Von links im Bild: Technischer Leiter Matthias Konrad, neuer 2. Vorsitzender Bastian Freundl, 1. Vorsitzender Maximilian Kraus. (Bild: Susanna Kraus)

Bastian Freundl vervollständigt Vorstandschaft der Wasserwacht Plößberg

Bei der Jahreshauptversammlung der Wasserwacht Ortsgruppe Plößberg präsentierte der Vorsitzende Maximilian Kraus einen Bericht über Aktivitäten und Herausforderungen des vergangenen Jahres. Besonders hervorgehoben wurden die vielfältigen Aktivitäten, wie das Sommerzeltlager am Gaisweiher und die regelmäßigen Aus- und Fortbildungen der Mitglieder. Der Technische Leiter Matthias Konrad berichtete über die letzte Badesaison am Großen Weiher und die von den Mitgliedern geleisteten Erste-Hilfe-Maßnahmen. Er lobte das von der Marktgemeinde Plößberg erstellte Konzept zur Nutzung des Großen Weihers als Naturbadeplatz ohne Badeaufsicht und dankte Bürgermeister Lothar Müller für die reibungslose Zusammenarbeit. Finanziell konnte die Ortsgruppe auf stabile Zahlen blicken, wie der Bericht des Kassiers Florian Rath zeigte. Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen und Zuwendungen sicherten die Ausgaben für Instandhaltung und Versicherungen. Bei den diesjährigen Neuwahlen der Vorstandschaft wurde Bastian Freundl zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Die weiteren Posten der Vorstandschaft blieben weitgehend unverändert. In den Grußworten der Ehrengäste, darunter der 1. Bürgermeister der Marktgemeinde Plößberg Lothar Müller und der Vorsitzende der Kreiswasserwacht Thomas Mauersberger, wurde die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements der Wasserwacht betont und die geleistete Arbeit und der reibungslose Ablauf der Neuwahlen gelobt. Zum Abschluss der Versammlung dankte der 1. Vorsitzende Maximilian Kraus den Mitgliedern für ihr Engagement und wünschte allen eine unfallfreie Saison 2025.
Die Tirschenreuther Waldnaab bei Hohenthan  (Bild: Markus Melzner )

Angelverein Schönkirch e.V. erweitert Pachtflächen und ehrt Mitglieder

Am 22. Februar 2025 fand die Jahreshauptversammlung des Angelverein Schönkirch e.V. im Gasthaus „Zur Sonne” in Schönkirch statt. Der 1. Vorsitzende Tobias Gühl blickte in seinem Jahresbericht auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Besonders erfreulich war der Zuwachs von 8 neuen Mitgliedern, wodurch der Verein nun 118 Mitglieder zählt. Ein wichtiger Punkt war die Verlängerung des Pachtvertrages für die Gewässerstrecke der Waldnaab bei Falkenberg. Zudem konnte die Strecke von 1.100m auf 2.000m erweitert werden. Ab sofort werden für diesen Abschnitt auch Tageskarten an Gastangler verkauft. Als weiteres Highlight konnte der Verein eine neue Gewässerstrecke seit dem 1. Mai 2024 vermelden: Die Tirschenreuther Waldnaab zwischen Hohenthan und Kaltenmühlbach. Dieses Salmonidengewässer mit 2,5 km Länge und sehr gutem Bachforellenbestand ist ideal für Spinn- und Fliegenfischer. Auch hier sind Tageskarten für Gastangler erhältlich. Der Vorsitzende wies jedoch auch auf die gestiegenen Preise für Besatzfische hin, die durch die zunehmenden Probleme mit Prädatoren wie Fischotter und Kormoran verursacht werden. Der Kassier Raimund Hüttner präsentierte einen soliden Kassenbericht. Trotz eines leichten Minus im niedrigen zweistelligen Bereich konnte der Verein wirtschaftlich zufriedenstellend abschließen. Im Rahmen der Versammlung wurden zahlreiche Mitglieder für ihre 10-jährige Mitgliedschaft geehrt: Lukas Haberkorn, Hans Frank, Justin Holzapfel, Martin Reil, Patrick Scheck, Harald Strobl und Daniel Zwerenz.
Referentin Christina Ponader (stehend links, Netzwerk Inklusion) erhält für ihren Vortrag ein kleines Geschenk von Reinhard Schön (stehend rechts, Behindertenbeauftragter des Landkreises). (Bild: Anja Dubrowski)

