Veröffentlicht am 24.03.2024 10:47

Der Eine Welt Laden in Amberg feiert seinen 40. Geburtstag

von Beitrag, Externer

Sie feierten gemeinsam den 40. Geburtstag des Eine-Welt-Ladens: Monika Rambach, Waltraud Mayerl, Eva Ott, Dorlis Werner, Mariele Schön und Conny Siebenbürger (2. Vorsitzende). (Bild: Mariele Schön/exb)
Sie feierten gemeinsam den 40. Geburtstag des Eine-Welt-Ladens: Monika Rambach, Waltraud Mayerl, Eva Ott, Dorlis Werner, Mariele Schön und Conny Siebenbürger (2. Vorsitzende). (Bild: Mariele Schön/exb)
Sie feierten gemeinsam den 40. Geburtstag des Eine-Welt-Ladens: Monika Rambach, Waltraud Mayerl, Eva Ott, Dorlis Werner, Mariele Schön und Conny Siebenbürger (2. Vorsitzende). (Bild: Mariele Schön/exb)

Der „Eine Welt Laden“ besteht als gemeinnütziger Verein in Amberg seit 40 Jahren. Grund, den runden Geburtstag mit allen, die den Laden des fairen Handels auf seinen Weg gebracht haben und denen, die ihn heute am Laufen halten, zu feiern. 30 Ehrenamtliche traten einst zur Gründung an, aktuell ist die Zahl der Aktiven nach Angaben des Vereins auf 50 angewachsen. Aus dem „Dritte Welt Laden“ wurde der „Eine Welt Laden“, der heute in der Ziegelgasse angesiedelt ist.

Geblieben ist die Einstellung der Mitwirkenden. „Wir wollen ein bisschen für einige die Lebenssituation erleichtern“, erklärte zweite Vorsitzende Conny Siebenbürger. Durch den fairen Handel könnten beispielsweise Kleinbauern unterstützt werden, die auf dem Weltmarkt keine Chancen hätten, so Siebenbürger laut Pressemitteilung. Was sich geändert hat, ist die Zahl der Kunden. Tröpfelten die Interessierten lediglich in den Raum des einstigen „Dritte Welt Ladens“ im Paulanergemeindehaus, läuft heute der Laden in der Ziegelgasse bestens.

85 Prozent sind nach Angaben der Vorstandschaft Stammkunden, die aus christlicher Einstellung ein bisschen mehr Geld für die Waren bezahlen als anderswo. Gleichwohl, bei der Jubiläumsfeier erinnerten sich die Anwesenden gerne an die ersten Jahre des Bestehens. Gründungsmitglied Waltraud Mayerl erzählte, dass sich der damalige Pfarrer Hans-Jörg Schmidt von der Paulaner-Gemeinde aus Solidarität mit Ländern der „Dritten Welt“ anbot, den Laden in einem Raum des Paulanergemeindehauses unterzubringen.

Monika Rambach dachte zurück an die Schlepperei, weil immer wieder ein Lager geräumt und die Regale und Paletten mit Waren in andere Räume geschafft werden mussten. Der Arbeit gegenüber standen die Freundschaften und ein gemeinsames Leben, wovon Eva Ott berichtete: „Es waren Kinder da, Briefe wurden geschrieben, Kinder gestillt, Hausaufgaben gemacht.“ Der „Eine Welt Laden“ verstehe sich auch als Bildungseinrichtung, sagte Siebenbürger und verwies auf die Zukunftsakademie, die ebenfalls in der Ziegelgasse drei angesiedelt ist.

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