Die Geehrten der Freudenberger Garde mit Klaus Faltermeier (links) und Ela Bierler (rechts). (Bild: Ina Piehler)

Freudenberger Garde ehrt Tänzerinnen

Der Fasching ist eröffnet! Im vollbesetzten Dotzlersaal haben die drei Gruppen der Freudenberger Garde ihre neuen Kostüme und ihre neuen Tänze präsentiert. Da gab es schon einen Vorgeschmack auf diese Saison mit perfekt einstudierten Tanzschritten und einer filmreifen Verkleidungsshow. Den Abend nutzten der Präsident des Landesverbands ostbayerischer Faschingsgesellschaften (LVO), Klaus Faltermeier, und die für die Jugendarbeit zuständige Ela Bierler, um Gardeleistungsabzeichen zu verleihen. Bronze erhielten Mia Daubenmerkl, Rosalie Greß, Magdalena Graf, Elena Piehler, Josefine Schmidbauer, Theresa Strobl, Johanna Solfrank und Enya Wiesnet. Die Silber-Version bekamen Leonie Wiehrl, Greta Gerl, Anna Hausmann, Amelie Hösl, Antonia Schmidbauer und Hanna Birner. Auch die Betreuerinnen durften sich ehren lassen. Die Leistungsspange in Bronze erhielt Sabina Lang, in Silber Manuela Wiesnet und in Gold Marinna Daubenmerkl, Uschi Klein und Daniela Brunner. Die Freudenberger Garde ist mittlerweile auf 45 Mädchen angewachsen, so dass drei Gruppen gebildet wurden: Bambini-, Kinder- und Jugendgarde. Die großen Mädels führen heuer einen Showtanz auf zum Thema „Cinema”, dabei müssen sie sich in Sekundenschnelle umziehen - die Premiere war schon mal gelungen. Sabrina Lang hat in vielen Stunden über 60 Kostüme genäht, sie wurde dabei unterstützt von Sabrina Fraas, Christina Neiß und Bettina Schmidl. Nächster Termin für die Garde ist der Seniorennachmittag im Dotzlersaal am Freitag, 7. Februar.
Oberhexe Irene Schönberger tanzt mit „Priester Erwin” alias Bürgermeister Erwin Geitner am Rosenmontag durch das Riedener Rathaus. (Bild: mrr)

Vilshofener Hexen machen aus Riedener Rat- ein Tollhaus

Gaudi und einige verlorene Besen: Die Vilshofener Hexen machten am Rosenmontag das Riedener Rathaus unsicher und hinterließen eine „Holzversion” von sich bei Bürgermeister Erwin Geitner. Zugegen war auch die Prinzengarde der Narrhalla Rot-Weiß-Gold. „Priester Erwin“ umsorgte mit seinem „Teufel Josef“ sowie „Gärtner Stephan“ und „Schlaghosenlady Brigitte“ die Hexen, um keinen Unmut bei den Spitzhut-Trägerinnen aufkommen zu lassen. Michael Drexler und Philipp Haas sorgten für zünftige Quetschn-Musik. Bürgermeister Erwin Geitner begrüßte die Hexen sowie die Narrhalla-Abordnung mit einem lustigen Gedicht. „Liebe Hexen, groß und klein, ich freu mich auf das Stelldichein“, reimte er. Immer wieder wurde er vom schallenden Gelächter und Zwischenrufen der Hexen unterbrochen. Der eine oder andere Ordnungsruf war notwendig, um die Damen zur Ruhe zu bringen: „Mirkt's halt aaf! Silentium!“ Das Gemeindeoberhaupt mahnte: „Doch eines muss ich Euch noch sagen in diesen schönen Faschingstagen. Grad für die Hexen ist dies wichtig, verlorene Besen sind ablösepflichtig.“ Und tatsächlich tauchten im Rathaussaal fünf Besen auf, die die „Schlaghosenlady Brigitte“ von der Marktverwaltung ergattern konnte. Die Besen gingen in die Versteigerung. Bei ordentlich Hexen-Durst und einer deftigen Brotzeit machten es sich die Besenbesitzerinnen bequem auf den Stühlen im Sitzungssaal. „Brüderlein, Brüderlein, trink!“ oder „Etz trink ma a mal, etz trink ma a mal, da Rausch loud nou!“ hallte es durch den Saal. Oberhexe Irene Schönberger überreichte dem Bürgermeister im Namen ihrer Mitstreiterinnen eine Holzhexe und bestimmte, dass diese künftig über den Rathaussaal wachen müsse. Ausgelassen tanzten die Hexen noch eine Weile durch das Riedener Rathaus und verwandelten es in ein Tollhaus.
north