Bei der Schulung. (Bild: Inge Schuster)

Fichtelgebirgsverein stärkt digitale Kompetenz seiner Mitglieder

In der Geschäftsstelle des Fichtelgebirgsvereins e. V. (FGV) in Wunsiedel fand kürzlich eine umfassende Schulung für die Mitglieder des Vereins statt. Unter der Leitung von Ferdinand Reb, Geschäftsführer der Tourismus-Zentrale Fichtelgebirge, nahmen insgesamt 33 Teilnehmer aus 24 Ortsvereinen an der zweitägigen Veranstaltung teil. Ziel der Schulung war es, den Mitgliedern den Umgang mit dem Veranstaltungskalender der TZ Fichtelgebirge näherzubringen. Die Teilnehmer lernten, wie sie ihre Veranstaltungen direkt auf der Plattform eintragen können. Neben der Möglichkeit, Fotos hochzuladen, bietet die Plattform auch eine Verknüpfung mit Komoot und Routenplanung. Diese Funktionen ermöglichen es den Mitgliedern, ihre Veranstaltungen noch ansprechender zu gestalten und die Planung zu erleichtern. Ein weiterer Vorteil dieser digitalen Lösung ist die automatische Übertragung der eingetragenen Daten auf die Homepage des Fichtelgebirgsvereins. Dadurch werden die Informationen auch auf weiteren Plattformen, wie der FichtelApp, bereitgestellt. Diese Vernetzung erleichtert nicht nur die Arbeit der Mitglieder, sondern fördert auch die Sichtbarkeit und Reichweite der Veranstaltungen im Fichtelgebirge. Die rege Teilnahme zeigt das große Interesse der Mitglieder an der Schulung. Die digitale Vernetzung ist ein wichtiger Schritt, um die Zusammenarbeit innerhalb des Fichtelgebirgsvereins zu stärken und die Attraktivität der Region weiter zu steigern. Der Fichtelgebirgsverein e. V. setzt sich weiterhin dafür ein, seinen Mitgliedern die bestmöglichen Werkzeuge an die Hand zu geben, um die vielfältigen Angebote und Veranstaltungen im Fichtelgebirge zu fördern und zu präsentieren. Mit Interesse verfolgen die Teilnehmer die Ausführungen von Ferdinand Reb.
Die Hagebutten brachten ordentlich viel Farbe und Schwung auf die Bühne. (Bild: Kristina Wiedel)

Magische Tanzaufführung begeistert ein volles Haus

Ein Märchenklassiker erwacht zum Leben – und das in einer völlig neuen Form! Am vergangenen Sonntag verzauberten 47 Kinder und Jugendliche der Städtischen Sing- und Musikschule Wunsiedel das Publikum in der Fichtelgebirgshalle mit einer beeindruckenden Ballettaufführung von Hänsel und Gretel. Der große Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt, und die Erwartungen der Zuschauer wurden mehr als erfüllt. „Ausdrucksstarke Leidenschaft und Hingabe, neu interpretiert in der Sprache des Tanzes”, versprach der Wunsiedler Musikschulleiter Georg Obermaier in seiner Begrüßung – und er hielt Wort. Die jungen Tänzerinnen und Tänzer entführten das Publikum mit ihrer Kunstfertigkeit und Begeisterung mitten in die magische Welt des Grimmschen Märchens. Erzähler Roland Gobernatz führte mit viel Feingefühl durch die Handlung und bereitete die Zuschauer auf die Szenen vor, die dann durch die tänzerische Darbietung zum Leben erwachten. Besonders beeindruckten Hannah Biller als Hänsel, Teresa Daniel als Gretel und Miriam Schmidkonz als Hexe. Mit ausdrucksstarkem Tanz, beeindruckender Mimik und detailverliebten Kostümen zogen sie das Publikum in ihren Bann. Die Inszenierung von Sylvia Brauneis war ein wahres Gesamtkunstwerk. Mit Musik aus Engelbert Humperdincks Oper Hänsel und Gretel und einer fantasievollen Choreografie schuf sie ein Erlebnis für alle Sinne. Kleine und große Tänzerinnen brillierten in liebevoll gestalteten Rollen, ob als Hagebutten, Lebkuchenkinder oder Engel. Ein besonders berührender Moment war die Szene, in der 14 Engel schützend ihre Hände über das verängstigte Geschwisterpaar im dunklen Wald hielten – ein Gänsehautmoment für das gesamte Publikum. Der Applaus wollte nicht enden und zeigte, wie sehr die Aufführung die Herzen der Zuschauer berührt hatte. Kulturbürgermeister Alexander Fuchs, gleichzeitig Vorsitzender des Fördervereins, freute sich über den künstlerischen Nachwuchs und lobte das Engagement aller Beteiligten. Für die Aufführung hatte Sylvia Brauneis, Ballettlehrerin der Städtischen Sing- und Musikschule Wunsiedel, Unterstützung aus der Kreismusikschule Tirschenreuth hinzugeholt. „Wir haben uns monatelang intensiv vorbereitet, sowohl in der großen Gruppe als auch in den einzelnen Formationen”, erklärte Brauneis. „Das Ergebnis macht mich unglaublich stolz.” Auch Musikschulleiter Georg Obermaier zeigte sich begeistert: „Diese Aufführung war ein großartiges Werk und eine beeindruckende Leistung.” Ein Vater brachte es schließlich auf den Punkt: „Es war ein großer Aufwand für unsere Mädels, aber am Ende haben sie sich und uns wirklich belohnt. Einfach wunderbar!”
Von links nach rechts: Johannes Troesch (Präsident Rotary Club), Jörg Schöffel (Mitarbeiter Kreisjugendamt), Landrat Peter Berek, Matthias Merkl (Clubmeister Rotary Club). (Bild: Philipp Riedel )

