Die Vorstandschaft des OGV Winklarn mit den Neumitgliedern und den Geehrten. (Bild: Annemarie Mösbauer)

OGV Winklarn begrüßt sechs neue Mitglieder

Bei der Jahreshauptversammlung des OGV Winklarn blickte Nicole Spachtholz auf das vergangene Jahr zurück. Vieles war geboten, ein Obstbaumschnittkurs, die Pflanzentauschbörse, Rote-Betesamen verteilen für den Kinderwettbewerb, Bürgerfest, Familienwanderung, Ferienprogramm, Fischessen und die vielen Arbeitseinsätze zur Säuberung und Gestaltung der gemeindlichen und kirchlichen Flächen. Kassierin Sonja Turban listete die Einnahmen und Ausgaben genau auf. Nach dem Totengedenken schaute Schriftführerin Tanja Wellnhofer auf das kommende Jahr. Vieles ist wieder geboten, Baumschneidekurs, Pflanzentauschbörse, Ausflug gemeinsam mit dem Frauenbund zum Ziegenhof nach Freystadt, Besuch der Landesgartenschau, Teilnahme am FFW-Fest in Pillmersried, Bürgerfest in Winklarn, Ferienprogramm, Fischessen und das 100-jährige Gründungsfest. Sechs Neumitglieder konnten in den Verein aufgenommen werden. Anita Dietl begrüßte Nairee Gebhard, Daniel Schön, Marianne Wagner, Martin Turban, Andrea Kunschir und Anna Lena Welnhofer mit einem Blumenstock. Mit einem Präsent dankte die Vorstandschaft den Gewinnern des Gartenwettbewerbes: Irene und Ernst Fehlner (Gold), Nicole Spachtholz (Silber) und Anne und Paul Gierlach (Silber). Bürgermeisterin Sonja Meier dankte in ihrem Grußwort den fleißigen Helfern für die Pflege der kommunalen und kirchlichen Flächen und Plätze. Kreisfachberaterin Heidi Schmid stellte den Kreisverband vor. Von den 92 Gartenbauvereinen haben mittlerweile 37 eine Jugendgruppe. In diesem Jahr läuft der Wettbewerb „Streuobst-bunt und lebendig“. Mit Bildern führte sie die Mitglieder in die Winklarner Siegergärten. Dann ging sie auf die Gemüsegärten ein. Bayern ist das Land der Freizeitgärtner. 30 % des Gemüseanbaues in Deutschland kommt von Privatgärten. Industriell hergestelltes Gemüse hat wesentlich weniger Inhaltsstoffe. Angebaut wird auf verschiedene Arten, auf flachen Beeten, in Früh- oder Hochbeeten, in Kleingewächshäusern oder sogar Hügelbeeten. Aber alle brauchen einen guten Boden, einen sandigen Lehmboden, der die Nährstoffe bindet und auch durchlässig ist. Der wichtigste Dünger ist der Kompost. Nachgedüngt wird mit Hornspänen oder Hornmehl, Brennnesseljauche oder Gründüngung. Die Fachberaterin riet für den Anbau von Wintergemüse den Klimawandel zu nutzen.
Die junge Vorstandschaft blickte zurück und voraus: Lena Borowski, Schriftführerin Katharina Kunschir-Janner, 1.Vorstand Theresa Bauer, Kassier Regina Hildebrand und 3. Vorstand Michael Simbeck (Bild: Annemarie Mösbauer)

Blaskapelle Kunschir blickt zurück und voraus

Mit schmissigen Weisen eröffnete die Blaskapelle Kunschir ihre Jahreshauptversammlung. Vorstand Theresa Bauer begrüßte die aktiven und passiven Mitglieder, ihr besonderer Gruß galt Bürgermeisterin Sonja Meier, Ehrenmitglied Hans Bock, Ehrenvorstand Eduard Kunschir und Ehrenschriftführerin Maria Kunschir. Nach dem Totengedenken für die im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder Johann Karl, Siegfried Fichtinger, Berta Fuchs und Helmut Vogl stellte sie den Verein vor und ließ das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren. Der Verein zählt momentan 327 Mitglieder, davon 80 Aktive. Sie berichtete von zahlreichen Terminen, 33 musikalische Einsätze, 38 Vorstandssitzungen, 14 Veranstaltungen zum Teil überregional und den zahlreichen Proben. Zur Umrahmung von kirchlichen und weltlichen Feiern kamen noch die Gestaltung des Patenbittens, des Florianstages, der Schneeberger Kirwa, einer Hochzeit, der verschiedenen Festivitäten auf dem Marktplatz und die Teilnahme an Gemeinschaftskonzerten. Die Kapelle hat einige Leihinstrumenten angekauft, die von Blasmusikinteressierten gegen eine kleine Gebühr ausgeliehen und ausprobiert werden können. Lena Borowski berichtete von der eigenen Homepage und den verschiedenen Aktivitäten der Jugendblaskapelle. Informationen, Termine und Nachrichten werden über die sozialen Medien verbreitet. Gemeinsam mit Anna Zwicknagl und Timo Bücherl kümmert sich Michael Simbeck um die Noten, neuausstatten, sortieren und nachkopieren gehören dazu. Dirigent Sebastian Kunschir blickte auf die 31 Proben zurück, er schaute auch nach vorn, auf die anstehenden Einsätze, die fleißiges Proben notwendig machen. Sehr detailliert und genau listete Kassierin Regina Hildebrand alle Einnahmen und Ausgaben auf. Theresa Bauer blickte schon auf die vielen Termin im Jahr 2025 voraus, wie Florianstag mit Segnung der neuen Fahrzeuge, Sommernachtsserenade, Bürgerfest, Winklarner Openair, Bayerischer Abend, Festzüge, Planungen für das Heimatfest 2026 usw. Sonja Meier dankte der Blaskapelle für alle Aktivitäten, die den Markt bereichern, vor allen für die unermüdliche Jugendarbeit. Musikalisch endete die Versammlung mit einem kleinen Konzert.
Die neuen Feldgeschworenen mit Bürgermeisterin Sonja Meier, Andreas Mösbauer, Günther Karl, Josef Schneider, Josef Schöberl, Georg Zangl, Theresa Haberl von der Verwaltung und Alfons Linsmeier. (Bild: Annemarie Mösbauer)

