Veränderungen gab es bei den Neuwahlen der FFW Wölsauerhammer. Zu sehen von links nach rechts: Yvonne Kurt, Tamara Brand, Franziska Krisch, Falk Schmelzer, Tobias Kurt, Elke Holler, Marianne Maurer, Florian Maurer und Bürgermeister Horst Geißel. (Bild: Alfons Prechtl  )

Führungswechsel bei der Freiwilligen Feuerwehr Wölsauerhammer

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Wölsauerhammer gab es einen Führungswechsel. Die bisherige Vorsitzende Elke Holler kandidierte bei der jüngsten Jahreshauptversammlung nicht mehr, dafür wurde Falk Schmelzer in das Amt gewählt. Auch die langjährige Kassierin Marianne Maurer gab ihr Amt ab. Tamara Brand übernahm diese Aufgabe. Die weiteren Vorstandsmitglieder sind Yvonne Kurt (stellvertretende Vorsitzende) und Franziska Krisch (Schriftführerin). In ihrem letzten Rechenschaftsbericht beleuchtete Elke Holler die umfangreichen Aktivitäten zum 140-jährigen Bestehen der Wehr. Auch wenn die Belastung sehr groß war, konnte man am Ende von einer erfolgreichen Aktion sprechen. Man habe großes Ansehen nicht nur in der eigenen Bevölkerung, sondern darüber hinaus bei benachbarten Wehren gefunden. Der 1. Kommandant Florian Maurer berichtete von 30 aktiven Feuerwehrmännern und -frauen. Den 23 Übungen standen 19 Einsätze gegenüber. Die Fortbildung wurde intensiv wahrgenommen. Hinzu kommen 113 Stunden als Arbeitseinsätze. Jugendwart Tobias Kurt freute sich, recht agile und einsatzfreudige Jugendliche vorweisen zu können. Von den sieben Mitgliedern sind fünf Mädchen und zwei Jungen. Sie brachten es im Laufe des Jahres auf 20 Übungen und 445 Stunden Einsatz. Zahlreiche Ehrungen, Beförderungen und Auszeichnungen konnten vorgenommen werden. Städtische Auszeichnungen erhielten Alina Neupert, Maria Kurt, Lea Brand, Fabian Brand, David Kurt und Dieter Kurt. Für langjährige Mitgliedschaft in der Wehr wurden geehrt: Egon Keiner (55 Jahre), Reinhard Ködel (35 Jahre), Kathrin Fischer (30 Jahre) und Ursula Thoma (30 Jahre). Beförderungen wurden ausgesprochen an Lea Brand, Tim Stiefel, Falk Schmelzer. Das bisherige aktive Mitglied Gerhard Protschky wurde in den Ruhestand versetzt. Bürgermeister Horst Geißel lobte die Frauenquote in der Wehr und vor allem die aktive Jugendarbeit. Er könne eine gute Ausstattung der Ortsteilfeuerwehr feststellen, sodass man von einer schlagkräftigen Truppe sprechen könne. Weitere Grußworte sprachen Oliver Göschl als Landkreisvertreter, Stadtbrandinspektor Maximilian Eichner, ein Vertreter der Partnerwehr Unterlind und Patrick Prucker von der Freiwilligen Feuerwehr Brand. Sie alle lobten den guten Zusammenhalt und das Engagement der einzelnen Mitglieder.
Der Nikolaus im Small Talk mit den kleinen Besuchern des Hammerner Advents. (Bild: Alfons Prechtl )

Hammener Advent lockt Menschenmassen

Ungebrochen ist der Zustrom zum „Hammener Advent” am 1. Adventsonntag. Ja man hat den Eindruck, dass immer mehr Besucher das Event in Anspruch nehmen. Auch im 22. Jahr des Bestehens ließen sich viele Besucher aus dem Ort, aber auch aus Fern auf die Adventszeit einstimmen, wobei das Rondell der Familie Plaß in der Mitte des Ortes den notwendigen Rahmen lieferte. Der evangelische Posauenchor aus Marktredwitz sorgte mit über 15 Beiträgen für die adventliche und weihnachtliche Stimmung Holzheizungsstellen, überwacht von der Freiwilligen Feuerwehr, machte den Aufenthalt heimisch und angenehm. Mit Spannung nicht nur von den Kindern, sondern auch von den Erwachsenen, wurde der Auftritt des Nikolaus erwartet, hatte er doch Geschenke, gestiftet von der Wehr, im Gepäck. Die Rolle hatte Bauamtsdirektor Stefan Büttner übernommen. Sein Sohn Leopold schlüpfte in die Aufgabe des „Knecht Rupprecht”. Er gehörte durch seine passende Kleidung und seinen Auftreten zu den meistfotografierten Objekten des Abends, der friedlich, aber passend einen bleibenden Eindruck hinterließ. Ein „Small Talk” des Bischofs lockte die jungen Gäste aus der Reserve. Die Vorsitzende der Feuerwehr Elke Holler dankte allen Helferinnen und Helfern und freute sich dass man ein paar Stunden der Gemütlichkeit und Gastlichkeit bereiten konnte. Im Angebot war auch ein Jahreskalender, dessen Erlös der Palliativ – Organisation zugute kommt.
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