Musikalische Lesung mit Gerda Stauner  (Bild: Adolfine Nitschke)

Musikalische Lesung mit Gerda Stauner begeistert im Kulturkasten Burg Dagestein

Erfreulich gut besucht war die musikalische Lesung der Schriftstellerin Gerda Stauner am 27. März im Kulturkasten der Burg Dagestein. Nach ihrer Romantrilogie „Grasmond“, „Sauforst“ und „Wolfsgrund“ las sie aus ihrem neuen Buch „Wo ist dieses Glück noch mal?“. Im Roman kehrt die Hauptfigur Enni der Münchner Großstadt den Rücken und zieht zurück aufs Land, in das von ihrer Großtante geerbte Haus. Sie muss mit dem ländlichen Lebensstil erst einmal klarkommen. Hier kennt jeder jeden. Sie trifft auf Freunde von früher und entdeckt ein mysteriöses Tonband, das Fragen aufwirft. Hatte ihre Großtante engeren Kontakt zu Elvis Presley, als dieser sich in der Oberpfalz aufhielt? War sie womöglich beim sagenumwobenen Konzert in der Micky-Bar dabei? Adi Spangler und Manfred Mederer verstärkten mit ihren musikalischen Einlagen diese Vermutung. Die beiden Musiker bekamen bei der Lesung einen Extra-Applaus. Pia Dittrich freute sich über den Erfolg der Auftaktveranstaltung des 40-jährigen Jubiläums der Stadt- und Pfarrbücherei, wies auf weitere Programmpunkte hin und bedankte sich beim Bewirtungs-Team. Bürgermeister Hans-Martin Schertl stellte den Besuchern Gerda Stauner als Autorin für das neue Stück der Burgfestspiele vor. 2026 ist die Uraufführung des 3. Freilichttheaters im Hof der Burg Dagestein unter der Regie von Bernhard Neumann geplant. Nach der Buchvorstellung warteten die Besucher geduldig am Büchertisch von Elisa Kontny von der Buchhandlung Rupprecht, um sich ein signiertes Exemplar des neuen Romans zu sichern.
Die Stadträte Wilhelm Ertl. Andreas Lukesch, 2. Bürgermeister Thorsten Grädler, Pfarrer Madanu und Wolfgang Gebert und Ewald Vater von den Krippenfreunden bei der offiziellen Beleuchtungsfeier am Vilsecker Marktplatz. (Bild: Stefanie Gradl)

Christbaumbeleuchtungsfeier auf Vilsecker Marktplatz

Sehr gut besucht war am Samstag vor dem ersten Advent die Christbaumbeleuchtungsfeier auf dem Vilsecker Marktplatz. 2. Bürgermeister Thorsten Grädler freute sich über das große Interesse. Er erinnerte daran, dass bereits in einem Monat Weihnachten sei. Der Advent solle darauf hinführen und sollte eigentlich eine ruhige Zeit sein. Aber oft bestimmten Hektik und Stress den Alltag. Unter den vielen Terminen sollte man sich aber auch ein paar ruhige Stunden gönnen, etwa beim öffnen der Adventsfenster durch Angehörige der Vilsecker Pfarrei, bei Weihnachtsfeiern der Vereine oder beim Weihnachtsmarkt in besonderem Ambiente auf der Burg Dagestein. Mitarbeiter des städtischen Bauhofs hätten in den vergangenen Wochen die Weihnachtsbeleuchtung in den Ortskernen von Vilseck und Schlicht angebracht und schöne Christbäume in Ortsteilen aufgestellt, die auch heuer gespendet worden seine. Ein besonderes Schmuckstück, eine 10 Meter hohe Rotfichte sei der Baum, der auf dem Marktplatz steht. Die Krippenfreunde Vilseck haben wieder ihre Freikrippe mit lebensgroßen Figuren vor dem Christbaum aufgebaut. Umrahmt wurde die Feier von den Bläsern des Musikvereins Vilseck, die mit weihnachtlichen Weisen den diesjährigen Advent begrüßten. Pfarrer Madanu segnete den Baum und wünschte allen eine ruhige und besinnliche und vor allem friedvolle Vorweihnachtszeit. Die Kirwagemeinschaft Vilseck bot Bratwürste, Glühwein und Kinderpunsch zum Aufwärmen an. Bürgermeister Grädler lud alle Anwesenden bereits für das nächste Wochenende zum „Romantischen Weihnachtsmarkt” in der Burg Dagestein und am 21. Dezember zur Waldweihnacht nach Sorghof ein.
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