Das gläserne Witron-Stüberl auf der Silberhütte. (Bild: Manfred Gleißner)

Förderverein Skilanglaufzentrum Silberhütte rüstet auf

Gut aufgestellt für die kommende Saison sieht sich der Förderverein Skilanglaufzentrum Silberhütte. Jüngst wurden die Möglichkeiten des Beschneiens verbessert und damit den klimatischen Veränderungen angepasst. Vorsitzender Frank Kiener erwähnte in der Generalversammlung die Fertigstellung des zweiten Speicherteichs. Mehr Wasservorrat ermögliche jetzt ein zügiges Beschneien von Teilabschnitten der Zweikilometerloipe. In diesem Zusammenhang hob Kiener den ständig wachsenden Schulskibetrieb auf der Silberhütte hervor. Auch Schulklassen aus der gesamten Region hätten ab dieser Saison Zugriff auf ein komplett neues Sortiment an Skiern und Schuhen im Skiverleih. Der Verein habe dafür knapp 50.000 Euro investiert. Geringere Stromkosten erwartet der Verein durch die Photovoltaikanlage auf dem Funktionsgebäude. Dort wurde auch nachträglich eine Behindertentoilette eingebaut. Neue Lampen ermöglichen auf der Nachtloipe bessere Sicht. Für Rollerbahn und Mountainbike-Trails sollen Fördermöglichkeiten geprüft werden. Vorgesehen ist auch ein neues Dach für das ältere Funktionsgebäude. Die seit Jahren zunehmenden Temperaturschwankungen erschweren technischen Leiter Stefan Schnurrer die Arbeit. Immerhin sorgte er „in einer nicht ganz einfachen letzten Saison” an 50 Tagen für ausgezeichnete Möglichkeiten im gewalzten und gespurten Bereich der verschiedenen Strecken. Mit Laser-Biathlon, Wanderungen zur Skihütte in Goldbach jenseits der Grenze und weitem Radstreckennetz ist auch das ganze Jahr über viel Betrieb auf der Silberhütte. Vorsitzender Kiener freute sich nicht nur über die Treue der knapp 900 Mitglieder, die den Verein samt Sponsoren und Spendern stützen, er wertete auch die einstimmige Bestätigung der Vorstandschaft für einen großen Vertrauensbeweis. Zusammen mit Andreas Ackermann, Matthias Ziegler und Stefan Gmeiner sowie den Beiräten wolle er sich weiterhin für Bestand und hohen Stellenwert des grenzüberschreitenden Wintersportzentrums am bayerisch-böhmischen Grenzkamm mit dem 900 Meter hohen Entenbühl einsetzen.
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