Der vom Neustädter Oberpfalzverein initiierte Meditationsweg und die von der Stadt Neustadt renovierte Schallerkapelle liegen dem Oberpfalzverein besonders am Herzen. Dies machte Vorsitzender Ernst Umann in der Jahreshauptversammlung im Café Kaprise deutlich. An den anwesenden Bürgermeister Sebastian Giering gerichtet, stellte er fest: „Der Bekanntheitsgrad des Meditationswegs könnte gesteigert werden, würde er in der Homepage der Stadt aufgeführt”. Das Angebot an Führungen könne nicht nur für den Tourismus, sondern auch für bestimmte Gruppen wie Schüler interessant sein.
Ein weiteres Anliegen, das ebenfalls die Stadt Neustadt betraf, stellt für den Oberpfalzverein die Schallerkapelle dar. „Ein Kleinod, das von der Stadt renoviert wurde, aber nun als leere Hülle ein trauriges Dasein fristet”, bedauerte Umann. Die neu eingesetzte Türe lasse sich nicht abschließen, der Innenraum sei kahl und leer. „Der Oberpfalzverein wollte die Kapelle in der Weihnachtszeit zu einem Blickfang gestalten, aber mit einer unverschlossenen Tür war dies nicht möglich”. Die literaturgeschichtliche Tatsache, dass ein bekannter Dichter wie Friedrich Schiller den „Ethischen Idealismus” (Würde, Freiheit, Einsicht) in der Person von Max Piccolomini hier in Neustadt am Felixberg sterben ließ, habe für die Stadt bestimmt eine echte Bedeutung. Bürgermeister Giering nahm die Anliegen Umanns auf und stellte die Bedeutung des Oberpfalzvereins für die Stadt heraus. Der Verein sei zwar nicht immer und überall präsent, überrasche aber immer wieder mit Highlights.
Umann stellte das neue Programm für heuer vor. Dank Kassenwartin Andrea Sonnauer sei der Verein mit seinem Programm und seinen Aktivitäten neuerdings in Facebook und Instagram vertreten. „Die Follower halten sich noch in Grenzen”. Umann wies abschließend darauf hin, dass der Verein überaltert sei. Zu den im nächsten Jahr anstehenden Neuwahlen sollten sich die Mitglieder daher Gedanken machen.