Zahl der Feldgeschworenen sind wieder vollständig

Das Team der Feldgeschworenen in der Marktgemeinde Winklarn (seit 2011 insgesamt fünf in den verschiedenen Orten) ist wieder komplett. Nach dem Tod von Johann Karl und dem Ausscheiden von Günther Karl mussten zwei neue „Siebener“ gesucht werden. Nach einer Ausschreibung bewarben sich Alfons Linsmeier und Josef Schöberl für dieses Ehrenamt. Alfons Linsmeier wurde bereits im Januar vom Marktrat gewählt. Bei einer kleinen Feierstunde gedachte die Bürgermeisterin mit einer Schweigeminute dem verstorbenen Johann Karl. Bei Günther Karl bedankte sie sich für seine geleistete Arbeit mit einer Dankesurkunde und dem neuen Landkreiskalender. Unter der Wahlleitung von Geschäftsstellenleiter Anton Brand wurde Josef Schöberl einstimmig als Nachfolger von Günther Karl von den Feldgeschworenen Andreas Mösbauer, Josef Schneider und Georg Zangl gewählt. Der Obmann bleibt Georg Zangl und zu seinem Stellvertreter wurde Josef Schneider gewählt. Sonja Meier vereidigte die beiden neuen Feldgeschworenen einzeln. Mit dem Eid verpflichteten sich Alfons Linsmeier und Josef Schöberl ihr Amt treu dem Grundgesetz und der bayerischen Verfassung gewissenhaft und unparteilich auszuüben. Sie gelobten auch lebenslange Verschwiegenheit mit dem Zusatz „So war mit Gott helfe“. Das Amt des Feldgeschworenen ist das seit über 800 Jahren das älteste Ehrenamt in der kommunalen Selbstverwaltung. Anschließend übergab die Bürgermeisterin Sonja Meier noch jedem seine Ernennungsurkunde und ein Buch mit den Rechtsgrundlagen des Feldgeschworenen zur Information über alle Rechte und Pflichten eines „Siebeners“. Dieser Begriff geht weit in die Geschichte zurück, als noch jede Gemeinde sieben Feldgeschworene hatte. Anton Brand bat die Urgesteine die Neuen in ihre Arbeit und die Formalitäten einzuweihen und sie bei ihren ersten Einsätzen zu unterstützen.
Das Vorstandsteam hatte die Feier des Weltgebetstages im Pfarrsaal vorbereitet (Bild: Elisabeth Bauer)

Frauenbund stellt die Cookinseln im Rahmen des Weltgebetstages vor

Die Cookinseln, ein Südseeparadies im Pazifik, einfach wunderbar geschaffen. So scheint es auf den ersten Blick. Dass dieses Paradies aber auch Schattenseiten hat, wurde beim Weltgebetstag, den der Frauenbund Winklarn im Pfarrsaal feierte deutlich. Vorsitzende Monika Bösl konnte zahlreiche Gäste, besonders auch Geistlichen Beirat Pfarrer Eugen Wismeth, 1. Bürgermeisterin Sonja Meier sowie Mitglieder der Zweigvereine Muschenried und Thanstein begrüßen. Frau Bösl stellte das Land im Südpazifik mit einem kurzen Film vor. Dabei wurde deutlich, dass den einheimischen Maori, die sehr stolz auf ihre Kultur und ihre Heimat sind, Probleme wie der Klimawandel, Zyklonen, Überflutung und das Drängen der Industrienationen, die reichen Bodenschätze auf dem Meeresboden für den Abbau freizugeben, erheblich zu schaffen machen. Im Wortgottesdienst schilderten Maori-Frauen von ihren Sorgen und Ängsten, sowie ihren persönlichen Erfahrungen mit Gott. Sie luden stellvertretend für alle Frauen der Cookinseln ein, sich in der Maori-Sprache mit „Kia orana“ zu begrüßen, was unter anderem auch den Wunsch für ein gutes und langes Leben beinhaltet. Mit der Kollekte, dem betenden Handeln werden Mädchen- u. Frauenprojekte auf der ganzen Welt unterstützt. Berta Bock sorgte mit musikalischer Unterstützung für das gute Gelingen der Weltgebetslieder. Im Anschluss an den Gottesdienst durften sich die zahlreichen Gäste über ein abwechslungsreiches Buffet mit kulinarischen Kostproben aus der polynesischen Küche freuen.
Im Sketch „Die Jungfernwallfahrt” flehen ein paar Frauen den „hl. Schickanus” an, doch endlich einen Mann zu schicken. (Bild: Elisabeth Bauer)