Behindertenbeauftragte des Landkreises beraten über Aktionsplan Inklusion

Beim Quartalstreffen der kommunalen Behindertenbeauftragten am 22. Januar in Beidl stand der Aktionsplan Inklusion des Landkreises Tirschenreuth im Mittelpunkt. Bürgermeister Lothar Müller hieß die Teilnehmenden im frisch sanierten und barrierefreien Kooperatorenhaus herzlich willkommen. Reinhard Schön, der Behindertenbeauftragte des Landkreises, hatte Christina Ponader vom Netzwerk Inklusion als Referentin eingeladen. Ponader präsentierte den umfangreichen Aktionsplan, der vom BASIS-Institut erstellt wurde. „Der Plan berücksichtigt verschiedene Lebenssituationen, darunter Mobilitäts-, Seh- und Höreinschränkungen sowie geistige, kognitive und psychische Beeinträchtigungen”, so Ponader. Die Behindertenbeauftragten tauschten sich intensiv zu zentralen Themen wie Wohnen, Nahversorgung, öffentlicher Nahverkehr (ÖPNV), Gastronomie, barrierefreien öffentlichen Toiletten und medizinischer Versorgung aus. Der Aktionsplan enthält dazu konkrete Maßnahmenvorschläge, Handlungsempfehlungen und Prioritäten, die den Beauftragten als Orientierung für die Umsetzung in ihren Gemeinden dienen können. Christina Ponader, die den Beauftragten während der Diskussion als erfahrene Ansprechpartnerin zur Seite stand, beantwortete alle Fragen ausführlich und bot ihre weitere Unterstützung an. Alle Beteiligten waren sich einig, dass der Plan ein wichtiger Baustein für die Inklusion im Landkreis sein wird. Der Aktionsplan Inklusion ist auf der Homepage des Landkreises sowie auf der Website des Netzwerks Inklusion abrufbar. Weitere Infos unter https://www.kreis-tir.de/landkreis/inklusion-und-teilhabe
Aufführung zum Schulfest. (Bild: Corinna Schmeller)

Ein Funke Weihnachtszauber – Schulfest der Grundschule Plößberg

Am 13. Dezember 2024 strömten Eltern, Verwandte und Freunde in den festlich geschmückten Kultursaal, um das weihnachtliche Schulfest zu feiern. Mit einer bunten Palette an Darbietungen, die von den Schülern vorbereitet wurden, war es ein sehr gelungener Abend. Selbst der Bürgermeister ließ es sich nicht nehmen, den kleinen Künstlern zuzusehen und die festliche Stimmung zu genießen. Fünf engagierte Schüler der Klasse 3a eröffneten das Fest mit einer charmanten Moderation, die das Publikum sofort in ihren Bann zog. Die Aufregung und Vorfreude waren spürbar, als die Klasse 1a die Bühne betrat. Sie präsentierten das bezauberndes Sprechstück „Alle Tiere kommen zur Krippe”, gefolgt von dem Theaterstück „Zündet's Lichtlein an” der Klasse 2a. Die Klasse 1b gab das fröhliche Lied „Rudolph das kleine Rentier” zum Besten. Die Drittklässler sorgten mit einem mitreißenden Rhythmical zum Thema „Weihnachten” für große Begeisterung, bevor die 4. Klasse mit dem Theaterstück „Frederic sucht Weihnachten” die Zuschauer von ihrer beeindruckenden schauspielerischen Leistung überzeugte. Ein besonderer Höhepunkt waren auch die gemeinsamen Lieder, die sowohl zu Beginn als auch zum Abschluss des Festes gesungen und von der Flöten- und Ukulelegruppe begleitet wurden. Rektorin Diana Dippel war sichtlich erfreut über die große Anzahl der Besucher und bedankte sich herzlich bei den Lehrern, Schülern und de Eltern für ihre großartige Unterstützung. Auch der Elternbeirat trug maßgeblich zum Gelingen des Festes bei und verwöhnte die Gäste im Freien mit kulinarischen Köstlichkeiten. Um 18.00 Uhr wurde dann unter großem Beifall das Adventsfenster der Schule noch eröffnet, Das weihnachtliche Schulfest war ein voller Erfolg, es brachte die Schulgemeinschaft näher zusammen und steigerte die Vorfreude auf das bevorstehende Weihnachtsfest.
Der neue Kirchenvorstand. (Bild: Horst Bauer)

