Die Vorstandschaft der KLB Schwarzenbach. (Bild: Marion Mark)

Neue Vorstandschaft bei der KLB Schwarzenbach

Die Katholische Landvolkbewegung (KLB) Schwarzenbach hielt kürzlich ihre Jahreshauptversammlung ab, bei der nicht nur auf die vergangene Vereinsarbeit zurückgeblickt, sondern auch eine neue Vorstandschaft gewählt wurde. Die Mitglieder der KLB Schwarzenbach freuten sich über das Ergebnis der Neuwahlen, bei denen Sabine Friedl als 1. Vorsitzende, Maria Fischer als Kassier und Marion Mark als Schriftführerin gewählt wurden. Zudem vervollständigen Ulrike Beer, Ulrike Baumer-Schedl, Christiane Beinrucker, Katrin Pawlitschko und Andrea Schmidkonz die neue Vorstandschaft als Beisitzerinnen. Ein besonderer Moment der Versammlung war der Abschied von Angelika Franz, die nach 19 Jahren als 1. Vorsitzende der KLB Schwarzenbach nicht mehr kandidierte. In einer herzlichen Ansprache wurde ihr langjähriges Engagement gewürdigt. „Angelika Franz hat mit ihrem unermüdlichen Einsatz und ihrer Leidenschaft die KLB Schwarzenbach über fast zwei Jahrzehnten geprägt und maßgeblich mitgestaltet. Dafür danken wir ihr von Herzen“, so die Worte der Versammlungsteilnehmer. Pfarrer Amschl und Erster Bürgermeister Alfred Stier ließen es sich nicht nehmen, der Versammlung beizuwohnen und ihren Dank und ihre Anerkennung für die Arbeit der KLB auszudrücken. Sie betonten die Bedeutung des Vereins für das gesellschaftliche Leben in der Gemeinde und lobten das Engagement der Mitglieder, die sich aktiv für die Gemeinschaft einsetzen. Mit den Neuwahlen geht die KLB Schwarzenbach mit frischem Elan und neuer Führung in die kommenden Jahre. Die Mitglieder freuen sich auf eine spannende Zukunft und neue Projekte, die das Vereinsleben bereichern werden.
Von links: Pfarrer Josef Häring, zweiter Bürgermeister Michael Schedl, Karl Fischer, Martin Gleißner, Matthias Schedl, Alois Seitz, Josef König, Jürgen Schedl, Vorstand Stefan Schmidkonz, Komandant Thomas Schüssler.  (Bild: Jürgen Mark)

Jahreshauptversammlung und Beförderungen bei Feuerwehr Schwarzenbach

Am Freitag, den 07. März, trafen sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Schwarzenbach nach einem vorausgegangenem Gedenkgottesdienst für verstorbene Mitglieder im Feuerwehrgerätehaus zur diesjährigen Jahreshauptversammlung. Anwesend war unter anderem der stellvertretende Bürgermeister Michael Schedl, welcher sich für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr bedankte. Vor allem die Jugendarbeit sei wichtig für die Zukunft unserer Gemeinden. Auch Pfarrer Josef Häring nahm stellvertretend für Konrad Amschl an der Veranstaltung teil. Er lobte das Engagement der Feuerwehr und betonte, dass auch die kleinen Feuerwehren in unseren Gemeinden wichtig sind für die Sicherheit unserer Mitmenschen. Vor Abschluss der Versammlung wurden noch zahlreiche Beförderungen und Ehrungen vorgenommen. Jonas Friedl wurde zum Feuerwehrmann befördert, Michael Brunner und Andreas Lobinger zum Oberfeuerwehrmann und Matthias Schedl und Alois Seitz zum Hauptfeuerwehrmann. Letzterer wurde außerdem für 25 Jahre aktive Verdienstzeit mit dem Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet. Ebenso wurde Jürgen Schedl das Ehrenkreuz in Silber verliehen. Dann wurden noch verschiedene Ehrungen vorgenommen: Karl Fischer und Michael Schedl wurden für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft ausgezeichnet. Für 50 Jahre Mitgliedschaft im Verein wurden außerdem Martin Gleißner, Josef König und Wolfgang Frank geehrt und für die 60-jährige Mitgliedschaft Gerhard Schüßler.
Die Vorsitzende des Heimatverein Petra Gleißner (4. von links) und 2. Bürgermeister Michael Schedl (2. von links) mit den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern<br>beim neu gestalteten Rastplatz am Vizinalbahnradweg in Schwarzenbach. (Bild: Sebastian Beinrucker)

