In der gut besuchten Jahreshauptversammlung der knapp 900 Mitglieder zählenden DJK Ensdorf konnte Vorsitzender Lothar Trager auch Ehrenvorsitzenden Karl Roppert, Ehrenmitglied Josef Jäger, Bürgermeister Hans Ram und den BLSV-Vertreter Klaus Hernes begrüßen. Der Vorsitzende blickte auf zahlreiche Veranstaltungen wie Klosteradvent, Weihnachtsfeier, Christbaumversteigerung, vereinsinterner Preisschafkopf und Sportabzeichen-Verleihung zurück, die seit der letzten Versammlung im November stattgefunden haben und bestens angenommen wurden. Sein Dank galt „allen die sich in irgendeiner Weise für den Verein eingesetzt haben“.
Jugendleiterin Irina Teichert berichtete über die Adventszeit unter der Überdachung, in der die vielen Besucher mit ihrer großen Spendenbereitschaft dazu beigetragen haben, dass für die Delfintherapie von Franz 10.000 € an die Eltern überreicht werden konnten. Weitere Veranstaltungen waren ein Auftritt der Tanzgruppe im Seniorenheim sowie der Kinderfasching zusammen mit den Kirwapaaren Ensdorf. Tennis-Spartenleiterin Nadine Wenzlik verwies auf die anstehende Platzsanierung, die wieder in Eigenregie durchgeführt wird, und einige geplante Aktivitäten wie Saisoneröffnung oder Beachtennis-Turnier. Die Fitnessabteilung der DJK boomt. In 16 Kursen treiben wöchentlich 220 Teilnehmer Sport, von den Jüngsten im Eltern-Kind-Turnen bis zu den Senioren in Damengymnastik oder Aktiv&Fit 59+, wie zweite Spartenleiterin Beate Schmalzbauer bekannt gab. Weiterhin äußerst erfolgreich sind die Judoka der DJK. An 50 Turniertagen erkämpften die 201 Starter 68 Gold-, 48 Silber- und 43 Bronzemedaillen, konnte zweiter Spartenleiter Jürgen Meiler vermelden. Auch bei den DAN-Trägern oder Schiedsrichtern ist die Sparte bestens aufgestellt. Sorgen bereitet der Nachwuchsbereich bei den Fußballern. Die Frauenmannschaft in der SG mit Dachelhofen und Haselbach, die erste und zweite Herrenmannschaft sowie die AH-Mannschaft spielten bzw. spielen laut Spartenleiter Stefan Trager eine gute Saison.
Das Finanzjahr 2024 endete mit einem Minus, erklärte Kassier Stefan Kammerl. Dennoch ist die DJK ein schuldenfreier Verein, sodass die Entlastung Formsache war. Mit dem Bau der Judo-Kampfsporthalle steht ein großes Bauprojekt bevor. Die Planungsarbeiten hierfür laufen. Um weitere Schritte einleiten zu können, muss man weitere Infos zur Förderung aus München abwarten, sagte Vorsitzender Trager.