Wie wichtig auch die Ortsteilfeuerwehren sind, zeigte der Jahresbericht von Kommandant Markus Kindl. Im letzten Jahr rückten die Floriansjünger zu 25 Einsätzen aus. Derzeit besteht die Wehr aus 62 Aktiven, welche in drei Gruppen, eine Atemschutzgruppe, eine Damengruppe und eine Jugendgruppe aufgegliedert sind. Über das ganze Jahr verteilt standen neben den Übungen auch wieder viele Ausbildungsveranstaltungen und Lehrgänge auf dem Programm, an welchen zahlreiche Mitglieder teilnahmen. Ein Höhepunkt war die gemeinsame Übung mit dem Roten Kreuz. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Atemschutzausbildung. Die neue gegründete Atemschutzgruppe der Oberlinder Wehr verfügt mittlerweile über 13 Mitglieder, welche nun regelmäßig die vorgeschriebenen Übungen absolvieren müssen. Besonders Kommandant Markus Kindl ist sehr stolz, dass es gelungen ist, diese in so kurzer Zeit aufzubauen. Im vergangenen Jahr nahmen erstmals vier Atemschutzgeräteträger am Atemschutzleistungsbewerb in Mitterteich teil. Auch Vorsitzender Albert Herrmann konnte zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Treue zur Feuerwehr auszeichnen. Für 25 Jahre wurden Johannes Bayerl, Monika Kellner, Hildegard Kiesl, Martin Scherer, Manuel Wittmann, Thomas Zitzmann und Thomas Zielbauer ausgezeichnet. Eine Urkunde für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde an Josef Schieder verliehen. Für 60 Jahre treue Mitgliedschaft konnte an Alois Beierl und Alfred Uschold eine Urkunde überreicht werden. Ehrenmitglied Konrad Zitzmann sen. hält der Wehr seit 70 Jahren die Treue. Zu seinem 80. Geburtstag wurde Johann Schmucker zum Ehrenmitglied ernannt. Ebenso wurden Ehrenmitglied Otto Riedlbauer und Ehrenvorsitzender Michael Kindl für ihre lange Treue zum Verein geehrt. In den Reihen der Linder Feuerwehr konnten Thomas Essler, Linda Hinderlich, Katharina Portner und ebenso 2. Bürgermeister Uli Münchmeier per Handschlag begrüßt werden. Überdies informierte Kommandant Markus Kindl über die Fortschritte auf der Baustelle im Feuerwehrhaus und das geplante neue Feuerwehrfahrzeug. Der Dank für die Unterstützung dieser beiden Projekte richtete sich hier vor allem an Bürgermeister Andreas Wutzelhofer und die Stadt Vohenstrauß. Albert Herrmann informierte zuletzt noch über anstehende Termine im laufenden Jahr.