Frauenbund in Faschingslaune

„Mir san vom Wald dahoam“ klang es am Nachmittag des Rosenmontag durch das bunt dekorierte Thammerstüberl, als der Frauenbund Winklarn das Faschingskarusell wieder in Bewegung setzte. Monika Bösl begrüßte mit ihrem Team viele bunte „Maschkerer“ zum diesjährigen Faschingskranzl in Gedichtform. Alleinunterhalter Markus Maier zog alle Register auf seiner „Steierischen“ und wusste von Anfang an mit Schwung und viel Witz das närrische Frauenvolk bestens zu unterhalten. Tierisch gut gelaunt schunkelten Hirsch, Mäuschen und Affe mit Gärtner, Mexikaner und Wahrsagerin in der “guten Stube des Thammerhauses“. Die beiden anwesenden Matrosen hatten „alles im Griff auf dem sinkenden Schiff“, ein Schornsteinfeger sorgte für eine Extraportion Glück und 1. Bürgermeisterin Sonja Meier machte sich als Maler ein Bild von dem bunten Treiben. Mit dem Sketch „Die pastorale Service-Hotline“ zeigten zwei Damen der Vorstandschaft, wie schnell ein „beichtwilliges Schäfchen“ zur Weißglut gebracht werden kann, wenn die Beichte per Computer abgewickelt wird. Bei der „Jungfernwallfahrt“ vertrauten sich sechs Frauen mit einer Lachmuskel strapazierenden Wallfahrt dem „hl. Schickanus“ an, in der Hoffnung, doch noch einen Mann abzubekommen. Beide Darbietungen ernteten tosenden Applaus. Das Vorstandsteam sorgte während des Nachmittages mit Süßem und Deftigem, sowie Kaffee und Kaltgetränken bestens für das leibliche Wohl seiner Gäste. Kräftig unterstützt wurde es dabei von Rosa Killermann und Max Baumer, die im Rahmen der Firmvorbereitung fleißig Punkte sammelten. Die Zeit verging wie im Flug, bis Markus Meier mit „Muss i denn zum Städtele hinaus“ die ersten Gäste verabschiedete. Der Stimmungsgarant wurde sofort wieder für das nächste Jahr von den „Golden Girls“ engagiert.
Die anwesenden Geburtstagskinder. Hildegard Lingl, Grete Ruml, Annemarie Mösbauer und Christa Mösbauer (von rechts).  (Bild: Elisabeth Bauer)

Frauenbund Winklarn lässt Blumen sprechen

Der Frauenbund Winklarn hatte den Valentinstag ausgewählt, um in der „Guten Stube” des Thammerhauses die runden Geburtstage des letzten halben Jahres nachzufeiern. Vorsitzende Monika Bösl gratulierte den Geburtstagskindern Hildegard Lingl, Annemarie Mösbauer und Grete Ruml jeweils zum 70. sowie Christa Mösbauer zum 60. Wiegenfest. Die beiden „Blumenmädchen” Hanna und Elli konnten es kaum erwarten, je ein Blumengeschenk an die Jubilare zu überreichen. Sie durften aber auch, unterstützt von Rosa Killermann, an alle anwesenden Frauen eine Rose zum Valentinstag überreichen. An die Jubilare Fanny Schwendner (95 Jahre), Regina Holler und Maria Reng beide 85 Jahre, die aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein konnten, wurden die Glückwünsche und Blumengeschenke später nachgereicht. Das „Team Vorstandschaft” verwöhnte seine Gäste mit Kaffee und einer breitgefächerten Auswahl an selbstgebackenen Köstlichkeiten bevor Lisa Stögbauer, Referentin des KDFB Regensburg, als besonderes „Zuckerl” ihre „Gedichte und Geschichten aus dem eigenen Leben” mal nachdenklich, mal heiter, meistens in Dialekt vorstellte. Die Autorin aus Parkstetten bei Straubing schildert ihr Schreiben selbst als „Gespräch mit einem leeren Blatt Papier”. Aus solchen „Gesprächen” entstanden Gedichtbände wie „Es ist, wie es ist”, mit dem 2005 alles angefangen hatte, „Da Herrgott und I” mit Gebeten, Bitten und Dank oder „Herzklopfa”, amüsante Gedanken über so manche Gefühle zwischen 18 und 80. Der gelungene Nachmittag kam bei den Gästen sehr gut an.
Die Vorstandschaft des neuen Vereins hat sich intensiv mit der Problematik „Windräder am Frauenstein” auseinander gesetzt,. Von links: von links Josef Holler jun., Eduard Kunschir, Georg Irlbacher, Thomas Liegl, Sebastian Kunschir, Klaus Mösbauer und Konrad Röhrl. (Bild: Annemarie Mösbauer)

