Durch den Übertritt aus der Jugendfeuerwehr wird Laura Böhm als Feuerwehrfrau in den aktiven Dienst übernommen.(von links KBI Dominik Ernst, 2.Kdt Alexander Zeitler, Kdt. Peter Meßmann, 3.Kdt. Roland Wiesneth (Bild: Alfred Schorner)

First Responder Freudenberg , wer will in Notlagen mithelfen ?

Sie wollen „das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen“ so Kommandant Peter Meßmann zu Beginn der diesjährigen Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Freudenberg-Wutschdorf. Um den Spruch von Hermann Hesse in den feuerwehrlichen Belangen nacheifern zu können, bedarf es aber neben dem benötigten Materials auch Personal. Während Laura Böhm durch den Übertritt von der Jugendfeuerwehr die Mannschaftsstärke der aktiven Feuerwehrdienstleistenden auf 62 erhöhen konnte, werden in der First Respondergruppe, einer Abteilung der Feuerwehr, Nachwuchskräfte, gesucht.Dies sei schon daraus ersichtlich, dass im Berichtszeitraum sich alleine fünf Ersthelfer 3529 Bereitschaftsstunden leisteten. Daneben gab es 70 Einsätze abzuarbeiten. Die Feuerwehrkräfte selbst wurden zu 75 Einsätzen, darunter Brandeinsätze und Technische Hilfeleistungen in Nachbarkommunen und Gemeindeteilen aber auch zu Sicherheitsabstellungen gerufen. Neben vielen Unterrichten und Fortbildungen wurden 15 Zugübungen angeboten bei denen der Feuerwehrchef die Übungsbeteiligung junger Kameradinnen und Kameraden bemängelte. Da die Wehr seit längeren im Hilfeleistungskontigent des Landkreises aufgeführt sei, konnte sie an einer Marschübung teilnehmen. Eine Atemschutzübung an einem leestehenden Einfamilienhaus, Motorsägenkurs, Brandschutzhelferausbildung und überörtliche Ausbildungen vervollständigten das Jahresprogramm. Um den technisch immer schwierig werdenden notwendigen Türöffnungen nachzukommen,wurde durch Spenden finanziert, ein Diamat Glassägeset, zum Öffnen von Fenstern beschafft. Ebenso gab es für die Atemschutzausbildung Simulationsfolien zum Anbringen an der Sichtscheibe der Atemschutzmaske. Damit auch künftig durch den Nachwuchs die Einsatzbereitschaft bei der Wehr gesichert ist, sorgen die Kinderfeuerwehr mit 36 Kinder zwischen sechs und elf Jahren. Spielerisch werden sie an ihre späteren feuerwehrtechnischen Aufgaben herangeführt, bevor sie anschließend in die Jugendfeuerwehr, mit derzeit 19 Mitgliedern eintreten können.
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