Hintere Reihe von links: Josef Pflug, Pfarrvikar Kenneth, Agnes Bauer, Martin Heinrich, Peter Völkl. Vordere Reihe von links: Pfr. Herbert Rösl, Marianne Pflug, Elfriede Krone, Josef Saller, Rosina Krafczyk, Michaela Kalb , Elisabeth Dietz. (Bild: Theresa Hammer)

Dank für langjähriges Engagement in der Pfarrei Teunz

Vor Kurzem wurden bei der Pfarrversammlung in Teunz zwei verdiente Kirchenverwaltungsmitglieder verabschiedet. Die kleine Feierstunde, die unter dem Motto „Vergelt's Gott” stand, bot einen würdigen Rahmen, um den ausscheidenden Mitgliedern für ihre jahrelange, ehrenamtliche Arbeit im Dienst der Kirche zu danken. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch den Kirchenchor. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Agnes Bauer begrüßte alle Anwesenden sehr herzlich, im einzelnen Pfarrer Herbert Rösl, Pfarrvikar Kenneth sowie Bürgermeister Norbert Eckl. Der neue Kirchenpfleger Martin Heinrich sprach die vielfältigen Aufgaben der Kirchenverwaltung St. Lambert an. Die Arbeitsfelder wurden je nach Fähigkeiten und Begabungen auf die einzelnen KV-Mitglieder verteilt. Zur Unterstützung wird Josef Saller als beratendes Mitglied in die Kirchenverwaltung Teunz berufen. Für die wiedergewählte Kirchenverwaltung Fuchsberg berichtete Kirchenpfleger Ulrich Wohlgemuth über die die Aufgaben und Pflege für die zwei Fuchsberger Kirchen. Da die Schlosskapelle in diesem Jahr 25 Jahre besteht, findet am 18.05.2025 ein Kapellenfest mit kirchlicher und weltlicher Feier statt. Dazu wird auch ein Kapellenführer erscheinen. Pfarrer Herbert Rösl sprach die kirchlichen, demografischen und gesellschaftlichen Umbrüche an. Gerade jetzt gibt es eine tiefe Sehnsucht nach Geborgenheit und Halt. Es gelte wach zu bleiben und den Glauben in einem neuen Für- und Miteinander zu fördern. Ermutigen wir andere, den Glauben vermehrt zu leben, damit das Gebet für viele zum Anker werden kann. Dieser Halt im Glauben hat sich auch als ein Markenzeichen für die ausscheidenden Kirchenverwaltungsmitglieder bewiesen: Rosina Krafczyk war 18 Jahre lang aktives Mitglied der Kirchenstiftung Teunz. In verschiedenen ehrenamtlichen Ämtern und Positionen hat die erfahrene Lehrerin mit viel Herzblut und Engagement ihre Fachkenntnisse eingebracht. Die Durchführung des Fastenessens und viele weitere kirchliche Aktionen trugen ihre Handschrift. Sie war außerdem Lektorin und Caritassammlerin. Als Leiterin des Kinderchores lag ihr besonders die Kinder- und Jugendarbeit am Herzen. Auch für die Senioren war sie viele Jahre eine zuverlässige und treue Organisatorin und Ansprechpartnerin. Josef Saller schied nach 25 Jahren als Kirchenpfleger aus seinem Amt aus. Eine Verabschiedung nach 25 Jahren ehrenamtlicher Arbeit ist etwas Besonderes. Es ist kaum möglich, all die Arbeit, Zeit und Mühen zusammenzufassen, die er in diesen Jahren für die Pfarrei geleistet hat. Pfarrer Rösl und Agnes Bauer bedankten sich für seinen herausragenden Einsatz und das eingebrachte Fachwissen, die vorbildliche eigenverantwortliche Organisation und die stets kooperative Loyalität und das gemeinsame Ziehen an einem Strang. In seiner verlässlichen und zupackenden Art fehlte auch nie eine Prise Humor. Die großen Projekte waren für Josef Saller vor allem die Außen- und Innenrenovierung der Pfarrkirche St. Lambert, die Sanierung des Pfarrhauses, der Bau der neuen Kinderkrippe, sowie die Planungen und Arbeiten rund um den Erhalt und die Nutzung des Pfarrheimes und des Pfarrstadls. Sein besonderes Augenmerk galt den verschiedenen Aufgaben rund um die Belange des Kindergartens Hl. Familie, auch war er immer das Bindeglied zwischen Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung. Mit herzlichen Worten bedankte sich Herr Josef Saller bei allen Anwesenden für die Laudatio. Es war ihm eine Ehre, sich für die Pfarrei und die Kirche einzusetzen. Als Dank und „Vergelt's Gott!” für ihre treuen Dienste wurden den beiden Ausscheidenden eine Urkunde und ein Präsent der Pfarrei überreicht. Zuletzt bedankte sich Pfarrer Rösl mit einem kleinen Präsent beim Mesnerteam – Elisabeth Dietz, Elfriede Krone, Marianne und Josef Pflug – für den 10-jährigen wertvollen Dienst rund um die Sakristei und die große Unterstützung bei vielen Veranstaltungen.
Gruppe Horizont mit Pfarrvikar Kenneth (von rechts), Pfarrer Pater Savari, Pfarrer Michael Saller, Pfarrer Leo Heinrich und Pfarrer Herbert Rösl. (Bild: Christiane Hammer)

