2.Bgm. Andreas Altmann, Kassier Ludwig Eckl, 2.Jagdvorstand Andreas Heinrich, Jagdpächter Richard Götz, Jagdpächter Josef Luber, 1. Jagdvorstand Ägidius Viehauser und Schriftführer Alexander Rauch (von links). (Bild: Ägidius Viehauser)

Jagdpacht für Bogen Süd in Rottendorf mit großer Mehrheit verlängert

Die Jagdgenossenschaft Rottendorf hat die Jagdpacht für den Bogen Süd mit Richard Götz wieder verlängert, als neuer Mitpächter tritt ab 1.April 2026 Josef Luber aus Schmidgaden mit ein. In der Jagdversammlung am 15.März 2025 konnte Jagdvorsteher Ägidius Viehauser den 2.Bürgermeister Andreas Altmann, die Rottendorfer Jäger und die 58 wahlberechtigten Jagdgenossinen und Jagdgenossen herzlich willkommen heißen. Die Versammlung hatte einen wichtigen Tagesordnungspunkt mit der Aufnahme eines neuen Jagdpächter und der Verlängerung der Jagdpacht für weitere 9 Jahre, bis 31.03.2036 für den Jagdbogen Süd. Zunächst berichtete der Jagdvorsteher über das zurückliegende Jagdjahr. Der 2. Bürgermeister bezeichnete das Verhältnis zwischen Jagdpächtern, Jägern und die Zusammenarbeit mit der Gemeinde als sehr gut. Er bedankte sich, dass die Jagdgenossenschaft immer mit einem guten Beispiel vorangegangen ist und sich an den Wegebaumaßnahmen beteiligt habe und auch in den letzten Jahren wieder einen Teil des Jagdpachtschillings zurückgelegt habe. Er appellierte dafür, dies erneut in der Versammlung zu beschließen. Jagdpächter Richard Götz berichtete über folgende Abschüsse: es wurden 38 Rehe, 9 Füchse, 6 Marder und 13 Krähen geschossen. Am Schluss bat er darum, dass Josef Luber als Mitpächter mit aufgenommen wird und die Jagdpacht für den Bogen Süd um weitere 9 Jahre ab 2027 verlängert wird. Unter der Leitung von 2. Bürgermeister Andreas Altmann wurde anschließend entsprechend den Regeln schriftlich über die Aufnahme eines neuen Mitpächter und über die Jagdpachtverlängerung abgestimmt. Das Ergebnis war eindeutig: Mit großer Mehrheit wurde dem Antrag stattgegeben. In der Abstimmung zur Verwendung des Jagdpachtschilling, wurde beschlossen, dass 45% ausbezahlt werden, 45% verbleiben zur freien Verfügung in der Jagdkasse und 10% verbleiben in der Jagdkasse für den normalen Betrieb. Zum Schluss bedankte sich der neue Mitpächter Josef Luber für das im entgegengebrachten Vertrauen und übergab der Jagdgenossenschaft 1000 Euro für die Jagdkasse zur freien Verwendung.
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