Wichtige Informationen für die Mitglieder des neuen Bürgerforums

Nicht nur vielen Bürger im Markt Winklarn brennt der Bau von 10 Windrädern im Waldgebiet des Frauensteins unter den Nägeln, auch die Bewohner der Nachbargemeinden sind in Sorge. Sie wollen ganzheitliche Informationen. Der neu gegründete Verein „Bürgerforum” hat sich dieser Thematik angenommen. Die Initiatoren betonen, sie sind keineswegs Windenergiegegner, aber nicht in diesem sensiblen zusammenhängenden Waldgebiet. Innerhalb von vier Wochen traten fast 150 Personen dem Verein bei. Das spiegelt das Interesse und vielleicht auch die Ängste um dieses Projekt wieder. Die Vorstandschaft gab den Besuchern viele Fakten mit, die jeden betreffen können. Neben den allgemeinen Gefahren durch Windräder bringt der Bau am Frauenstein weittragende Risiken. Eine Wasserquelle hat weitverzweigte unterirdische Wasserblasen, die sich weit über das Quellengebiet hinaus erstrecken. Wird eine solche durch Sprengung oder Grabung verletzt, bedeutet dies den Verlust der gesamten Quelle. Zum Bau einer Einheit werden 5500 t Beton und die dazu gehörenden Zufahrtswege für 250 Betonmischer benötigt. Alle 1 bis 2 Monate brennt ein Windrad in der BRD. Laut Feuerwehrexperten sind die Folgen eines Brandes in diesem teils steilen Waldgebiet nicht auszudenken. Durch die Zerstörung der Landschaft geht das so wichtige Naherholungsgebiet mit Flora (seltene Pflanzen) und Faune (geschützte Tiere) teilweise verloren. Extreme Probleme kann es auch nach 25 Jahren beim Rückbau der Anlagen geben. Dazu gehören Wiederherstellung des Waldbodens, Entsorgung des Windrades selber und der Fundamente. Wohin mit diesen Mengen Beton, von den Kosten gar nicht zu sprechen? Zu diesem Problem gibt sich der Projektant nicht transparent. Verantwortlich für den Rückbau als „Zustandsstörer” sind letztendlich die Verpächter. Die Veranstaltung schloss mit einem Schlusswort des Winklarner Ehrenbürgers Johann Bock, in dem er die Bedeutung und Sensibilität des Trinkwassergebietes eindrucksvoll herausstellte. Aufgrund des großen Interesses wird es am 25. Februar um 19.30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus eine öffentliche Bürgerversammlung geben nicht nur für die Grundstückseigentümer. Dabei sollen die Vertreter von Wind 18 Rede und Antwort stehen.
Im Bild die neu gewählte Vorstandschaft mit den beiden Kassenprüferinnen (dritte und vierte v.on links, stehend), stv. Bezirksleiterin R. Kammerer (hinten links) neben Pfarrer Wismeth und Bürgermeisterin Meier(rechts außen, stehend).  (Bild: Elisabeth Bauer)

Neues Konzept der Vereinsführung nach Neuwahlen beim Frauenbund Winklarn

Auf ein erfolgreiches Vereinsjahr konnte kürzlich der Katholische Frauenbund Winklarn im Rahmen der Jahreshauptversammlung zurückblicken. 1. Vorsitzende Monika Bösl freute sich, zahlreiche Mitglieder, sowie die stv. Bezirksleiterin Rita Kammerer, geistlichen Beirat Pfarrer Eugen Wismeth und 1. Bürgermeisterin Sonja Meier im Pfarrsaal begrüßen zu dürfen. Nach dem Bundesgebet wurde der verstorbenen Mitglieder, besonders der im vorigen Jahr verstorbenen Walburga Zangl gedacht. Mit Michaela Fuchs, Angelika Turban und Tanja Wellnhofer durfte der Zweigverein Winklarn wieder drei Neuzugänge verbuchen. Die neuen Mitglieder (M. Fuchs in Abwesenheit) wurden an diesem Abend offiziell mit Anstecknadel und Frauenbundschal in die Gemeinschaft aufgenommen. Somit zählt der rührige Verein aktuell 89 Mitglieder. Monika Bösl rief im Anschluss an die Neuaufnahmen in ihrem Tätigkeitsbericht die zahlreichen Veranstaltungen des letzten Vereinsjahres, wie z. B. das Faschingskranzl im Thammerhaus, Palmbüschelaktion, Ausflüge und den Dekozauber im „Stodl” anhand einer Bildpräsentation noch einmal in Erinnerung. Weiter ging es mit dem detaillierten Kassenbericht der Schatzmeisterin Theresia Schwendner. Die beiden Kassenprüferinnen bestätigten eine vorbildliche Kassenführung, woraufhin die Vorstandschaft einstimmig entlastet wurde. Spannend wurde es dann beim Programmpunkt „Neuwahlen”. Rita Kammerer und Sonja Meier sorgten dafür, dass die Wahl der neuen Vorstandschaft für die nächsten zwei Jahre, bei der sich ein neues Modell der Vereinsführung herauskristallisierte, reibungslos ablaufen konnte. Monika Bösl und Monika Fichtinger wurden einstimmig als gleichberechtigte Vorsitzende an die Spitze des Vereins gewählt. Theresia Schwendner kümmert sich weiterhin als wiedergewählte Schatzmeisterin um die Vereinskasse, während Lisa Bauer erneut in ihrem Amt als Schriftführerin bestätigt wurde. Als Beisitzer unterstützen Gerlinde Gersing, Angelika Meindl und Anita Schöberl wieder das Führungsteam. Zwei der bisherigen Beisitzer, Gudrun Dirnberger und Veronika Gruber, stellten sich nicht mehr zur Wahl und wurden zum Dank für ihre Vereinsarbeit mit einer Rose aus der Vorstandschaft verabschiedet. Für die Kassenprüfung zeigen sich auch in den nächsten zwei Jahren Erika Hambeck und Erna Karl verantwortlich. Als geistlicher Beirat steht dem Führungskreis weiterhin Pfarrer Eugen Wismeth zur Seite, der den offiziellen Teil mit dem Segen, Dankesworten und guten Wünschen für den Frauenbund abschloss. Auch Bürgermeisterin Sonja Meier bedankte sich bei den Frauen für ihr unermüdliches Engagement und wünschte mit dem „Winklarner Jubiläumslikör” alles Gute für den Verein. Bei einer deftigen Brotzeit in gemütlicher Runde kamen noch viele gute Gespräche auf, bevor die Gäste den Nachhauseweg antraten.
Der wieder gewählte Vorstand Stephan Pregler (8. von links) inmitten der Vorstandschaft mit Bürgermeisterin Sonja Meier. (Bild: Annemarie Mösbauer)

