Generationswechsel bei der Feuerwehr Neunburg geglückt
Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Neunburg lag erstmals in den Händen des 1. Vorstands Thomas Zimmermann. Nachdem dieser das Amt 2024 von seinem Vorgänger übernommen hatte, wurde er nach eigener Aussage im abgelaufenen Jahr oft mit der Frage konfrontiert, weshalb er sich für dieses Amt entschieden hat. Daraufhin antwortete er, dass er als langjähriger Stellvertreter sehr genau wusste, worauf er sich da einlässt. Anschließend las er eine Reihe von Aktivitäten vor. Als Höhepunkte in 2024 wurde die Ausrichtung des Bundeswettkampfes in Neunburg, die Teilnahme der Jugendfeuerwehr an der bayerischen Meisterschaft, sowie die Beteiligung an diversen Festen aufgelistet. Weiter zählte Zimmermann das vereinseigene Zeltlager und den Vereinsausflug nach Salzburg zu seinen Highlights. Der aktuelle Mitgliederstand beläuft sich auf 360 Personen, davon 68 Aktive, 19 Feuerwehranwärter, 39 Kinder in der „Löschbande” (Kinderfeuerwehr), 24 Senioren, sowie 233 passive Mitglieder. Seinem Bericht folgten die Aktivitäten der Kinderfeuerwehr durch die Leiterin der „Löschbande” Eveline Stangl, des Jugendwarts Josef Ettl über die Leistungen der Jugendfeuerwehr, die ihren Höhenpunkt mit dem sechsten Platz beim Landesentscheid im Bundeswettkampf fand. Kommandant Stefan Beer blickte auf ein einsatzreiches Jahr mit 158 Einsätzen, sowie 52 Übungseinheiten zurück. Diese Einsätze verteilten sich annähernd gleichmäßig über die gesamte Tages- und Nachtzeit. Da 90 % der aktiven Mannschaft einer beruflichen Tätigkeit nachgehen, stellt die Freistellung dieser Mitglieder durch private Arbeitgeber einen erheblichen Sicherheitsfaktor für die Bevölkerung dar. Beer bedankte sich ausdrücklich bei diesen Betrieben, die oftmals unentgeltlich ihre Mitarbeiter für Einsätze freistellen. Im Anschluss brachten die stellvertretende Bürgermeisterin Margit Reichl, der stellvertretende Landrat Jakob Scharf und Kreisbrandinspektor Christian Weinfurtner lobende Worte in ihren Grußworten zum Ausdruck.