Von links: Markus Held, Gauvorplattler Maximilian Wichmann, Harald Schindler, Ehrenmitglied Richard Rupprecht, Herbert Bachhuber, Cornelia Herrmann, Gabi Ott, Johannes Trenz, Katrin Himmelhuber, Kerstin Meisel, Hildegard Götz, Andreas Götz, Heidi Kirzdörfer und Ilse Diertl. (Bild: Leonie Friedl)

Trachtenverein Auerbach blickt auf ein erfolgsreiches Jubiläumsjahr zurück

Die Vorstandschaft des Vereins blickte am Sonntag, 23.03.2025 auf das vergangene Jahr 2024 zurück. Schriftführerin Michaela Diertl verlas das Protokoll bevor Kerstin Meisel über ein überschaubares Defizit in der Kasse berichtete, das durch die Anschaffung von neuen Theaterkulissen entstanden ist. Ein großer Dank ging hier an die Frankenpfalz AG, die einen großen Teil aus dem Regionalbudget gefördert hat. Jugendleiterin Katrin Himmelhuber berichtete über ihre Arbeit mit dem Nachwuchs. Zum Jahresende waren 43 Kinder und Jugendliche beim Verein aktiv. Neben zahlreichen Tanzproben wurden auch einige Ausflüge und gemeinsame Aktivitäten unternommen. Nicht wegzudenken ist das alljährliche Gaujugendzeltlager, das im letzten Jahr in Beratzhausen war. Ein besonderes Erlebnis für die Jugendlichen war das Deutsche Trachtenfest in Wangen im Allgäu. Dem Jahresbericht des Vorsitzenden Andreas Götz konnte man entnehmen, dass im Jahr 2024 kein Mitglied ausgetreten ist, es dafür aber 4 Todesfälle gab. Durch 6 Neuaufnahmen hat sich die Mitgliederzahl jedoch etwas erhöht. Er erinnerte an eine herausragende Theatersaison, die erfolgreiche Teilnahme am Adventsmarkt in Auerbach und eine besinnliche, stimmungsvolle Adventfeier. Das traditionelle Christbaumsammeln brachte fast 400 Bäume ein. Das Highlight des letzten Jahres war das 75jährige Vereinsjubiläum im November mit einem Volkstanzabend, aufgespielt von den Tanngrindler Musikanten und einem erfolgreichen Festsonntag. Maximilian Wichmann vom Oberpfälzer Gauverband lobte in seinem Grußwort die Aktivität und Vielfalt des Vereins. Er bedankte sich auch für die eifrige Mitarbeit im Gauverband. Für das Jahr 2025 kündigte Andreas Götz an, dass die Vereinsabende mit Tanzproben ab sofort wieder 14tägig im BRK-Heim stattfinden und dankte dem BRK Auerbach und der Knabenkapelle für die gute Zusammenarbeit. Im Schlußwort dankte 2. Vorsitzender Johannes Trenz dem 1. Vorstand Andreas Götz für seine gute und stets souveräne Vereinsführung.
Weltgebetstag in der Evangelischen Christkirche. (Bild: Angelika Gradl)

Südsee in Auerbach/Opf.