Stephan Pregler als Vorstand wieder gewählt

Zur Jahreshauptversammlung begrüßte Vorstand Stephan Pregler neben den Mitgliedern auch Bürgermeisterin Sonja Meier, die Markträte, Ehrenbürger Hans Bock, die Aktiven der Wehr, die Jugendfeuerwehr und die Festdamen. Nach dem „Vater unser“ für die Verstorbenen blickte Stephan Pregler auf die viele Termine und Aktionen des letzten Jahres zurück: Faschingsball, Faschingszug in Winklarn NÖ, Schlachtschüsselessen in Mantel, Patenbitten der FFW Nunzenried, Ehrenamtsempfang mit Ministerpräsident Markus Söder, Maibaum aufstellen, Fest 150 Jahre FFW Nunzenried, Johannisfeuer, Schneeberger Kirwa, Bürgerfest mit Jubiläum 50 Jahre Patenschaft Winklarn Opf. mit Winklarn NÖ, Jugendfeuerwehrzeltlager, Brunnenfest in Muschenried, Kameradschaftstag, Vereinsausflug in das US Lager Grafenwöhr, Patenbitten der FFW Pillmersried, Voradventlicher Markt, Teilnahme an den kirchlichen und weltlichen Festen verschiedene Gratulationen. Anschließend schaute der Vorstand auf die schon bekannten Termine im Jahr 2025. Es beginnt mit dem Sebastiansfest, gefolgt vom Faschingsball, Florianstag mit Segnung der beiden neuen Fahrzeuge, Feuerwehrfest in Pillmersried und die Teilnahme an mehreren Festzügen bei Feuerwehrjubiläen. Wer noch eine Uniform braucht oder tauschen will kann sich an Stephan Pregler der Florian Bronold wenden. Auch T-Shirts für das Heimatfest 2026 können probiert und bestellt werden. Stephan Pregler wies auf die Infomöglichkeiten über die FFW durch die sozialen Medien hin. Auch Kommandant Stephan Killermann blickte auf das vergangene Jahr zurück. Momentan leisten von 225 Mitgliedern 57 aktiv ihren Dienst (12 weibliche, 45 männliche), davon 24 aktive Atemschutzträger und 23 mit der Ausbildung zum First Responder. Bei den Einsätzen überwogen die technischen Hilfeleistungen. Bei 53 Einsätzen waren die First Responder gefordert, von der Erkältung bis zur Reanimation. Sonja Lingl und Alois Nesner kümmern sich um die Ausbildung jeden ersten Mittwoch im Monat. Neben den wöchentlichen Übungen war die Meroübung die größte, denn bei einem eventuellen Einsatz ist Winklarn der Stützpunkt für die gesamte Einsatzplanung. 47 Aktive legten ein Leistungsabzeichen ab, von Bronze bis Gold rot. Ein besonderes Highlight war der Empfang des neuen HLF 20 im November. Nach intensiver Übung mit dem neuen Fahrzeug wurden schon die ersten Einsätze gemeistert. Auch das neue First Responderauto, finanziert durch großzügige Spenden von Vereinen, Firmen und Privatleuten, wurde vor kurzem abgeholt und kann eingesetzt werden. Geplant sind für das neue Jahr wieder verschiedene Leistungsabzeichen und Lehrgänge. Großen Wert legt die FFW Winklarn auf die Ausbildung von Atemschutzträgern, so der Kommandant. Kassierin Alexandra Killermann berichtete über den Kassenstand. Jedes Mitglied konnte Einsicht nehmen in die 300 Buchungen. Reinhold Schwarzer bestätigte ihr eine einwandfreie Kassenführung und bat um die Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig erteilt wurde. Unter der Wahlleitung von Sonja Meier und Hans Bock wurde Stephan Pregler als Vorstand einstimmig in geheimer Wahl wiedergewählt. Bürgermeisterin Sonja Meier dankte persönlich und im Namen der Marktgemeinde für die geleistete Arbeit, sei es im Verein oder bei den aktiven Hilfeleistungen.
Bürgermeisterin Sonja Meier, Reinhold Dirscherl, Otto Frischmann, Josef Meindl, Thomas Liegl, Tobias Spichtinger, Martin Meindl, Angelo Hornung, Johannes Frischmann, Sebastian Ruml, Jonas Reitinger und Peter Killermann (von links) (Bild: Annemarie Mösbauer)

