Meditative Andacht „Perlen des Lebens“ in der Pfarrkirche Moosbach - stehender Applaus
Gut besucht war am Sonntagnachmittag die Meditative Andacht unter dem Motto „Perlen des Lebens“ in der Pfarrkirche Moosbach. Die Gestaltung übernahm der Chor „Horizont“ aus Teunz. Eingeladen hatte dazu die Missionsbrücke „Moosbach-Ndendule“ (Kongo). Seit 1971 wirkt und arbeitet dort der Augustiner Pater Ferdinand. Die Mitwirkende und 2. Vorsitzende des Vereins Ulrike Schwingl aus Oberviechtach, freute sich bei der Begrüßung. Die Besucher konnten sich bei einer Stunde der Auszeit einen einfachen Perlenkranz in die Hand nehmen und um das eigene Leben nachzudenken. Dieser wurde am Seitenaltar eingeblendet. Die Idee des Perlenkranzes stammt von dem schwedischen Theologen Martin Lönnebo. Das Perlenband soll die Botschaft des christlichen Glaubens enthalten, und zwar so, dass ein moderner Mensch sie ohne weiteres verstehen und begreifen kann. Mit schwungvollen Rhythmen sowie mit nachdenklichen Texten und Liedern lud die Gruppe Horizont unter der Leitung von Martin Pflug an der E-Orgel ein. Einzeln konnten die Perlen des Kranzes in Gedanken ertastet und dabei die volle Bandbreite des Lebens und des Glaubens erfahren werden. Dazu trug seine Schwester Anette Fischer mit Texten zu den 18 Perlen, die einen Kreis bilden bei. Der zweite Sprecher war Diakon Herbert Sturm. Am Anfang und am Ende leuchtet Gold die größte Perle. Perlen unterscheiden sich in Form, Farbe und Größe und weisen mit ihrem Namen auf ihre Bedeutung hin. Die „Gottesperle“ erinnert uns, dass es jemanden gibt, der immer bei uns ist und über uns wacht. So gab es die Perlen der Stille; die Ich-Perle; die Tauf-Perle; die Wüsten-Perle; die der Gelassenheit sowie die der Liebe. Mit dabei waren auch die „Geheimnis-Perlen“, die Perle der Nacht und der Auferstehung. Dazu sang der Chor sehr beeindruckend passende Lieder zur jeweiligen Perle wie „So leuchtet Gott in unser Sein“, „Vergiss es nie“; „Kinderaugen“ bis „Mögen Engel euch begleiten“. Die beiden Mädchen Luisa Kellner und Anna-Sophie Sollfrank trugen dazu Gegenstände zur jeweiligen Perle vor den Altar und legten diese auf das große dekorative Tuch. Am Seitenaltar wurden Bilder aus dem Kongo gezeigt. Nach dem gemeinsamen Vaterunser erteilte Pfarrer Udo Klösel den Segen. Die Besucher waren begeistert. Es gab für alle Mitwirkenden einen stehenden und lang anhaltenden Applaus. Vorsitzender der Missionsbrücke Bernhard Rom bedankte sich bei den Besuchern. Gaby Hagn konnte vormittags noch mit Pater Ferdinand aus dem Kongo telefonieren, der die besten Grüße übermittelte. Der Chor verabschiedete sich mit dem Lied „Jesus remember me“. Am Schluss konnten die Besucher Spenden ins Körbchen für die Missionsarbeit von Pater Ferdinand legen.