Neuer Kirchenvorstand in Plößberg Wildenau Püchersreuth eingeführt

Die Evangelischen in Plößberg, Wildenau und Püchersreuth haben einen neuen Kirchenvorstand. Nach der Wahl von zehn Personen im Oktober und der Berufung von drei weiteren im November wurde nun das Leitungsgremium der evangelischen Kirchengemeinde in einem feierlichen Gottesdienst in sein Amt eingeführt. Die evangelische Pfarrei Plößberg besteht aus den Kirchengemeinden Plößberg, Wildenau und Püchersreuth und bildet mittlerweile zum zweiten Mal (nach 2018) einen gemeinsamen Kirchenvorstand, der zusammen mit Pfarrer Klaus Weber die Geschicke der Kirchengemeinden lenkt. Eine Besonderheit ist dabei, dass die Pfarrei Plößberg mit den drei kleinen Kirchengemeinden mit insgesamt etwas über 600 Gemeindegliedern trotzdem einen Kirchenvorstand hat, der aus 13 Ehrenamtlichen besteht. Das ist im ganzen evangelischen Dekanatsbezirk einzigartig und spiegelt die hohe Verbundenheit der Gemeindeglieder mit „ihrer” Kirche und eben auch mit ihren Gremien wider. Im Kirchenvorstand arbeiten in den nächsten sechs Jahren mit aus der Kirchengemeinde Plößberg Gerlinde Bauer, Heidi Hopf, Wilhelm Horn, Sabine Preisinger und Daniel Schönberger (aus Schönkirch). Für die Kirchengemeinde Wildenau sind im Kirchenvorstand Wolfgang Bernreiter, Michael Krapf (Schirnbrunn), Ekkehard Teicher und Julia Würner. Aus Püchersreuth sind im Kirchenvorstand vertreten Susanne Käs (Lanz), Stefan Radies, Sara Scharnagl und Reinhold Schröml (Auerberg). Der Kirchenvorstand ist das Leitungsgremium der evangelischen Kirchengemeinden und bestimmt über das kirchliche Leben, die Finanzen und das Personal, über die Gemeinschaft in der Landeskirche und über die Gottesdienste.
Schulversammlung. (Bild: Corinna Schmeller)

Demokratieerziehung beginnt in der Grundschule

Demokratieerziehung kann bereits in der Grundschule beginnen. Dies beweist die Grundschule Plößberg mit regelmäßig stattfindenden Schulversammlungen, die den ersten Schritt zur Entwicklung einer gemeinsam getragenen Schule darstellen, in der demokratisches Erleben und Lernen im Schulalltag im Fokus stehen. Des Weiteren ermöglicht die Schulversammlung ein Mehr an Anerkennung für die Arbeit und das Erlernte der Kinder. Für die Schulversammlung finden sich Kinder und Lehrkräfte im Kultursaal der Gemeinde ein, um auch einen offiziellen Versammlungscharakter zu gewährleisten. Die Kinder zeigen, womit sie sich beschäftigt haben, stellen Projekte vor, halten Vorträge und informieren ihre Mitschüler über relevante Gegebenheiten, die das Schulleben aller betreffen. Des Weiteren werden nach Wettbewerben und Turnieren die erfolgreichen Schüler und Mannschaften geehrt. Bei Bedarf werden gemeinsame Verhaltensregeln besprochen, Abstimmungen durchgeführt sowie Themen der Werteerziehung aufgegriffen. Die Schulgemeinschaft verfolgt mit der monatlichen Schulversammlung das Ziel, alle in die aktuellen Geschehnisse an der Schule mit einzubeziehen, die Leistungen der Kinder anzuerkennen und ihr Selbstvertrauen durch das Vortragen vor einer großen Gruppe zu stärken. So erfahren die Schüler auch Anerkennung und Wertschätzung durch die Schulgemeinschaft, die durch die Schulversammlungen gestärkt und gelebt werden soll.


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Bild mit den Vereinsmeistern und Preisträgern beim Züchterabend im Vereinsheim Plößberg. 1. Vorstand Udo Hildebrand rechts und 1. Kreisvorsitzender Karl Weiß (Fünfter von links).  (Bild: Eva Hildebrand)

