Die Teilnehmer aus den KAB-Ortsverbänden Neusorg-Riglasreuth, Immenreuth und Kulmain versammelten sich zu ihrem Einkehrtag in Johannisthal.
Wir hörten gespannt den Ausführungen von Direktor Striegl vom Haus Johannisthal zum Thema „Alltag haben wir jeden Tag - wie jeder Tag ein FEST werden kann”, zu. Der Referent machte uns bewusst, wie unser Alltag mit besonderen Momenten, Freude und Kreativität bereichert werden kann. Schon am Morgen können wir mit einem guten Gefühl beginnen, wenn wir nach dem Aufstehen den Segen, den Gott uns gibt, mit einer Segensgebärde an unsere Familien daheim weitergeben. Wir fühlen: alle sind an diesem Tag nicht alleine, sondern begleitet! Hast du am Tag etwas gut erledigt, auch wenn es nur Kleinigkeiten gewesen sind - mache es dir bewusst und dieser kleine Erfolg tut dir gut!
Wenn du immer wieder von Anderen um etwas gebeten wirst, sage nicht immer: JA. Überlege selbst, ob dich diese Bitte freut, ob sie eine Herausforderung bringt, die du annehmen willst oder ob sie Widerstand in dir erzeugt? Steht diese Bitte deinen Plänen vollkommen entgegen, dann sage öfter: NEIN! Dann hast du Klarheit geschaffen und stehst zu deinen Grundsätzen!
Wir stellen im Alltag immer wieder fest, dass wir Sachen schon lange erledigen wollten und sie doch vor uns hergeschoben haben. Überlegen wir jetzt einmal, wie wir uns fühlen, wenn wir diese Aufgabe sofort erfüllen - wie ein schwieriges Telefonat zu führen oder längst fällige Arbeiten zu tun ? Ist es getan, stellt sich das gute Gefühl ein, ich habe es geschafft! Den Tag kann ich jetzt genießen! Beschließen können wir den Tag, indem wir Gedanken und Sorgen loslassen. Legen wir sie am Abend in Gottes Hand - durch Stille und Meditation oder Gebet - am nächsten Morgen ist uns dann ein neuer Anfang möglich!
Daher kann der Alltag ein FEST für uns sein, wenn wir auf unsere Mitmenschen achten, mit festen Ritualen unseren Alltag besonders machen, für gemeinsame Momente sorgen und uns die kleinen Erfolge bewusst machen. Mit einem guten Gefühl, Anregungen für unsere Tagesgestaltung erhalten zu haben, kehrten wir nach Hause zurück.