Die Gemeinschaft Sankt Georg im Felsenkeller Lauf. Li. Herr Wolfgang Pöhlmann von den Altstadtfreunden Lauf  (Bild: Brigitte Schöner )

Gemeinschaft Sankt Georg Rosenberg besucht die Felsenkeller in Lauf

Die Gemeinschaft Sankt Georg Rosenberg musste gut aufpassen, dass keiner ihrer über 30 Teilnehmer im Labyrinth der Laufer Felsenkeller verloren ging. Aber aufeinander aufpassen und zusammenhalten ist eine wesentliche Haltung der Rosenberger GSG-Mitglieder. Die Gruppe wurde von den Altstadtfreunden Lauf, in Persona von Herrn Wolfgang Pöhlmann, empfangen. Im Bereich des Marktplatzes der Stadt Lauf kann fast jedes Anwesen unterhalb des normalen Kellers einen Felsenkeller aufweisen. Die Felsenkeller befinden sich etwa 10 m unter der Erdoberfläche und sind aus dem in dieser Tiefe anstehenden Sandstein gehauen worden. Bei der Bauweise handelt es sich ausnahmslos um Tonnengewölbe mit massiven Pfeilern. Die Kellersohle befindet sich oft nur wenige Zentimeter über dem Grundwasserspiegel. Die genaue Entstehungszeit und -geschichte der Felsenkeller lässt sich nicht exakt datieren. Aus eingemeißelten Jahreszahlen kann man erkennen, dass die Keller in ihrer jetzigen Ausdehnung zwischen 1600 und 1680 angelegt und fertiggestellt wurden. Da sie immer in Privatbesitz waren, gibt es keine öffentlichen Unterlagen. Es ist zu vermuten, dass die Keller schon im Dreißigjährigen Krieg als Schutzräume dienten. Die älteste in den Fels gemeißelte Jahreszahl bezeichnet das Jahr 1617. Die erste urkundliche Erwähnung reicht ins Jahr 1629 zurück. Bis ins 19. Jahrhundert erfüllten sie ihren Zweck als Bierkeller, da dort im Sommer wie im Winter eine konstante Temperatur von 8 °C bis 10 °C herrscht. Mit der Einführung von Kühlaggregaten hatten sie allerdings ausgedient. Während der Weltkriege waren sie noch einmal als Luftschutzbunker wichtig. In dieser Zeit verband man auch die ehemals solitären Keller teilweise miteinander. Die Teilnehmer waren sehr begeistert, natürlich hatte auch der engagierte Vortrag von Herrn Pöhlmann dazu beigetragen. Selbstverständlich wurde danach noch gesellig eingekehrt und die Exkursion ausführlich reflektiert.
Bastian Kopcyk und Helmut Richter gratulieren dem Sieger Manfred Nagel (Mitte). (Bild: Lars Pachmann)

Preisschafkopf trifft auf Rommé

Drei Vereine, nämlich der Verein Bernrichter Hütte, Stamm Graf Gebhard und die Gemeinschaft Sankt Georg Rosenberg, mit drei wesentlichen Gemeinsamkeiten, ins besondere als gesellige Pfadfinder, Freunde der gepflegten Wirtshauskultur und leidenschaftliche Kartler, luden ihre Mitglieder zu einem zünftigen Preisschafkopf. Das Gasthaus Übler am Fromberg war bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Organisatoren Bastian Kopcyk und Helmut Richter die Anwesenden begrüßten. Zusätzlich hatte sich noch ein Tisch Rommé Spieler gefunden, die offensichtlich ebenfalls mit viel Spielfreude den Abend genossen. Gespielt wurde traditionell ein Kurzes Blatt und nach zwei Runden, unterbrochen durch eine deftige und üppige Brotzeit, durfte Manfred Nagel mit 99 Punkten als erster Sieger den obligatorischen Schinken in Empfang nehmen. Natürlich konnten auch alle weiteren Platzierten sehenswerte Preise mit nach Hause nehmen. Fleißige Helfer und Helferinnen übernahmen dankenswerter Weise die Auswertung. Letztendlich waren sich die Teilnehmer einig, eine solch gelungene Veranstaltung und die positiven Gesprächen an den Spieltischen machten dies noch deutlich, muss beibehalten werden. Zu guter Letzt gilt es noch ein herzliches Vergelt‘s Gott zu sagen, der Geschäftswelt in Sulzbach-Rosenberg, den Einzelhändlern und Handwerkern, den Wirtsleuten Übler, die mit ihren Sach- und Gutscheinspenden den Preisschafkopf erst ermöglicht haben.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde zum 35 jährigen Bestehen, an die anwesenden Gründungsmitglieder die Weltbundlilie in Gold verliehen. Diese ging an: Hermann Weiß, Manfred Nagel, Georg Honig, Hans Himmelhuber, Rudolph Eckl, Max Koller, Günther Gebhardt, Erich Gebhardt, Günther Donhauser, Hans Bohmann und List Konrad.  (Bild: Helmut Richter)

