Die ausscheidenden und neuen Mitglieder der Kirchenverwaltung mit Pfarrer Pater James  (Bild: Angela Bösl)

Wechsel in der Kirchenverwaltung in Parkstein

Im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst bedankte sich Pfarrer Pater James Mudakodil bei den ausscheidenden Mitgliedern der Kirchenverwaltung der Pfarrei St. Pankratius in Parkstein. Er fand lobende Worte für die drei engagierten Menschen Bernhard Hofmann, Peter Schwarzmeier und Klemens Bodenmeier. Besonders würdigte er die Verdienste des scheidenden Kirchenpflegers Bernhard Hofmann, der sich unermüdlich um die finanziellen und organisatorischen Belange der Pfarrei gekümmert habe. Sein verantwortungsbewusster Umgang mit den Ressourcen, sein ausgeprägtes Organisationstalent und seine klare Kommunikation trugen dazu bei, dass die Pfarrei in den vergangenen Jahren menschlich und finanziell auf solidem Fundament stand. Er habe die Herausforderungen mit Geduld und Herz gemeistert und stets das Wohl der Kirchengemeinde im Blick gehabt. Peter Schwarzmeier und Klemens Bodenmeier trugen durch ihre aktive Mitarbeit und ihre wertvollen Ideen dazu bei, dass die Pfarrgemeinde als Gemeinschaft zusammenwachsen konnte. Ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und ihr Engagement in den vielen Themen der Pfarrei war beispielhaft. Für die Zukunft wünschte Pater James alles Gute, Gesundheit, Freude und Erfolg und versicherte, das Erbe ihrer engagierten Arbeit nicht zu vergessen. Alfons Steiner wird seine Aufgaben in der Kirchenverwaltung, unterstützt von Angela Bösl und Sonja Reichold, in bekannt verantwortungsbewusster Weise fortsetzen. Der neue Kirchenpfleger Hans Gschrey überreichte als Zeichen der Wertschätzung und der Dankbarkeit für die geleistete Arbeit Präsente sowie Dankesurkunden der Diözese Regensburg.
Viel erlebte die Reisegruppe in Indien (Bild: Pater James Mudakodil)

Erlebnisreise nach Indien

Von 07. bis 19. Januar reisten Mitglieder der Pfarrei Parkstein – Kirchendemenreuth nach Indien. Begleitete wurden die Reisenden von Organisator Pfarrer Pater Dr. James Mudakodil. 35 Teilnehmer lernten die dieser Studien- und seine Heimat Indien kennen. Nach der Ankunft am Flughafen Delhi wurde die Gruppe von der Reiseleitung in Empfang genommen. Auf der Fahrt zu den ersten Besichtigungen gab es bereits Eindrücke von der Millionenmetropole Delhi. Ein Highlight war der Besuch des Taj Mahal in Agra. Mit dem Zug ging es weiter in den Norden. Die Fahrt ging an die pakistanische Grenze nach Amritsar. Dort stand unter anderem der Besuch des goldenen Tempels, der heiligste Tempel der Sikhreligion, auf dem Programm. Per Inlandsflug erreichte die Gruppe Bangalore, eine moderne Stadt in Südindien. Über Mysore führte die Fahrt in den Süden, den Bundesstaat Kerala. Kerala ist die Heimat von Pater Dr. James Mudakodil. Die Teilnehmer erlebten ein buntes Programm aus prächtigen Palästen und Tempeln. Das lebhafte Treiben auf exotischen Märkten beeindruckte. Schöne Eindrücke sammelten die Mitfahrenden auf Gewürz- und Teeplantagen in herrlicher Landschaft. Besucht wurde auch die St.-Thomas-Kirche in Kerala. Sie ist eine farbenfrohe Miniaturnachbildung des Petersdoms in Rom und erinnert an die Landung des hl. Thomas im Jahr 52 in Indien. Während der Fahrten gab es viele wissenswerte Informationen zu den Themen Religion, Kultur und gesellschaftlichem Leben der Menschen in Indien. Erlebnisreiche Tage fanden ihren Ausklang in einer Hausbootfahrt in den Backwaters von Alleppey. Am Flughafen von Cochin hieß es mit vielen schönen Erinnerungen Abschied nehmen von Indien.
Das Tagesmotto gesungen vom Chor: „Die Tür steht immer offen”  (Bild: Claudia Kloss)

85 Kinder erleben einen spannenden Kinderbibeltag zum Thema „Der verlorene Sohn”

Der Kinderbibeltag der Pfarrei Parkstein fand traditionell am schulfreien Buß- und Bettag statt. 85 Kinder der 1.-6. Klasse trafen sich mit 30 Betreuern in der Kirche, wo die Geschichte vom „verlorenen Sohn“ in einem Musical (Regie Tanja Neumann und Johanna Hauer, Technik Markus Hösl) in unsere Zeit versetzt wurde: Während der Vater (einfühlsam dargestellt von Edi Funk) von seinem älteren Sohn (Clemens Hauer) tatkräftig unterstützt wird, hat der jüngere (Jonas Funk) anderes im Sinn und lässt sich sein Erbe auszahlen. Nachdem er sich passend ausgestattet hat (Verkäufer: David Kuhbandner) stürzt er sich mit seinen neuen Freunden (John Müller, Antonia Schraml, Jannes Schraml) ins Vergnügen - bis er die Rechnung des Wirts (Louis Bösl) nicht mehr bezahlen kann. Mit dem Reichtum verschwinden auch seine Freunde und er landet als Hilfsarbeiter bei einem Schweinebauern (Laurenz Schraml). Hier gesteht er sich seine Fehler ein und kehrt schuldbewusst nach Hause zurück. Sein Vater empfängt ihn mit offenen Armen und bezieht auch den über die Ungleichbehandlung wütenden Bruder mit ein. Moderne Lieder, lebendig gesungen von 20 Kindern und begleitet von einer Band (E-Gitarre Josef Langgärtner, Gitarre Hermann Meier, Bass Richard Seckler, Cajon Max Weiß, Klavier Ruth Reichl, Gesang Alexandra Nowak), unterstützten die Handlung. Am weiteren Vormittag wurde die Geschichte in Kleingruppen wiederholt. Nach dem Mittagessen im Gasthaus Janner wurden in einem Stationenlauf nochmals einzelne Themen spielerisch umgesetzt. Zur ökumenischen Abschlussandacht konnte Pater James dann auch viele Eltern, Großeltern und Geschwister begrüßen, die das Musical gespannt verfolgten. Pfarrer Sauer fasste zusammen: Für jeden, der zu Gott zurückkehren möchten, steht die Tür immer offen. Symbolisch durften daher alle Teilnehmer durch eine Tür gehen und bekamen zum Zeichen des Willkommens einen selbstgebastelten Ring angesteckt. Pater James dankte den Kindern, Betreuern und dem Organisationsteam (Christine Dorner, Johanna Hauer, Claudia Kloss, Monika Meier, Marina Müller und Ruth Reichl) für den gelungenen Tag, der bei allen Beteiligten sicher noch lange nachwirken wird.
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