Einen Schultag der ganz besonderen Art erlebten die Schülerinnen und Schüler der beiden vierten Klassen mit der Polizeipuppenbühne Weiden in der Einfachturnhalle der Schule. Auch die Großeltern der Kinder, die Seniorenbeauftragten der Stadt Windischeschenbach Frau Monika Hartmann und Frau Angela Erfurt und die pensionierten Lehrkräfte der Schule waren bei der informativen und aktuellen Veranstaltung mit dabei.
Im Rahmen der Präventionskampagne #NMMO (#NichtMitMeinerOma - #NICHTMitMeinemOpa) möchte die Bayerische Polizei jüngere Menschen und Seniorinnen und Senioren vor Telefonbetrügern warnen und schützen. Gerade in letzter Zeit brachten Betrüger auch in der Gegend um Windischeschenbach besonders ältere Menschen durch sogenannten „Schockanrufe“ um ihr Erspartes.
Damit diese Betrugsmasche bekannt gemacht wird haben die Puppenspieler der Polizeibühne Weiden Frau Polizeioberkommissarin Brünnig, Frau Polizeioberkommissarin Sauer und Herr Polizeihauptmeister Nörl eigens ein Puppenspiel mit der Hauptfigur Erna entwickelt.
Nach der Begrüßung durch Schulleiterin Annette Spreitzer zeigte der erste Polizeihauptkommissar Stefan Weinberger in einer kurzen Ansprache die Problematik der Schockanrufe auf. Im nachfolgenden Puppenspiel wurden die Zuschauer mit in die Lebenswelt von Erna genommen, die einem solchen Betrüger fast auf den Leim gegangen wäre. Quasi in letzter Minute kam Erna jedoch die Polizei zu Hilfe. Eine Frau aus Ernas Bekanntenkreis hatte diese über die Machenschaften des Betrügers informiert.
Alle Zuschauer waren am Ende des Stücks begeistert und die Schülerinnen und Schüler bedankten sich bei den Akteuren der Puppenbühne für das kindgemäße und informative Puppenspiel.
Im Nachgang dazu hatten alle Zuschauer die Möglichkeit, dem örtlichen Polizeihauptkommissar Alexander Horn Fragen zu dem Thema der Schockanrufe zu stellen, die dieser gerne beantwortete.
Bürgermeister Karlheinz Budnik dankte am Ende der Veranstaltung allen beteiligten Personen dafür, dieses aktuelle Problem in den Blick genommen zu haben, um so bestens informiert zu sein, wie man sich verhält, falls man selbst mit einer solchen Betrugsmasche konfrontiert werden würde.
Für die Schülerinnen und Schüler der beiden vierten Klassen war nach dieser Veranstaltung ganz klar: Ihre Omas und Opas lassen sich durch so einen Schockanruf nicht mehr täuschen.