FFW Pondorf wählt Vorstandschaft und Kommandanten

Die Mitglieder der FFW Pondorf trafen sich zur Jahreshauptversammlung im neu renovierten Feuerwehrhaus. Neben den Mitgliedern begrüßte Vorstand Martin Meindl auch die Bürgermeisterin Sonja Meier und den Kreisbrandmeister Peter Killermann. Nach dem Totengedenken ließ Martin Meindl das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren, besonders die Sanierungsarbeiten. Kassier Otto Frischmann listete die Einnahmen und Ausgaben im Kassenbericht detailliert auf. Unter der Wahlleitung von Bürgermeisterin Sonja Meier und Wahlhelfer Peter Killermann erfolgten die Neuwahlen mit folgendem Ergebnis: 1.Vorstand: Martin Meindl, 2.Vorstand: Tobias Spichtinger, Kassier und Schriftführer: Jonas Reitinger, Beisitzer: Reinhold Dirscherl, Johannes Frischmann, Angelo Hornung, Thomas Liegl, Josef Meindl und Sebastian Ruml, Kassenprüfer: Josef Schöberl und Reinhold Dirscherl, Fahnenträger: Angelo Hornung, Jonas Reitinger und Markus Schöberl. In ihrem Grußwort dankte Bürgermeisterin Sonja Meier den Feuerwehrdienstleistenden für ihre Arbeit, besonders für den Einsatz bei den Umbauarbeiten. Als Liefertermin für den neuen Tragkraftspritzenanhänger nannte sie Mitte bis Ende April. KBM Peter Killermann gratulierte zum sanierten Feuerwehrhaus und dankte den Aktiven für die geleistete Arbeit. Er überbrachte auch Grüße von KBR Christian Demleitner. Da die Amtszeit des Kommandanten Sebastian Ruml am 31.1.2025 stand auch hier die Wahl an. Sebastian Ruml wurde einstimmig wiedergewählt. Die offizielle Bestellung erfolgt in der nächsten Gemeinderatssitzung. Nach 36 Jahren als Kassier und Schriftführer übergab Otto Frischmann das Amt in jüngere Hände. Für sein großes Engagement dankte ihm Martin Meindl. Neben den Arbeiten als Kassier und Schriftführer kümmerte er sich auch um das Feuerwehrhaus.


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Christine Schneider zwischen Schulamtsdirektor Hans Hilburger (rechts) und ihrem Mann, inmitten der Gäste (Bild: Annemarie Mösbauer)

Rektorin Christine Schneider offiziell in Pension

Der fachliche Leiter des Staatlichen Schulamtes Schwandorf ging bei der Verabschiedung von Rektorin und Schulleiterin von Oberviechtach und Winklarn Christine Schneider von einem Wort von Erich Kästner aus: “Abschiede kann man nicht planen“. So war es bei Christine Schneider. Leider konnte die offizielle Verabschiedung Ende des Schuljahres 2023/24 aus gesundheitlichen Gründen nicht stattfinden. Für Hilburger war es ein besonderes Anliegen, dies nachzuholen. Die Wege ihres schulischen Lebens kreuzten sich immer wieder. Dies ließ der Schulamtsdirektor noch einmal Revue passieren. Gemeinsames Volleyballspielen in Tännesberg, Studium in Regensburg, Liebe zum Schwarzen Theater, Schneider Rektorin in Tännesberg und Hilburger Schulrat in Neustadt, beide wechseln in den Landkreis Schwandorf, Rektorin in Winklarn und Schulrat in Schwandorf. So beschrieb er die scheidende Rektorin: „Für Christine Schneider war Lehrer nicht Beruf, sondern Berufung. Sie brannte für ihre Arbeit mit Kindern und war stets am Puls der Zeit“. Neben der Kompetenz als Lehrkraft hatte sie auch sensible Antennen als Führungskraft, als Schulleiterin. Sie pflegte eine offene, aufrichtige, ehrliche und loyale Kooperation mit dem Schulamt, so der fachliche Leiter. In durchaus kritischen Dialogen setzte sie sich für die Belange ihrer Schulen ein. Hilburger beschrieb kurz ihre schulische Laufbahn: Grundschule Tännesberg, Gymnasium Weiden, Studium Regensberg, VS Schirmitz, VS Bad Tölz Süd, VS Schirmitz, VS Tännesberg, VS Moosbach, ab 2008 Rektorin Tännesberg, 2014 Schulleiterin Winklarn, 2019 Rektorin in Oberviechtach und Mitleitung von Winklarn und 2024 Ruhestand. Danke sagten auch für die geleistete Arbeit für die Kinder Bürgermeister Rudolf Teplitzky (Oberviechtach), Sonja Meier (Winklarn) und Walter Schauer (Thanstein). Diesen Dankesworten schlossen sich auch der Förderverein und der Elternbeirat an. In ihren Abschiedsworten dankte Schneider allen, die sie in ihrer Arbeit unterstützen: ihrer Familie, den Schulaufwandsträgern, den Sekretärinnen und allen schulischen Gremien und natürlich Schulamtsdirektor Hans Hilberger für die emotionale Verabschiedung. Sie blickte auf die letzten 10 Jahre zurück, 2014 Wechsel nach Winklarn in ein neu renoviertes Haus, das mit Leben und Ideen gefüllt werden muss, alle Schüler aus Thanstein sind nun in Winklarn, Digitalisierung kommt mit riesigen Schritten, 2019 Wechsel nach Oberviechtach mit im Gepäck die Schulleitung in Winklarn, dann kam 2020 Corona und 2024 Ruhestand. Nach ihrem erfüllten Berufsleben fasste sie selbst zusammen: “Ich war sehr gerne Lehrerin und später Schulleiterin und jetzt bin ich sehr gerne Pensionörin“.
Die neue Vorstandschaft mit Bürgermeisterin Sonja Meier (Bild: Annemarie Mösbauer )