Gruppe „Horizont” feiert 25-jähriges Bestehen

Am Christkönigssonntag feierte die Gruppe „Horizont” mit einem Jubiläumskonzert in der Pfarrkirche Teunz ihr 25jähriges Bestehen. Als Jugendchor im Jahre 1999 gegründet, hat sich der Chor im Laufe der Jahre zu einer Gruppe von 25 Sängern und Instrumentalisten formiert, die von Annette Fischer (organisatorisch) und Martin Pflug (musikalisch) geleitet werden. Im Vorfeld des Konzertes haben sich die Mitglieder die Frage gestellt: Was heißt Singen bei Horizont für mich? Welche Botschaft haben unsere Lieder? Und was machen die Lieder und die Gemeinschaft des Chores mit mir persönlich? Die Antworten hierauf fassten sie zu einem Slogan zusammen, der zum Motto des Jubiläumskonzertes wurde: „Es ist Musik, die uns verbindet und berührt” - verbindet als Gemeinschaft - verbindet mit den Gottesdienstbesuchern und verbindet mit Gott. Nach dem Lied „Immer auf Gott zu vertrauen”, das eines der ersten Lieder der Gruppe war, brachte der Gründer und Initiator der Gruppe, Pfarrer Leo Heinrich, ein großes Geschenkpaket in den Kirchenraum und übergab es an Annette Fischer. Dieses Paket sollte Gottes großes Geschenk an uns Menschen symbolisieren. Im Laufe des Konzertes wurde es dann ausgepackt. Passend dazu sangen die Mitglieder Lieder mit den Botschaften: „Gott schenkt uns Orientierung im Leben/Trost und Geborgenheit/Frieden und Versöhnung/Liebe/Schutz und Segen”. Das Repertoire umfasste neugeistliches Liedgut von bekannten Komponisten wie Kathi Stimmer-Salzeder, Norbert Becker, Gregor Linßen oder Albert Frey, aber auch weltliche Klassiker wie „Perfect” von Ed Sheeran oder „Weit, weit weg” von Huber von Goisern. Von beschwingten aber auch tief berührten Besuchern erhielt die Gruppe am Ende des Konzertes einen langen Applaus. Mit dem Taizegesang „Jesus remeber me” in a capella Version zog die Gruppe singend aus dem Gotteshaus aus und verabschiedete sich musikalisch bei den zahlreichen Gästen. Auch Pfarrer Herbert Rösl bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und die zahlreichen Gottesdienste, die die Gruppe schon zusammen mit ihm gestaltet hat. Symbolisch überreichte er ein Herz an die Mitglieder. Dieses gestaltete Herz zeigt auf einer Hälfte Pfarrer Heinrich als Gründer der Gruppe und auf der zweiten Hälfte Pfarrer Rösl, der den Chor über die Jahre mit begleitet hat. Im Anschluss an das Konzert gab es für die Chormitglieder und Gäste noch einen Umtrunk im Pfarrheim, bei dem auf die 25 Jahre angestoßen wurde.
Die verabschiedeten Ministranten mit ihren Urkunden: 1. Reihe vorne: Bianka Saller, 2. Reihe von links: Sarah Scheuerer, Juliane Krafczyk, Daniel Bodensteiner, zusammen mit weiteren Ministrantinnen und Ministranten, Pfarrer Herbert Rösl (2. Reihe hinten links), Pfarrvikar Kenneth Onuoha (hinten rechts), der Ministrantenbeauftragten Christiane Hammer (2. Reihe rechts), Mesner Josef Pflug (2. Reihe links) sowie Mesnerin Elisabeth Dietz (hintere Reihe rechts).  (Bild: Christiane Hammer)

