdegang vor und zeigten, dass es unterschiedliche Zugangsmöglichkeiten zu diesem spannenden Berufsfeld gibt und dass gerade das Eintrittsalter keine Rolle spielt. Egal ob man vorher einen staatlich anerkannten Ausbildungsberuf erlernt hat, ob man nach dem mittleren Bildungsabschluss das SEJ absolviert hat oder ob man ein Fachabitur oder Abitur erreicht hat – die Wege zum Erzieherberuf sind sehr vielfältig. Nach weiteren Liedern der Band gab es für die Besucher die Möglichkeit, sich im Gang durch das Schulhaus einen Einblick in den Alltag der Fachakademie zu verschaffen. Zahlreiche Stationen, darunter die Zeichenwerkstatt, ein Bewegungsparcours im Klassenzimmer, Interessantes zur naturwissenschaftlichen-mathematischen Bildung, zur Religionspädagogik und zum Erasmus-Projekt. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt – mit frischen Waffeln, Glühwein und Kinderpunsch. Eine Ausstellung von Lichtobjekten, welche die Studierenden selbst hergestellt haben, verlieh der ganzen Veranstaltung ein besonderes Ambiente. Die Verantwortlichen verwiesen am Ende noch darauf, dass ein wichtiger Termin noch bevor steht: Am 23.11 findet von 9 – 14 Uhr am BSZ Neustadt der Bewerber-Samstag statt. Bei Fragen und Interesse kann sich jederzeit noch an Herrn Kusche unter RKusche@bsznew.de gewendet werden.
Verabschiedung Absolventinnen und Absolventen PFG: Viktoria Grimaldi (2.v.l.) und Franziska Thurn (3.v.r.) waren die Besten mit einem Notendurchschnitt von 1,20.  (Bild: Elke Kusche )

Zuwachs für Grundschulkindbetreuung durch Fachkräfte

Die Einrichtungen der Grundschulkindbetreuung dürfen sich über fachlich qualifizierten Zuwachs freuen. Sieben Absolventinnen haben die zweijährige Ausbildung am BSZ (Staatl. Berufliches Schulzentrum, Fachakademie für Sozialpädagogik) Neustadt/WN geschafft und erlebten einen würdigen Abschluss im Beisein von Ehrengästen und vielen Freunden und Familienangehörigen. Bei einer sehr persönlich gehaltenen Abschlussfeier wurde durch Landrat Andreas Meier der Mut der Fachkräfte herausgestellt, die alle einen Beruf vor der Ausbildung hatten und sich den neuen Herausforderungen einer zweijährigen Ausbildung am BSZ stellten. Armin Aichinger als Vertreter der Stadt Neustadt machte auf den großen Bedarf an Fachpersonal in Horten und offenen Ganztags angeboten aufmerksam und wünschte sich für die Zukunft, dass die Fachkräfte auch in den Grundschulen ihren Einsatz finden werden. Elke Kusche als Fachbereichsleitung äußerte ihren großen Respekt vor den Leistungen der Fachkräfte und zitierte George Eliot mit „Es ist nie zu spät, das zu werden, was man hätte sein können“ und machte deutlich, dass es nicht vom Alter abhängt nochmals seinen Traum zu erfüllen. Stellvertretender Schulleiter Frank Eckstein begrüßte nicht nur alle Anwesenden, sondern nahm sich die Zeit nach dem offiziellen Teil mit den Gästen ins Gespräch zu gehen. Die Schulband der FakS mit Ulli Schmutzer und Mäx Braun umrahmte den Abend, der durch einen gelungenen Beitrag der Schülerinnen Viktoria Grimaldi und Milena Scharnagl bereichert wurde. Mitschülerinnen und Mitschüler der ersten Fachklasse sorgten mit einem mitreißenden Cup Song. Über Geldpreise und anerkennende Worte der Ehrengäste freuten sich die Besten Franziska Thurn und Viktoria Grimaldi, die beide einen Notendurchschnitt von 1,20 hatten.
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