Rotary Club Fichtelgebirge übergibt Spende an das Kreisjugendamt

Der Rotary Club Fichtelgebirge hat im Rahmen einer Wohltätigkeitsveranstaltung die beeindruckende Summe von 2.000 Euro gesammelt und möchte mit dem Geld Familien in akuten Notlagen unterstützen. Die Spendenübergabe an das Team des Jugendamtes im Landratsamt erfolgte durch den Präsidenten des Clubs, Johannes Troesch, und den Clubmeister, Matthias Merkl. Präsident Johannes Troesch betonte: „Als Rotary Club möchten wir nicht nur finanzielle Hilfe leisten, sondern auch ein Zeichen der Solidarität und Gemeinschaft setzen. Wir freuen uns, dass wir mit dieser Spende einen Beitrag zur Unterstützung betroffener Familien leisten können.” Die Rotarier verfolgen mit ihrer Arbeit grundsätzlich das Ziel, sich weltweit für soziale Gerechtigkeit, Völkerverständigung und die Förderung von Bildung und Gesundheit einzusetzen. Ihre Leitprinzipien basieren auf dem Motto „Service Above Self” (Selbstloses Dienen). Landrat Peter Berek, selbst Rotarier, bedankte sich für das Engagement und die Spendenbereitschaft aller Beteiligten: „Die großzügige Spende des Rotary Clubs Fichtelgebirge ist ein wertvoller Beitrag, um Familien in schwierigen Lebenslagen schnell und direkt zu helfen. Gerade in Zeiten, in denen staatliche Hilfen nicht sofort greifen, sind solche Mittel unverzichtbar. Im Namen des Landkreises und der betroffenen Familien bedanke ich mich herzlich für dieses Engagement und die gelebte Solidarität in unserer Region.”
Weihnachtskonzert. (Bild: Inge Schuster)

