Zum Abschluss des Kurses erhielten alle Teilnehmerinnen ein Zertifikat, das ihre neu erlernten Fähigkeiten und das Engagement in der Pflege bestätigt. Von links nach rechts: Stephan Schremmer und alle Teilnehmerinnen des Kurses. (Bild: Peggy Kuniss-Pfeiffer)

Basiskurs für pflegende Angehörige am Klinikum Fichtelgebirge

Praktische Unterstützung für die Pflege zu Hause. Unter der Leitung des erfahrenen Kinästhetiktrainers Stephan Schremmer veranstaltete das Kommunalunternehmen Klinikum Fichtelgebirge kürzlich einen praxisorientierten Basiskurs für pflegende Angehörige. In den Räumlichkeiten der Fort- und Weiterbildung des Klinikums erhielten die Teilnehmerinnen wertvolle Tipps und Techniken, um die Pflege ihrer Angehörigen zu Hause zu erleichtern und gleichzeitig die körperliche Belastung zu verringern. Stephan Schremmer, der normalerweise Schülerinnen und Schüler an der Berufsfachschule für Pflege am Klinikum unterrichtet, wollte mit diesem erstmals angebotenen Kurs pflegende Angehörige unterstützen. „Der siebenteilige Kurs konzentrierte sich insbesondere auf die Reduzierung der körperlichen Anstrengung bei der Mobilisierung pflegebedürftiger Personen und wurde von den Teilnehmenden sehr gut angenommen” erklärt Herr Schremmer. Der Kurs wurde gegen eine geringe Gebühr angeboten. Im Kurs lernten die pflegenden Angehörigen, wie sie beispielsweise eine Person rückenschonend vom Bett in den Stuhl transferieren oder sie ohne große Anstrengung im Bett mobilisieren können. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Kurses war die Vorstellung und praktische Anwendung von Hilfsmitteln, die die Mobilisation im Pflegealltag unterstützen. Ein weiteres Thema des Kurses war die sichere Handhabung von Stürzen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten praxisorientierte Anleitungen, wie sie nach einem Sturz ihren Angehörigen schnell und sicher wieder „auf die Beine” helfen können. Zum Abschluss des Kurses erhielten alle Teilnehmerinnen ein Zertifikat, das ihre neu erlernten Fähigkeiten und das Engagement in der Pflege bestätigt. „Wir freuen uns, pflegenden Angehörigen mit diesem Kurs eine wertvolle Unterstützung bieten zu können. Der Kurs stärkt nicht nur das Selbstvertrauen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sondern trägt auch dazu bei, dass sie ihre Angehörigen mit weniger körperlicher Belastung pflegen können”, so Stephan Schremmer.
Ein Teil der Socken und Mützen aus der aktuellen Spende der Mitterteicher Strickgruppe. (Bild: Klinikum Fichtelgebirge/exb)

Handgestrickte Mützen und Socken für Neugeborene

Die Strickgruppe „Flotte Nadeln“ aus Mitterteich überraschte die Neugeborenenstation am Klinikum Fichtelgebirge kürzlich mit handgestrickten Mützen und Socken. Damit hätten sie dort für große Freude gesorgt, wie aus einer Mitteilung des Klinikums hervorgeht. „Es wurden, wie schon einige Male zuvor, zahlreiche liebevoll gefertigte Mützchen und Söckchen von ihnen gestrickt, und die engagierten Damen setzen ihre Arbeit fort, um für ständigen Nachschub zu sorgen“, heißt es. Die Strickarbeiten entstehen sowohl bei gemeinsamen Treffen als auch in Heimarbeit. Diese Initiative zeuge nicht nur von großem handwerklichen Können, sondern auch von einem großen Herz. Der Kontakt zu der Gruppe kam über die Mitterteicherin Natalie Ernstberger zustande, die seit mehreren Jahren Teil des Hebammenteams am Klinikum Fichtelgebirge ist. Ihre Mutter ist laut Mitteilung ebenfalls Mitglied der Strickgruppe. „Solche großzügigen und beständigen Initiativen spielen eine bedeutende Rolle für unsere Frauenklinik, da sie nicht nur für warme Köpfe und Füße bei den Kleinsten sorgen, sondern auch ein Zeichen für den Zusammenhalt und die Fürsorge in unserer Region sind. Wir möchten den Strick-Frauen ausdrücklich unseren herzlichen Dank aussprechen und betonen die Wichtigkeit der Unterstützung solcher liebevollen Gemeinschaftsprojekte“, wird Chefärztin Dr. Maria Dietrich abschließend in der Mitteilung des Klinikums zitiert.
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