Große Stabübergabe bei der Kolpingsfamilie Kümmersbruck
Bei der Kolpingsfamilie Kümmersbruck wurde bei den turnusmäßigen Neuwahlen fast die gesamte Vorstandschaft neu gewählt. Dabei gingen auch zwei Epochen des Wirkens zu Ende. Nach über drei Jahrzehnten als erster Vorsitzender stellte sich Wolfgang Gerl nicht mehr zur Wahl. Auch der erste Schatzmeister Hans Hammer kandidierte nicht mehr. Beide prägten und prägen das Gesicht der Kolpingsfamilie. Sie haben in ihrer Amtszeit den Verein entscheidend geprägt und zu dem gemacht, was er heute ist. Eine junge, sehr aktive und freundschaftliche Kolpingsfamilie. Die Bezeichnung „Kolpingsfamilie“ ist hier absolut zutreffend. Hans Hammer war als Gründungsmitglied zunächst jahrelang als erster Vorstand und schließlich seit 1998 als zuverlässiger erster Kassier tätig. Wolfgang Gerl kann, mit einer Unterbrechung von einer Wahlperiode, auf eine über 30-jährige Amtszeit als erster Vorstand zurückblicken. In diesen Jahren seines Wirkens ist die Kolpingsfamilie stetig gewachsen und mit Johannisfeuer, Maiandacht, Fronleichnamsteppich, Zeltlager, Fahrradbasar, Nikolaus- und Christbaumsammeldienst immer für das Gemeinwohl der Gemeinde und Pfarrei aktiv gewesen. Dies hob auch Präses Pfarrer Wolfgang Bauer in einer kurzen Ansprache hervor. Er dankte den Kolpingaktiven ausdrücklich für ihren Einsatz und ihre Arbeit für die Allgemeinheit. Hier werde gelebt, was die Idee Adolf Kolpings war. Nämlich der Einsatz für die Gemeinschaft, das Einbringen der eigenen Gaben und Talente und das „Mitnehmen“, Unterstützen und Helfen des Einzelnen. Auch Adolf Kolping hat mit seinen Gesellenvereinen unterstützt, geholfen und gefördert. Das ist gelebtes Christentum, das ist Glauben. Wer glaubt, hat etwas, wofür es sich lohnt. Wer an nichts glaubt, der hat nichts. Deshalb müsse und dürfe man sich seines Christseins auch nicht „schämen“. Im Gegenteil, Christsein solle offen gelebt und gezeigt werden. Und hier darf und soll man auch „mitgenommen“ werden. Dies wird in der Kolpingsfamilie gelebt.