Meeresrauschen in der evangelischen Christuskirche in Auerbach! Eingeladen hatten alle christlichen Konfessionen, evangelisch, katholisch (kath. Frauenbund Auerbach) sowie die aramäische Gemeinde gemeinsam zum Weltgebetstag der Frauen 2025. Mittelpunkt dieses Jahr die Cookinseln, 15 kleine Punkte auf der Weltkarte im großen Blau des Pazifiks zwischen Australien und Südamerika. In der Bewegung des Weltgebetstages, der jährlich jeweils zu einem anderen Land stattfindet, engagieren sich dabei über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg christliche Frauen. Gemeinsam beten und handeln sie dafür, dass Frauen und Mädchen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. So wurde der Weltgebetstag in den letzten 130 Jahren zur größten Basisbewegung christlicher Frauen. Ein Gebet wandert dabei über 24 Stunden lang um den Erdball … und verbindet Frauen in mehr als 150 Ländern der Welt miteinander! Kennenlernen der wunderbaren tropischen Inselwelt, ca. 16.000 km von uns entfernt, aber auch der Probleme und Anforderungen, die dort aktuell herrschen und mit denen explizit die Frauen zu kämpfen haben. Im Gottesdienst, der mit Sprechern, gemeinsamen Liedern mit Keyboard und Geigenbegleitung sowie Texten gestaltet wurde, hörten die Teilnehmer deshalb Erzählungen von 3 Frauen der Pazifikinseln. Abwanderung der Jugend, Gesundheitsfürsorge, Klimawandel, die Kolonionalgeschichte mit damaligem Verbot der Maori-Traditionen und Sprache, der umstrittende Tiefseebergbau von Mangan, all das sind Themen, die bewältigt werden müssen. „Gott kennt uns - Gott ist bei uns - Gott schuf uns wunderbar”, gemeinsam mit dem Motto des Weltgebetstages 2025 „wunderbar geschaffen”, daraus entwickelt sich eine Haltung, zu der wir eingeladen werden, ein Bewusstsein für das Woher, aber auch eine Verantwortung für das Heute und Morgen zu schaffen. „Gott spricht zu uns durch die Stimmen der Frauen, hören wir zu”, so heißt es in der Liturgie dieses Tages. Erst dadurch ist es möglich, gemeinsam „informiert beten und betend handeln” zu können. Nach dem Gottesdienst wurden alle Teilnehmer in das evangelische Gemeindehaus eingeladen, um das Thema Südpazifik auch kulinarisch kennenzulernen. Salate, Obst, Säfte, diverses Gebäck und andere Gerichte zusammen mit entsprechender liebevoller Dekoration des Saales und der Tische ließen des Abend für alle Teilnehmer ausklingen.
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44. Stadtmeisterschaft im Kegeln 2025

Auch im Jahr 2025 hat der Stadtverband die jährliche Kegel-Stadtmeisterschaft organisiert. Zu den Wettkämpfen hatten sich fünf Damen-Gruppen, 14 Herrenmannschaften und fünf gemischte Teams angemeldet. Über 140 Teilnehmer haben vom 8. Januar bis einschließlich 9. Februar auf der Kegelbahn bei Kolping gespielt. Bei der Siegerehrung hat der 2. Bürgermeister Norbert Gradl und der Stadtverband die Gewinner mit vielen Pokalen und Sachpreisen ausgezeichnet. Stadtmeisterin im Damen-Einzel wurde zum zweiten Mal Elke Beyer mit beachtlichen 159 Holz vor Sabine Folkenborn (141) und Gisela Schleicher (140). Karl-Heinz Müller wurde zum dritten Mal Sieger bei den Herren mit 174 Holz, gefolgt von Hubert Pfab (165) und Schober Josef (161). Bereits fünf Mal an der Spitze rangieren die Damen von „Gut Holz Ohrenbach” mit 596 Holz. Die nächsten Plätze werden von der Damen Mannschaft der „Faschingsgesellschaft (540) belegt, dahinter der SC Glückauf (477). Die siegreiche Herrenmannschaft der „Gassenschieber” behauptete sich mit 721 Holz, knapp vor Chippendales I (704) und SC-Glückauf (693). Als hervorragend kann man die Siegesserie der „Fanz” bezeichnen, die zum siebten Mal den Titel bei den Mixed Teams vor den „Wilderern” (669) und den „Nitzelbuchern” (657) erspielten. Für den ältesten und jüngsten Kegler/in, gab es ebenso ein Präsent. Der Stadtverband sowie Organisator Theo Schleicher freuten sich über die gestiegene Teilnehmerzahl der Kegelfreunde und vor allem, dass vier Gruppen zum ersten Mal am Start waren. Hierfür wurde allen Kegler/in noch einmal ein herzliches Danke ausgesprochen. Zweiter Bürgermeister Norbert Gradl dankte zusätzlich noch den Stadtverband für die Durchführung der Wettbewerbe.