Städtische Musikschule Wunsiedel beeindruckt mit Weihnachtskonzert

Die Städtische Sing- und Musikschule Wunsiedel hat am Samstag, 07.12.2024, erneut ein musikalisches Highlight gesetzt: Ihr alljährliches Weihnachtkonzert in der Fichtelgebirgshalle begeisterte das Publikum mit einem abwechslungsreichen Programm und herausragenden Darbietungen. Den feierlichen Auftakt gestaltete das Gitarrenensemble Sait' by Sait' unter der Leitung von Manfred Hochberger mit den Klassikern „Happy X-mas” von John Lennon und „Santa Claus Is Comin' To Town”. Hochberger überzeugte auch durch weitere Höhepunkte: Zusammen mit Niklas Dittmar präsentierte er das stimmungsvolle Tiroler Lied „Es wird schon gleich dunkel”, und Frederic Arius beeindruckte mit dem technisch anspruchsvollen „Thumb Generator”. In einem vierhändigen Klavierspiel mit Lena Gamm brachte er zudem eine klangvolle Version des Chorals „In dulci jubilo” zu Gehör. Besondere Aufmerksamkeit erlangten die Brüder Bogdan, Yaroslav und Tihomir Zhivolock, die gemeinsam mit ihrem Vater auf der Posaune brillierten. Unter der Leitung von Miguel Lopez und Schlagzeuglehrer Andreas Bauer brachten sie das Publikum zum Staunen. Bauer setzte weitere rhythmische Akzente mit Anton Wernick an der Snare Drum („Morgen kommt der Weihnachtsmann”) und Levi Wenisch am Schlagzeug („Merry, Merry Christmas Everywhere”). Weitere Beiträge wie Luca Zeitlers „Winter Wonderland” und Tarja Sommerers „Leise rieselt der Schnee” sorgten für weihnachtliche Stimmung. Auch die Flöten und Bläser der Musikschule glänzten: Georg Obermaier führte seine Blockflötengruppe durch Klassiker wie „Jingle Bells”, während sein Holzbläserensemble mit „The Most Wonderful Time Of The Year” beeindruckte. Christina Münch und ihre Klarinette verzauberten mit „Süßer die Glocken nie klingen”. Die Klavierkünste kamen ebenfalls nicht zu kurz: Victoria Bamiller überzeugte mit Elton Johns „Circle Of Life”, während Pauline Zeitler mit einem Tschaikowsky-Walzer unter der Leitung von Elena Giesbrecht brillierte. Filmmusik durfte auch nicht fehlen – Daniel Kalod begeisterte mit „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel”, und seine Schwester Martina Kalodova ließ ein Querflötenduett von Francois Devienne erklingen. Antonia Nagengast brachte gemeinsam mit ihrem Geigenlehrer Jakob Schröder ein Stück von Telemann zu Gehör, und Gesangslehrer James Clark sorgte mit seinen Schülerinnen Mina Braun und July Wagner für Gänsehaut beim Vortrag von Andrew Lloyd Webbers „Pie Jesu”. Das Finale wurde zu einem unvergesslichen Moment: Emmily Treude, eine potenzielle Anwärterin für The Voice of Germany, sang mit einer speziell zusammengestellten Band und einem Holzbläserensemble Bryan Adams' „Christmas Time”. Ihre Darbietung, bei der sie sich selbst am Klavier begleitete, riss das Publikum zu frenetischem Applaus hin. Die Zugabe war unumgänglich. Mit diesem Konzert hat die Musikschule erneut bewiesen, welch großartige Talente in Wunsiedel heranwachsen und wie Musik Herzen öffnen kann – ein perfekter Start in die Weihnachtszeit! Die jungen Talente, hier mit Musikschulleiter Georg Obermaier, begeisterten das Publikum mit ihrem Auftritt.
Die Jugendlichen sammelten gemeinsam unvergessliche Erinnerungen. (Bild: Franziska Adam)

Kennenlerntage in Wunsiedel

In der zweiten Schulwoche fanden von Montag, den 16.09.2024 bis Mittwoch, den 18.09.2024 für die Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Wirtschaftsschule Eschenbach die Kennenlerntage in der Jugendherberge in Wunsiedel statt. Die Jungen und Mädchen der 5. und 6. Klassen lernten sich bei unterschiedlichen Kooperationsspielen und Teambildungsübungen besser kennen und wuchsen so mehr als Klassengemeinschaft zusammen. Beim Aufenthalt in der Kletter- und Boulderhalle bauten die Kinder durch die gemeinsame sportliche Aktivität gegenseitiges Vertrauen auf. Ein weiteres Highlight war die Greifvogelshow, die neben vieler interessanter Informationen über die Falknerei auch die Möglichkeit bot, in direktem Kontakt mit den Tieren zu treten. Die Wanderung zum und durch das Felsenlabyrinth war trotz der Anstrengung ein besonderes Erlebnis, bei dem viele Jungen und Mädchen nicht nur körperlich, sondern auch emotional über sich hinausgewachsen sind. Am Abend ließen die Schülerinnen und Schülern die Tage am Lagerfeuer mit Stockbrot und in der jugendherbergseigenen Diskothek bei guter Musik inklusive diverser Tanzeinlagen und Limbo-Challenge ausklingen. Bevor es am Mittwoch wieder zurückging, wurde noch ein Stopp bei der Sommerrodelbahn in Großbüchlberg eingelegt, wo die Kids bei strahlendem Sonnenschein aus dem Bob heraus die Aussicht genießen konnten. Alles in allem boten diese drei Tage den Schülerinnen und Schülern die perfekte Möglichkeit, nun als Gemeinschaft in das neue Schuljahr zu starten


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