Am 15. November 2024 lud das Landratsamt Tirschenreuth zum Aktionstag „Mobil bleiben“ ein. Die Veranstaltung, Teil des Pilotprogramms „Demografiefeste Kommune“, das vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat gefördert wird, bot rund 50 Teilnehmenden spannende Einblicke in die Förderung von Mobilität und Selbstständigkeit im Alter.
Nach einer Begrüßung durch den stellvertretenden Landrat Dr. Alfred Scheidler eröffneten zwei Fachvorträge die Veranstaltung. Chefarzt Michael Schornbaum von der Steinwaldklinik Erbendorf erläuterte die geriatrische Versorgung im Landkreis. Er betonte die Vorteile moderner Behandlungsansätze wie der geriatrischen Rehabilitation und frühzeitigen Mobilisierung, die einen wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität älterer Menschen leisten.
Im Anschluss führte Annika Dagner von der Engel-Apotheke Wiesau in die Welt des E-Rezepts ein. Sie stellte dar, wie digitale Lösungen den Alltag erleichtern und gleichzeitig die Rolle der lokalen Apotheke als unverzichtbaren Partner in der Gesundheitsversorgung unterstrichen.
Interaktives Mitmach-Programm und Infostände
Ein weiteres Highlight war der „Rollatortanz“ unter der Leitung von Elisabeth Didjurgis. Mit viel Schwung und Freude bewiesen die Teilnehmenden, dass Bewegung und Mobilität auch mit Hilfsmitteln Spaß machen können.
Parallel boten Aussteller informative Aktionen und Testmöglichkeiten an:
 Das Sanitätshaus Heining stellte Knieorthesen vor.
 Die Engel-Apotheke Wiesau führte kostenlose Blutdruckmessungen durch.
 Doris Scharnagl-Lindinger lud zu Rollstuhltests ein und informierte über deren Handhabung.
 Die Wohnberatungsstelle des Landkreises gab praxisnahe Tipps zu barrierefreiem Wohnen.
 Für eine angenehme Atmosphäre sorgten Kaffee, Kuchen und die Möglichkeit, sich in lockerer Runde auszutauschen.
Der Aktionstag verdeutlichte, wie eng Mobilität und Lebensqualität miteinander verknüpft sind. „Der Aktionstag hat gezeigt, wie wichtig Mobilität für die Lebensqualität im Alter ist“, so die Projektverantwortlichen Isabel Sommerer und Linda Wunderlich von der Wirtschaftsförderung. Es sei gelungen, bei den Anwesenden das Bewusstsein für die vielfältigen Möglichkeiten an Prävention, Unterstützungsmöglichkeiten und medizinischer Versorgung im Landkreis Tirschenreuth zu stärken.