Mit Güllefass zur Waldbrandübung in Steiningloh
Mit Güllefässern und einem Faltbecken haben die Feuerwehren Steiningloh-Urspring und Hirschau eine gemeinsame Übung durchgeführt. Die trockenen Sommer der letzten Jahre haben gezeigt, dass es immer wichtiger wird, sich mit diesem Thema zu befassen und mit Übungen den Ernstfall zu üben. Bei Dunkelheit wurde ein Wald – und Flächenbrand simuliert. Vor allem für große Einsatzfahrzeuge ist die Zufahrt in den unwegsamen Gelände im Waldgebiet zu den Flächenbränden nicht immer möglich. Die Ortswehr Steiningloh-Urspring spielt in diesem Fall aufgrund ihrer fundierten Ortskenntnisse, das Wissen über nahegelegene Zufahrtsstraßen und Entnahmestellen für Löschwasser, eine wichtige Rolle bei der Brandbekämpfung im Waldgebiet. Die FF Hirschau baute für den Flächenbrand ein Faltbecken mit 5000 Liter Fassungsvermögen an einer zugänglichen Stelle auf. Sehr wichtig für den Aufbau des Faltbeckens bei Nacht war eine gute Ausleuchtung des Platzes durch die Hirschauer Kameraden. Nachdem eine geeignete Zufahrt ausfindig gemacht wurde, begannen die Feuerwehrmänner, im laufenden Ringverkehr mit 4 Schleppern und Güllefässern (5000 Ltr. und 6000 Ltr.) aus nahegelegen Weihern Wasser anzusaugen und das aufgebaute Faltbecken zu befüllen, Die Ortswehr saugte mit der TSF aus dem aufgestellten Faltbecken und bekämpfte in unwegsamem Gelände mit 2 C-Strahlrohren und einem Düsenschlauch den simulierten Flächenbrand. Das Zusammenspiel der beiden Wehren hat laut 1.Kdt. Josef Giehrl (FF Steiningloh-Urspring) und 2. Kdt. Daniel Brearley (FF Hirschau) bestens geklappt.