Ministrantenverabschiedung in Teunz

Beim traditionellen Lambertusfest in Teunz wurden in diesem Jahr vier Ministranten verabschiedet. Pfarrer Herbert Rösl machte bei seinen Dankesworten darauf aufmerksam, wie wertvoll ihr ehrenamtlicher Dienst in der Pfarrei St. Lambert war. Die Jugendlichen haben sich durch Treue, Disziplin und Dienstbereitschaft ausgezeichnet und wesentlich dazu beigetragen, den Gottesdiensten durch Kerzenleuchter und Weihrauch eine besondere Würde und Festlichkeit zu schenken. „Ihr habt zugleich auch euren Glauben an Jesus Christus zum Ausdruck gebracht“, merkte Pfarrer Rösl an. Als Zeichen und Anerkennung ihres ehrenamtlichen Engagements überreichte Pfarrer Rösl den Ausscheidenden eine Urkunde, verbunden mit guten Segenswünschen für ihren weiteren Lebensweg. Die Oberministrantinnen überreichten zum Dank ein Bronzekreuz, und von der Ministranten-Beauftragten erhielten sie noch ein besonderes Abschiedsgeschenk. Pfarrer Rösl bedankte sich zugleich bei den Oberministrantinnen, bei der Ministranten-Beauftragten und bei allen Ministranten, für ihren wertvollen Dienst und sprach allen ein herzliches Vergelt`s Gott aus. Am Nachmittag schloss sich nach der Andacht in der Pfarrkirche das Lambertusfest im Pfarrheim an, das von den Ministranten veranstaltet und vom Pfarrgemeinderat Teunz unterstützt wurde. Dabei konnte Pfarrer Rösl viele Besucher willkommen heißen. Für den Nachmittag wurden Kaffee, Kuchen, belegte Semmeln und verschiedene Getränke angeboten. Bei dieser Gelegenheit stellte sich Pfarrvikar Kenneth Onuoha den Besuchern vor. Mit Bildern und einem interessanten Vortrag gab er den Gästen einen kleinen Einblick in sein Heimatland Nigeria. Es war schön miterleben zu können, welch eine tolle Atmosphäre im Pfarrheim entstand und viele Besucher die Zeit nutzten, sich gegenseitig näher kennenzulernen, ein paar Neuigkeiten auszutauschen und manche Rätsel zu lösen.
Fastenessen Teunz (Bild: Theresa Hammer)

Fastenessen der Pfarrei Teunz ein voller Erfolg

Kartoffelsuppe mit Wiener und Brot“ stand am Misereor-Sonntag, 17. März, auf der Speisekarte des Teunzer Pfarrgemeinderates, der ins Pfarrheim St. Lambert zum Fastenessen eingeladen hatte. Dem Fastensuppen-Essen war ein Familiengottesdienst in der Pfarrkirche vorausgegangen, der von der Gruppe Horizont sehr ansprechend mitgestaltet wurde. Pfarrer Herbert Rösl und Pfarrgemeinderatssprecherin Agnes Bauer konnten viele Gäste im Pfarrheim begrüßen. Die Sprecherin bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern, den Kuchenbäckerinnen, sowie bei allen Spenderinnen und Spendern für die große Unterstützung der Aktion. Die Wiener Würstl waren eine Spende der Metzgerei Schießl und das Solibrot spendete die Bäckerei Brandstätter. Zubereitet wurde die Suppe von Florian Ilchmann. Den Erlös aus dem Getränkeverkauf steuerte die MMC Teunz bei, welche auch den Ausschank übernahm. Die Gäste freuten sich über die Gelegenheit, sich auszutauschen und Gemeinschaft zu erleben und auch die Spielecke für die Jüngsten wurde gut angenommen. Nach dem Essen stand ein reichhaltiges Kuchenbüfett bereit. Der gesamte Spendenerlös in Höhe von 1.300 Euro geht an den Orden von Pater Savarimuthu Selvarasu in seiner indischen Heimat, um dort die Ausbildung der Priesterseminaristen zu unterstützen. Anhand von Bildern erklärte Pater Savari die aktuellen Baumaßnahmen für das neue Seminaristenhaus und bedankte sich mit großer Freude für die großartige Unterstützung. Der Seniorenkreis Teunz, welcher jeden Donnerstag im Pfarrheim zusammenkommt, hat sich bereit erklärt, den Erlös mit einer Spende von 185 Euro auf eine runde Summe aufzustocken.
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