Neugestaltung der Raststation am Vizinalbahn-Radweg in Schwarzenbach

Der Heimatverein Schwarzenbach hat auf Initiative ihrer Vorsitzenden Petra Gleißner den Rastplatz am Vizinalbahnradweg in Schwarzenbach neu gestaltet. Die nun fast 15-jährige Anlage war witterungsbedingt in Mitleidenschaft gezogen, die Holzbauteile bei den Ruhebänken und -Tischen mit Moos bewachsen, das seitliche Geländer verwittert, der eingebrachte Frostschutzbelag durch Laub stark verunreinigt und mit Gras durchwachsen. Zudem befand sich bei diesem Ruheplatz keinerlei Hinweis, dass hier die Ortschaft Schwarzenbach angrenzt. Die Mitglieder des Heimatvereins haben in den letzten 6 Wochen ca. 275 Arbeitsstunden ehrenamtlich geleistet, um diese Anlage wiederum neu und attraktiv zu gestalten. Besonders freut sich die Vorsitzende, dass auch eine stattliche Anzahl von Jugendlichen die Arbeiten tatkräftig mit unterstützt haben. Die gesamte Anlage bestehend aus 2 Sitzbankgruppen, Hinweistafel, Info-Stele, Holzgeländer als Hangsicherung wurde abgebaut. Tische und Ruhebänke der Rastanlage mussten in Einzelteile zerlegt werden. Sämtliche Eisen- und Holzbauteile wurden gereinigt und neu mit Farbe gestrichen. Der Frostschutzbelag im Bereich der Rastanlage wurde entfernt. Zur Vergrößerung und Abgrenzung der Rastanlage wurden Granitgroßkopfpflastersteine auf Beton fachkundig versetzt. Für die Wiedererrichtung des Oberflächenbelags hat sich der Heimatverein für den Einbau von Granitsplitt entschieden. Zur optischen Auflockerung der Rastanlage wurden bepflanzte Humusflächen mit Rindenmulchabdeckung hergestellt. Die Hinweistafel und -Stele mit zusätzlich angebrachten Informationen über den Ort Schwarzenbach wurden gut sichtbar auf neu hergestellten Betonfundamenten wieder aufgebaut. Ebenfalls war für den Zusammen- und Wiederaufbau der Tische und Bänke sowie die Montage des Holzgeländers handwerkliches Können gefordert. Eine Besonderheit stellt die im östlichen Bereich des Rastplatzes befindliche Granitplatte, bestehend aus 2 Einzelplatten mit der Inschrift „Schwarzenbach bei Tirschenreuth” dar. Der Vizinalbahnradweg befindet sich bekanntlich auf der ehemaligen Eisenbahnlinie Tirschenreuth – Bärnau. Der Ort Schwarzenbach war mit einer Haltestelle und einem Bahnhofsgebäude an die Bahnstrecke angeschlossen. An der Ostseite des Bauwerks waren die beiden Granitplatten in das Mauerwerk eingearbeitet und gab für den Zugreisenden den Hinweis, dass er sich aktuell hier in Schwarzenbach befindet. Nach Abbruch des Bahnhofsgebäudes im Jahr 1967 sind diese beiden Granitplatten erhalten geblieben. Im Zuge der Flurbereinigung Schwarzenbach (1969-1977) fanden diese Platten als Uferbefestigung beim Brückenbau über den Schwarzenbach (kleines Gewässer) in der Iglersreuther Straße Verwendung. Dort wurden sie nun zurückgebaut, restauriert und an exponierter Stelle des Rastplatzes wieder aufgebaut. Gut platzierte Findlinge runden das Gesamtbild des Rastplatzes harmonisch ab. Diese Maßnahme wird über das Regionalbudget der IKOM Stiftland gefördert. Der Heimatverein Schwarzenbach freut sich über die gelungene Neugestaltung, lädt zum verweilen ein und bittet die Rastanlage sauber zu halten.


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