Förderverein wählt neue Vorstandschaft

Bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Thomas Aquinus Rott Grundschule Winklarn-Thanstein gab Wolfgang Biegerl, der Vorsitzende, einen ausführlichen Bericht über das vergangene Jahr. Erfreulich konnte er von fünf Neumitgliedern berichten. Mit einem neuen Fleyer, gestaltet von Susanne Hutzler, wirbt der Verein für eine Mitgliedschaft auf Zeit. Finanzielle Unterstützung kam mit einer Spende von der Raiffeisenbank Mittlere Oberpfalz. Für weitere Einnahmen sorgte der Verein durch die Beteiligung am Adventmarkt mit einem Adventkranzverkauf, mit einem Stand beim Bürgerfest mit Eisverkauf, Kinderschminken und einem Glücksrad und durch die Bewirtung beim Kinderflohmarkt im Rahmen des Ferienprogramms. Die Schüler konnten von diesem Einnahmen profitieren. Sie erhielten einen Zuschuss zur Autorenlesung, zum Tastaturschreiben der 3.Klasse, zur Fahrt in die Waldbühne nach Furth i.W. und zum Aufenthalt im Schullandheim. Mit neuen Kinderbüchern wurde die Schulbücherei erweitert. Mit einem kleinen Willkommensgeschenk begrüßte der Förderverein gemeinsam mit dem Elternbeirat die neuen Erstklässler. Das ganze Jahr über pflegte und bestückte die Vorstandschaft die Bücherschränke in Muschenried, Thanstein und Winklarn. Im Kassenbericht wurden die einzelnen Einnahmen und Ausgaben genau aufgelistet. Bei den Wahlen ergaben sich kleine Änderungen: 1.Vorstand: Wolfgang Biegerl, 2.Vorstand: Andreas Sorgenfrei, Kassier: Michaela Wellnhofer, Schriftführer: Manfred Eibl, Beisitzer: Monika Borowski, Daniela Kahler, Mathias Rosenmüller und Tanja Wellnhofer, Kassenprüfer: Monika Ermer und Anette Pößl. Die Planung für das laufende Schuljahr wird zeitnah mit der neuen Rektorin besprochen.
Kinderwettbewerb des OGV-Winklarn 2024 (Bild: Tanja Wellnhofer)

Traditionelles Fischessen des OGV Winklarn

Der Winklarner Obst-und Gartenbauverein veranstaltete am 22.09.2024 wieder sein traditionelles Fischessen am Kindergartenvorplatz. Auf der Speisekarte standen geräucherte & gegrillte Forellen, sowie Fischbaguette und auch „fischige” Spezialitäten. Das Zubereiten und Grillen übernahmen wie immer die OGV-Mitglieder selbst. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an alle Bedienungen, Grillmeister, Kuchenbäcker und alle weiteren fleißigen Helfer, ohne die diese tolle Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Große Resonanz erhält das Fest in den letzten Jahren auch von jungen Familien, was den OGV besonders freut, sodass es auch heuer wieder äußerst gut besucht war. Für die kleinen Gäste waren Straßenkreiden und eine Mal-Ecke zur Beschäftigung vorbereitet. Aber der Höhepunkt war für sie natürlich die angekündigte Preisverleihung des Kinderwettbewerbs. Hierfür wurden schon am 1. Mai Rote-Beete-Samen an gut 50 Kinder aus der Gemeinde verteilt, die dann von den Kindern angebaut werden sollten. Heuer wurde statt des Gewichtes einmal der Umfang gemessen. Wobei Exeplare von 24 cm bir über 40 cm angeliefert wurden! Der 1. Preis mit 48,5 cm ging an EVA Back, den 2. Preis mit 45 cm Umfang bekam Marlene Rohrbach, und den 3. Preis mit 42,5 cm erhielt Lea Back. Zu gewinnen gab es wieder Kinogutscheine mit verschiedenem Wert, und als Trostpreise für alle kleine Chips und Seifenblasen. Somit ging niemand leer aus. Ein Highlight ist bereits seit 2020 immer wieder die Übergabe des Neugeborenen-Bäumchens an den Nachwuchs seiner Mitglieder. Diese Jahr wurde ein Kirschbaum an die Eltern von Oskar Schön überreicht. Somit war es auch dieses Mal ein gelungenes Fest, das bei Jung und Alt großen Anklang findet.
Das Foto zeigt die Winklarner Wallfahrer mit dem Stifter der Kapelle (Mitte, vorne, sitzend) nach der Andacht. (Bild: Elisabeth Bauer)