Lokalschau 2024 in Plößberg

Der Kleintierzuchtverein Plößberg ehrte seine erfolgreichen Züchter bei der diesjährigen Lokalschau Anfang November. 1. Vorstand Udo Hildebrand ist sehr stolz, dass im Kleintierzuchtverein Plößberg sehr gute züchterische Arbeit zur Erhaltung der Rassenvielfalt geleistet wird. Mit fast 200 Tieren von 14 Ausstellern zählt der Verein zu den erfolgreichen im Kreisverband Tirschenreuth. Die diesjährigen Vereinsmeister wurden auf Sparte Wassergeflügel: 1 VM Schiffl Margit mit Streicherenten silber wildfarbig; 2 VM Scharnagl Alfons mit fränkischen Landgänsen blau. Auf Sparte Hühner: 1 VM Schiffl Willibald mit amerikanisches Leghorn weiß; 2 VM Schiener Magdalena mit Dresdner braun. Auf Sparte Zwerhühner: 1 VM Schiener Harald mit Zwerg Brahna isabellfarbig; 2 VM Lang Gerhard mit Zwerg Seidenhühnern weiß. Jugendvereinsmeister: 1 VM Schiener Lenny mit Zwerg Brahma rebhuhnfarbig; 2 VM Dolles Yannik mit Zwerg Seidenhühnern schwarz. Landesverbandsehrenbänder erhielten: Schiffl Margit Streicherenten, Schiener Schiener Jasmin Streicherenten, Schiener Tanja Puten, Hart Bernhard Brünnerkröpfer, Hildebrand Udo Stockente, Schiener Harald Zwerg-Brahma, Schiener Magdalena Dresdner, Lang Gerhard Zwerg-Seidenhühner, Schiffl Willibald 2x amerikanisches Leghorn, Hildebrand Simon 3x Zwergenten. Kreisehrenpreis erhielt Schiener Willi auf Stockenten und BDRG-Band erhielt Scharnagl Alfons Landgänse. Landesverbandsjugenpreis erhielt Lenny Schiener. Ehrenvorstand Schiener Willi spendete Essensgutscheine an: Meistausstellerin mit 50 Tieren Schiener Jasmin, erfolgreichsten Aussteller Hildebrand Simon bestes Tier der Ausstellung (Verlosung aller V 97 Tiere) Hildebrand Udo. Aufgrund des Todes von Ehrenmitglied Schedl Willi spendete der Verein ein Gedächtnisband, dass auf vier gesetzte Tiere jedes Ausstellers vergeben wurde. Das Ehrenband erhielt Scharnagl Alfons vor Hildebrand Udo und Schiener Harald alle mit 383 Punkten.
Staatliche Ehrungen Feuerwehren Gemeinden Bärnau/Plößberg. (Bild: Christian Gleissner )

Staatliche Ehrung für langjährige aktive Dienstzeit

Elf aktive Feuerwehrler der Feuerwehren Bärnau, Hermannsreuth, Schwarzenbach und Liebenstein wurden mit dem staatlichen Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber (25 aktive Dienstzeit) bzw. Gold (für 40 Jahre aktive Dienstzeit) ausgezeichnet. Die entsprechenden Urkunden waren vom Bayerischen Staatsminister des Innern Joachim Herrmann unterschrieben. Die Verleihung fand im Sitzungssaal des Rathauses in Bärnau durch Kreisbrandrat Stefan Gleißner und Landrat Roland Grillmeier im Beisein von 2. Bürgermeister Michael Schedl und 2. Bürgermeister von Plößberg Markus Preisinger, Kreisbrandinspektor Klaus Schicker, Kreisbrandmeister Helmut Czepa und Vertretern der vier Feuerwehren statt. 2. Bürgermeister Michael Schedl begrüßte zu Beginn alle Anwesenden und betonte die Wichtigkeit der ehrenamtlichen Aktivitäten in der heutigen Zeit. Die Auszeichnungen sind eine Anerkennung für diese Aktivitäten für die Allgemeinheit und gratulierte hierzu allen zu Ehrenden. Kreisbrandrat Stefan Gleißner gratulierte von Seite des Kreisfeuerwehrverbandes und dankte allen für den langjährigen Dienst. Gleißner dankte auch den Familien, insbesondere die Ehefrauen der zu Ehrenden, da dieser Dienst nur möglich war und ist, wenn dies auch von den Familien mitgetragen werde. Der Kreisbrandrat schloss mit den besten Wünschen für die Zukunft und möglichst unfallfreien Einsätzen. Landrat Roland Grillmeier führte hierzu aus, dass es ihm eine große Freude und Ehre ist, dass er im Auftrag des Freistaates Ehrungen für 25 sowie 40 Jahre aktive Dienstzeit bei der Feuerwehr vornehmen darf. Er dankte allen Geehrten für ihre Bereitschaft für den Dienst an den Mitbürgern.
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