Bisherige Vorstandschaft beim ASP Arbeitskreis weitgehend bestätigt
Zur Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder des Arbeitskreises Außen- und Sicherheitspolitik (ASP) des CSU Kreisverbandes in Neunburg. Die bisherige Vorstandschaft wurde größtenteils im Amt bestätigt. Die politische „Öffentlichkeitsarbeit und Wissensvermittlung” in den Themen Außen- und Sicherheitspolitik hat sich der ASP Kreisverband zur Aufgabe gemacht. Mit Generalmajor a. D. Norbert Wagner wurde ein versierter Fachmann in die Gemeinschaft aufgenommen. Der Kreisvorsitzende Peter Wunder blickte in seinem Rechenschaftsbericht des 51 Mitglieder zählenden Arbeitskreises auf zahlreiche Aktivitäten und Informationsvorträge zurück. Viele Themen seien überlagert vom Krieg in der Ukraine, der unsere Gesellschaft vor vielfältige Aufgaben stellt. So konnte er den Vorsitzenden der Paneuropa-Union, Bernd Posselt, zu einem Diskussionsabend über die Zukunft der Europäischen Union gewinnen. Auf Initiative des ASP referierte General Norbert Wagner über die Ausrichtung der NATO in Thanstein. Bei einer Berlinfahrt des Landesverbandes erhielten die Mitglieder interessante Einblicke. Wunder nahm am wehrtechnischen Kongress von Airbus in Manching teil. Unter dem Motto „Wohin Europa?” tauschten sich die Mitglieder mit General a. D. Erhard Bühler aus. Erfreulich ist, dass mit Peter Wunder und Thomas Schmid zwei Vertreter aus Schwandorf dem ASP-Landesvorstand angehören. Im Kloster Ensdorf wurde der Afghanistan-Abschlussbericht besprochen. Der Vorsitzende ging auf die veränderte sicherheitspolitische Lage nach der Wahl von Donald Trump ein. Dem westlichen NATO-Bündnis mit deutlich mehr Einwohnern stünden auch bessere finanzielle Mittel zur Verfügung, um den Aggressor aus Rußland abzuschrecken. Der Kreisvorsitzende ging detailliert auf die Hilfen Deutschlands für die Ukraine ein. Denn neben dem eigenen Sicherheitsinteresse sei es auch ein moralisches Gebot, einem angegriffenen Land unter die Arme zu greifen. Neben Ausrüstungs- und Waffenlieferungen, der Unterstützung bei der Ausbildung ukrainischer Soldaten und der Behandlung Verwundeter in Deutschland werde auch ein großes Engagement bei der Aufnahme von Geflüchteten gezeigt. Wunder kritisierte die Bundesregierung für die zögerliche Lieferung notwendiger militärischer Mittel, damit sich die Ukraine wirksam verteidigen könne. Beispielhaft nannte er die verspätete Lieferung des Panzers „Leopard” im ersten Kriegsjahr, sodass ukrainische Offensiven nahezu erfolglos geblieben sind. Ebenso forderte der Referent eine schnelle Wiederbeschaffung von Waffensystemen, die an die Ukraine geliefert wurden, um die eigene Verteidigung nicht zu schwächen. Die Neuwahl brachte folgendes Ergebnis: Vorsitzender Peter Wunder (Neunburg), stellvertretende Vorsitzende Ludwig Dirscherl (Thanstein) und Reinhold Malzer (Oberviechtach), Schatzmeister Thomas W.J. Schmid (Fensterbach), Schriftführer Michael Hösl (Neunburg), Beisitzer Tobias Ehrenfried (Oberviechtach), Thomas Albang (Neuburg v. W.), Norbert Wagner (Thanstein). Die Kasse wird geprüft von Marianne Deml und Hans Schmidt.