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Im Zweikampf im Finale: Patrick Jordan (rechts) vom ASV Pegnitz gegen Marco Haag vom ASV Michelfeld. (Bild: Ralph Strobl)

ASV Pegnitz verteidigt Titel beim traditionellen Preßsack-Turnier

Das traditionelle Preßsack-Turnier der Alte-Herren-Fußballer in der Helmut-Ott-Halle in Auerbach war am Samstag von 13 bis 20 Uhr (Ende der Siegerehrung) wieder eine quasi fast rum-um gelungene sportliche Veranstaltung. Der Veranstalter SV 08 Auerbach lud zehn Teams aus der Region (Oberpfalz, Mittelfranken und Oberfranken) ein, die moderne Organisation klappte, die Zuschauerzahl in der teilweise stimmungsvollen HOH war ordentlich und bei den fairen 27 Spielen gab es keine nennenswerten Verletzungen. Im Vergleich zum Vorjahr, als die Halle für einen Samstag Mitte Januar (vier Wochen früher als nun 2025) gebucht werden konnte und sehr gut besucht war, gab es dieses Mal weniger Indoor-Fans – aber viele Kinder, Frauen, Eltern und Großeltern feuerten die reifen Fußballer fair, stimmungsvoll und lautstark an. Im Foyer im Catering-Bereich war die Resonanz zufriedenstellend bis gut, da zwischenzeitlich sogar zwei Mal nachbestellt werden musste. Neu im Teilnehmerfeld waren der SC Eschenbach/Opf., FC Betzenstein und FV Vilseck. Die AH Auerbach II, AH Auerbach III, FC Edelsfeld, SpVgg Sittenbachtal und ASV Hollfeld spielten dieses Mal nicht mit. Beim Turnier 2024 am Samstag, 13. Januar gewann im Finale der ASV Pegnitz gegen den SV 08 Auerbach mit 5:0. In Sachen Spielrecht hatte man sich im Vorfeld darauf geeinigt, dass maximal zwei jüngere Spieler (quasi U32) auflaufen dürfen. Im Vorjahr war die interne Absprache noch lockerer und umfassender: „Alle Spieler ab 25” und „maximal zwei Spieler aus den Reserven” waren damals erlaubt. Das Turnier gibt es schon seit 1974, aber wird Jahr für Jahr immer moderner (Spielplan online, Live-Ticker, Hallenmoderator, neue passende Preise bei der Siegerehrung) und attraktiver auch dank einiger Sponsoren. Im Regieraum beziehungsweise Sprecherkabine hatten Turnierleiter Stefan Koch und sein Assistent Gerald Lord über sechs Stunden lang (mit einer kleinen Pause von 17.11 bis 17.30 Uhr) alles im Griff. Es wurde wieder mit klassischen Hallenfußball-Regeln (kein Futsal) nicht mit einer Rund-um-Bande, sondern mit einer kleinen Seitenbande an der Tribünenseite und gegenüber an der Wand bis auf Höhe Sprecherkabinen-Fenster gespielt. Links und rechts neben den Toren gab es keine Bande. Relativ viele Tore und auch Spektakel In der Vorrunden-Gruppe A war eine gewisse sportliche „Vormacht-Stellung” des Titelverteidigers ASV Pegnitz trotz eines ausgedünnten Kaders (nur mit sieben Spieler angetreten) sichtbar, was sich dank der kombinationssicheren und torgefährlichen Ex-Landesliga-Kicker (2012 bis 2017) Patrick Jordan und Daniel Abraham in Form von vier Siegen in vier Spielen ausdrückte. Die Plätze Zwei bis Vier (und somit der zweite Halbfinal-Teilnehmer) entschied sich erst in der letzten Vorrunden-Begegnung dieser Gruppe, als quasi in einem „Stadtderby” der ASV Michelfeld (mit einigen eingespielten und aufeinander abgestimmten Ex-Kreisliga- und Kreisklassen-Kicker) den personell nicht in Top-Besetzung