Bei der Frühlingsversammlung stand „mediterranes Gartenfeeling” im Mittelpunkt
Zur traditionellen Frühlingsversammlung bei der alle Besucher eine Primel als Begrüßung erhielten, konnte der Vorsitzende des GOV, Helmut Schönberger, wieder viele Mitglieder willkommen heißen. Als Referentin begrüßte er Maria Treiber vom Kreisverband Neustadt/Waldnaab. Eingangs verkündete der Vorsitzende noch einige aktuelle vereinsinterne Nachrichten. Danach startete Maria Treiber mit ihrem Vortrag: „Mediterranes Gartenfeeling” mit anschaulichen Bildern. Die Gartenkultur geht weit ins alte Rom und Griechenland zurück. Damals diente ein Garten nur zur Ernährung. Zierpflanzen hat man zwar gekannt, aber die wurden höchstens von den Reichen in den Innenhöfen zur Erholung gepflanzt. Die Wiege von mediterranen Gärten ist eigentlich Andalusien. In der Alhambra in Cordoba kann man auch heute noch viele schöne Wassergärten bewundern. Es gibt eigentlich drei verschiedene Typen von Gärten, erklärte die Referentin, und zwar der klassische, der moderne und der Liebhabergarten. Beim klassischen Garten dominieren üppige Blumen mit Einfassung und Skulpturen. Der moderne Garten hat gut durchdachte symmetrische Flächen und klare Linien. Hier kommen auch Formgehölze zum Einsatz. Anders der Liebhabergarten, der besteht aus vielen Kombinationen, eigentlich alles was Freude macht. Mit Kübelpflanzen, ob für sonnige oder schattige Plätze, lässt sich ein mediterraner Garten überall gestalten. Diese brauchen natürlich mehr Dünger und sie müssen auch überwintert werden. Terrakotta-Gefäße tragen auch zu einem mediterranen Flair bei, ebenso Sitzgruppen und Beleuchtung können einen Garten aufwerten. Doch es sollte bei einer Gartengestaltung auch das Klima bedacht werden, meinte Maria Treiber. Anstatt Zypressen kann man als Ersatz Eiben oder Silberölweiden pflanzen. Es gibt heute eine Menge winterharte Gehölze, die auch blühen und wenig Wasser benötigen. Zum Abschluss bedankte sich Helmut Schönberger mit einem Blumenpräsent bei der Referentin.