Jahresvollversammlung der Gemeinschaft Sankt Georg Rosenberg

Bis auf den letzten Platz füllte sich das Nebenzimmer im Gasthaus Kreiner in Siebeneichen, als die Gemeinschaft Sankt-Georg Rosenberg ihre Mitglieder zur Vollversammlung einlud. Pünktlich, kurz nach 18 Uhr konnte der erste Vorsitzende Helmut Richter die Versammlung eröffnen und bat die Versammelten, in Gedenken an die verstorbenen Pfadfinderinnen und Pfadfinder, sich zu erheben. In seinem Bericht hob der Vorstand die sehr gute Zusammenarbeit und die Einsatzbereitschaft der erweiterten Vorstandschaft hervor. Er bedankte sich ausdrücklich bei den Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern. Besonders dankte er den anwesenden Mitgliederinnen und Mitgliedern, denn ohne deren aktives Dabeisein und Mitwirken wäre eine lebendige, agile Gemeinschaft unmöglich. Er stellte insbesondere das Zusammengehörigkeitsgefühl der Gemeinschaft Sankt-Georg Rosenberg in den Mittelpunkt, welches zum Teil schon über Generationen den „Kleber” bildet, der „uns zusammenhält und uns gemeinsam auch aushalten lässt”. Der zweite Vorstand und Schriftführer Dominik Lindemeir hob in seiner Ansprache die Aktionen und Veranstaltungen im vergangenen Jahr hervor. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde zum 35-jährigen Bestehen an die anwesenden Gründungsmitglieder die Weltbundlilie in Gold verliehen. Diese ging an: Hermann Weiß, Manfred Nagel, Georg Honig, Hans Himmelhuber, Rudolph Eckl, Max Koller, Günther Gebhardt, Erich Gebhardt, Günther Donhauser, Hans Bohmann und List Konrad. Schatzmeister Hermann Weiß, der bereits seit 35 Jahren dieses ehrenvolle Amt innehat, informierte über den Kassenverlauf der GSG Rosenberg. Die Revisoren Rudi Eckl und Manfred Nagel bestätigten eine akribische und akkurate Kassenführung. Auf Antrag wurde die Vorstandschaft der GSG Rosenberg entlastet. Der Vorstand der GSG Regensburg e. V., Alois Auer hatte sich schriftlich entschuldigt. In seinem Schreiben bedankte er sich insbesondere bei den Helfern aus Rosenberg, die sich an den Arbeitseinsätzen auf der Althütte beteiligten. Im Plenum wurden noch Programmvorschläge für 2025 gesammelt. Die Gemeinschaft darf sich wieder über ein kurzweiliges, interessantes Programm freuen. Rudi Eckl ließ in einer faszinierenden Bildershow zum Abschluss die letzten Aktionen und Aktivitäten Revue passieren. Die GSG'ler aus Rosenberg ließen sich im Anschluss die Brotzeit schmecken und saßen noch in fröhlicher Runde zusammen.
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