antretenden Gastgeber SV 08 Auerbach (zum Beispiel ohne die verletzten Martin Süssner und Rene Schuster, mit dem 57-jährigen Roland Ziegler) mit 3:1 innerhalb von zehn Minuten besiegten. Bei der SG TSV Velden/SV Hartenstein/SV Neuhaus/SC Rupprechtstegen (nach knappen Niederlagen Achter) fungierte der auf dem Spielberichtsbogen erfasste 66-jährige Detlef Seidler als Coach, wechselte sich aber nicht ein. Eschenbach holte in der Vorrunde nur ein Unentschieden und gewann mühsam seinen Auftritt um Rang Neun. In der Parallel-Gruppe B schaffte der SC Kirchenthumbach auch aufgrund einer starken Torhüterleistung ungeschlagen den Halbfinal-Einzug, was auch dem FC Troschenreuth (mit zwölf Spielern die meisten nominierten Kicker aller zehn Teams) mit nur einer Vorrunden-Niederlage gelang. Lindenhardt (drei Remis, ein Sieg) wurde ungeschlagen nur Dritter und verlor danach das Spiel um Platz Fünf. Vilseck sammelte als Vierter vier Punkte und wurde letztendlich Siebter. Der FC Betzenstein ging bei vier Vorschluss-Runden-Begegnungen leer aus und erzielte erst im verlorenen Platzierungsspiel durch Alexander Leistner wenigstens einen Treffer. Im ersten Halbfinale fielen im „Stadtderby” zwischen dem ASV Pegnitz und dem FC Troschenreuth in der regulären Spielzeit keine Tore. Im K.o-Schießen trafen für Pegnitz Daniel Abraham, Tobias Bittner und Patrick Jordan, für Troschenreuth Julian Haberberger und Christian Maier (Markus Geier schoss vorbei). Beim Folge-Duell SC Kirchenthumbach gegen ASV Michelfeld führte Dumba 1:0 und 2:1, aber Florian Beyer (doppelt treffend) und der virtuose Silas Looshorn drehten noch die Partie. Im Finale (mit Einlaufen aller Spieler und namentlicher Vorstellung) ging der Favorit ASV Pegnitz durch Abraham in Führung, aber Christof Lindner antwortete für den guten ASV Michelfeld (in der herausfordernden Außenseiterrolle) mit dem 1:1. Drei Minuten vor Schluss war Tobias Bittner halblinks frei und schoss unhaltbar zum 2:1 ein. Turnier-Top-Torjäger Daniel Abraham (2024 elf Mal erfolgreich, in diesem Jahr mit sieben Einschüssen) erhöhte zwei Minuten vor der Sirene auf 3:1. Die Vorrunden-Begegnung rund fünf Stunden vorher endete noch 3:0 für die Oberfranken. Um 19.06 Uhr jubelte der ASV Pegnitz über die verdiente, aber nicht einfach zu bewerkstellende Titelverteidigung. Bemerkenswert: Nur zwei von 27 Matches endeten 0:0 und es gab zwei prickelnde Neunmeter-Schießen. Im Vorjahr gab es kein einziges torloses Spiel und nur ein Shout-Out vom Punkt. Ehrungen Die Siegerehrung im gut besuchten Foyer der Halle dauerte inklusive Fototermine von 19.37 bis 20 Uhr. Der Zweite Bürgermeister der Stadt Auerbach Norbert Gradl und Turnierleiter Stefan Koch übergaben die vier Einzel- und zehn Mannschaftspreise. Auf Wunsch vieler Teams und Spieler gibt es keinen riesengroßen und keinen mittelgroßen Preßsack als Sieger-Trophäe mehr, sondern nun eher kleinere Exemplare, eine große Wurst und Brot, die vor Ort die rund zehn Spieler jeder teilnehmenden Mannschaft locker verzehren können. Der Hauptsponsor des Turniers, Fischer Automobile VW aus Amberg (der Verkaufsleiter für Neuwagen Peter Schmitt ist für die AH Auerbach I aktiv), stellte 2024 erstmals einen großen Wanderpokal