Jagdgenossenschaft Zinst: Drohne erfolgreich bei Kitzsuche eingesetzt
Mit der Begrüßung des Jagdpächters Andreas Österreicher und Jägers Josef Märkl sowie den anwesenden Jagdgenossen und Bürgermeister Günter Kopp eröffnete Jagdvorsteher Andreas Pinzer die Jagdversammlung. Im Anschluss gedachte man der verstorbenen Mitglieder in einer Gedenkminute und danach verlas Schriftführer Stefan Koschta das Protokoll der letztjährigen Zusammenkunft. Der Jagdvorsteher berichtete von einem ruhigen Jagdjahr, in dem keine Wildschäden gemeldet wurden. Die Kitzsuche mit Drohnen und Wärmebildkamera waren erfolgreich, so dass einige Rehkitze gefunden und in Sicherheit gebracht wurden. Aufgrund der geringen Nachfrage befand sich nur eine Feldspritze im Einsatz und die Zweite dient als Ersatzteilspender. Der Jagdkataster wurde erneuert und auf dem aktuellen Stand gebracht. Es fand eine Vorstandssitzung mit der Behandlung von aktuellen Themen statt. Am Schluss galt der besondere Dank den beiden Schlossern Max Weber und Georg Wolf für die Instandhaltung der Feldspritzen, dem Jagdpächter Andreas Österreicher mit seinen Jägern sowie der Vorstandschaft für die gute Mitarbeit. Max Weber trug den Kassenbericht vor und berichtete von einem finanziellen Zuwachs und soliden Kontostand. Die beiden Kassenprüfer Andreas Kausler und Martin Müller lobten die einwandfreie und nachvollziehbare Kassenführung, so dass die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft erfolgte. Laut Auskunft des Jagdpächters wurden Rehe, Füchse, Hasen, Fischreiher und Graugänse bejagt und der Abschussplan erfüllt. Beim Schwarzwild war Fehlanzeige festzustellen. Es gab keine Wildschäden und fünf Wildunfällen fielen Rehe zum Opfer. Hundebesitzer sollten ihre Vierbeiner an der Leine führen, damit kein Kontakt zu den Rehkitzen entstehen kann, da ansonsten die Gefahr besteht, dass die Kitze wegen des fremden Geruches hilflos ausgesetzt bleiben. Der Wolf ist vor Ort und wurde bereits gesichtet, ebenso durchstreift der Luchs die Gegend und auch der Fischotter hält Einzug in unseren Gefilden. Bürgermeister Günter Kopp wies darauf hin, dass sich die Jagdgenossenschaft um die rechtlichen Vorgaben und Verordnungen kümmert, eine waidmännische Betreuung stattfindet und das Jagdgebiet den Bedürfnissen entspricht. Auf den unterschiedlichen Liegenschaften sind die verschiedenen Wildtiere zu Hause und die Fauna und Flora bietet interessante Einblicke in die Natur und Lebensräume der Waldbewohner. Er dankte dem Jagdvorsteher Andreas Pinzer für die gewissenhafte Erledigung der Aufgaben und Tätigkeiten, den Jagdgenossen für die Mitwirkung und Unterstützung sowie den Jagdpächter Andreas Österreicher mit seinen Jägern für die konstruktive Zusammenarbeit und Hilfsbereitschaft. Für die Zukunft alles Gute, Gesundheit und ein glückliches Händchen bei den anstehenden Entscheidungen. Auf Vorschlag des Jagdvorstehers wurde beschlossen, jeweils 300 Euro für die Instandsetzung und Reparatur der Dorfglocke in Unterwappenöst und Zinst sowie dem Kapellenbauverein Altensteinreuth als Spenden zur Verfügung zu stellen.