Frauenbund Winklarn erbittet Fürsprache der hl. Anna Schäffer

Am Ortsrand von Tiefenbach grüßt vom Waldrand her eine kleine Kapelle, die der großen Mystikerin Anna Schäffer aus Mindelstetten geweiht ist. Den Gedenktag der Heiligen, die lange Zeit ihres Lebens durch einen folgenschweren Unfall ans Bett gefesselt war, dabei jedoch nie ihren Glauben an Gott verlor, feiert die katholische Kirche am 05. Oktober. Das Kirchlein, das Josef Obergassner aufgrund eines Gelübdes erbauen ließ, war Ziel der Herbstwallfahrt des Frauenbundes Winklarn. Sepp Obergassner persönlich begrüßte die Winklarner an der Kapelle und erzählte den interessierten Wallfahrern begeistert deren bewegende Entstehungsgeschichte: Alles begann damit, dass seine mittlerweile verstorbene Ehefrau mit damals 43 Jahren zum vierten Mal schwanger wurde. Da die Marcumar-Patientin nach acht Lungenentzündungen und einer Lungenembolie gesundheitlich stark angeschlagen war, riet der behandelnde Frauenarzt wegen einer nur zehnprozentigen Überlebenschance für die Mutter und der wahrscheinlichen Schädigung des Kindes zu einer Abtreibung. Für die tiefgläubige Familie kam das auf keinen Fall in Frage und so flehte sie in ihrer Not die Heilige Anna Schäffer an. Das Gebet wurde erhört. Wie durch ein Wunder überstand Frau Obergassner die Entbindung per Kaiserschnitt unversehrt und schenkte einem gesunden Jungen das Leben. Zum Dank dafür wurde nach vielen Jahren Kampf mit den Behörden schließlich das Gelübde des „Obergassner Sepp“ eingelöst und die Kapelle errichtet, die im August 2019 vom Neffen des Stifters Msrg Dr. Hansjörg Günther eingeweiht wurde. In einer Andacht erbaten auch die Winklarner Pilger die Fürsprache der Heiligen Anna Schäffer in Gebet und Gesang. Bevor es wieder zurück nach Hause ging, ließen sich die Ausflügler Kaffee und Kuchen im Cafe´ „Waldbad“ schmecken.
Das Foto zeigt die Damen des Winklarner Frauenbundes zusammen mit Schwester Arnulfina Schöberl (sitzend) und Schester Rosa bei der Spendenübergabe im Kloster Mallersdorf. (Bild: Elisabeth Bauer)

Frauenbund Winklarn unterstützt Missionsarbeit der „Mallersdorfer Schwestern

Mit einer Spende von 400 Euro aus dem diesjährigen Kräuterbüschelverkauf im Gepäck besuchte kürzlich eine kleine Gruppe des Winklarner Frauenbundes Schwester Arnulfina Schöberl in Mallersdorf. Schwester Arnulfina erholt sich nach 56 Jahren aufopferungsvoller Missionsarbeit in Vryheid, einem der vier Konvente der Mallersdorfer Schwestern in Südafrika, von einem Oberschenkelhalsbruch im ordenseigenen Alten- und Pflegeheim des Mutterhauses im niederbayerischen Kloster Mallersdorf. In Fryheid betreiben die Nardini-Schwestern, benannt nach ihrem Ordesgründer Paul Josef Nardini, eine Schule und einen Kindergarten. Außerdem sind die Ordensschwestern in der pastoralen Arbeit engagiert, besonders in der Jugendarbeit. Mit Hilfe der Spendengelder versorgen die Schwestern die Ärmsten der Armen mit Kleidung, Lebensmitteln und Medikamenten und kümmern sich um die Bezahlung des Schulgeldes für die Kinder. Schwester Arnulfina, die aus Pondorf bei Winklarn stammt, freute sich riesig über den Besuch aus der Heimatgemeinde und den unverhofften Geldsegen. Die Winklarner Frauen verbrachten zusammen mit der Schwester, mit der der Frauenbund auch gerne in Briefkontakt steht, einen kurzweiligen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen. Die 89jährige Ordensfrau unterhielt ihre Gäste gutgelaunt und geistig fit mit interessanten Berichten über ihre Arbeit in Südafrika und über das Klosterleben im niederbayerischen Mallersdorf.
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