zur Verfügung. Der ASV Pegnitz hat diesen nun schon zwei Mal in Folge gewonnen. Man darf gespannt sein, wann das Turnier 2026 stattfindet, welche Teams daran teilnehmen und wer dann triumphiert. obl. Alle Ergebnisse im Überblick: Preßsack-Turnier 2025 AH Auerbach Samstag, 15. Februar, 13 bis 20 Uhr, Helmut-Ott-Halle, Auerbach: Gruppe A: SG TSV Velden/SV Hartenstein/SV Neuhaus/SC Rupprechtstegen – ASV Michelfeld 0:0, SV 08 Auerbach - ASV Pegnitz 1:2, SC Eschenbach/Opf. - SG TSV Velden/SV Hartenstein/SV Neuhaus/SC Rupprechtstegen 0:3, ASV Pegnitz - ASV Michelfeld 3:0, SC Eschenbach/Opf. –SV 08 Auerbach 0:0, ASV Pegnitz - SG TSV Velden/SV Hartenstein/SV Neuhaus/SC Rupprechtstegen 4:0, ASV Michelfeld - SC Eschenbach/Opf. 5:1, SG TSV Velden/SV Hartenstein/SV Neuhaus/SC Rupprechtstegen – SV 08 Auerbach 0:1, SC Eschenbach/Opf. - ASV Pegnitz 1:2, SV 08 Auerbach - ASV Michelfeld 1:3. Tabelle: 1. ASV Pegnitz 11:2 Tore, 12 Punkte; 2. ASV Michelfeld 8:5, 7; 3. SV 08 Auerbach 3:5, 4 (Punkte gleich, Tordifferenz gleich, direkter Vergleich besser); 4. SG TSV Velden/SV Hartenstein/SV Neuhaus/SC Rupprechtstegen 3:5, 4; 5. SC Eschenbach/Opf. 2:10, 1. Gruppe B: SC Kirchenthumbach - SV Lindenhardt 2:2, FC Betzenstein - FC Troschenreuth 0:2, FV Vilseck - SC Kirchenthumbach 3:5, FC Troschenreuth - SV Lindenhardt 2:2, FV Vilseck - FC Betzenstein 4:0, FC Troschenreuth - SC Kirchenthumbach 0:3, SV Lindenhardt - FV Vilseck 1:1, SC Kirchenthumbach - FC Betzenstein 3:0, FV Vilseck - FC Troschenreuth 1:4, FC Betzenstein - SV Lindenhardt 0:4. Tabelle: 1. SC Kirchenthumbach 13:5 Tore, 10 Punkte; 2. FC Troschenreuth 8:6, 7; 3. SV Lindenhardt 9:5, 6; 4. FV Vilseck 9:10, 4; 5. FC Betzenstein 0:13, 0. Halbfinals: ASV Pegnitz – FC Troschenreuth 3:2 n.N. (0:0+3:2), SC Kirchenthumbach – ASV Michelfeld 2:3. Spiel um Platz 9: SC Eschenbach/Opf. – FC Betzenstein 2:1. Spiel um Platz 7: FV Vilseck – SG TSV Velden/SV Hartenstein/SV Neuhaus/SC Rupprechtstegen 3:2. Spiel um Platz 5: SV 08 Auerbach – SV Lindenhardt 3:2 n.N. (1:1+2:1). Spiel um Platz 3: SC Kirchenthumbach – FC Troschenreuth 3:0. Finale: ASV Pegnitz – ASV Michelfeld 3:1. Mannschaftsaufgebote: ASV Pegnitz (sieben eingesetzte Spieler): D. Krause – Overbeck, Jordan, Gimpl, To. Haberberger, Abraham, Bittner. Nicht eingesetzt: S. Holdt. ASV Michelfeld (zehn Spieler): Leissner – C. Lindner, Do. Maier, S. Looshorn, M. Siegler, A. Beyer, Wiesner, F. Beyer, D. Rupprecht, M. Haag. SC Kirchenthumbach (elf Spieler): Seb. Wöhrl – J. Dahl, Seemann, Lenk, Landgraf, Si. Speckner, Streng, Gerchau, St. Schmidt, St. Friedl, Perl. FC Troschenreuth (zwölf Spieler): Standke/K. Dettenhöfer – Schack, Mi. Sebald, Chr. Maier, M. Geier, Untch, Ju. Haberberger, C. Rupprecht, Ro. Speckner, Ph. Dimler, C. Payer. SV 08 Auerbach (zehn Spieler): J. Kasseckert – Schmidtke, Seb. Deinzer, Löffler, R. Ziegler, T. Altincik, Uhlitzsch, Szwaja, F. Hinteregger, Stöckl. SV Lindenhardt (acht Spieler): Kögel – Brütting, Eckert, Bauermeister, Bergmann, Pocher, Wiesmeth, Kaluza. FV Vilseck (acht Spieler): Schönl – M. Schmidt, G. Weiß, Tränkner, Hörl, M. Winkler, Beach, Seb. Engelhard. SG TSV Velden/SV Hartenstein/SV Neuhaus/SC Rupprechtstegen (zehn eingesetzte Spieler): Bruce – St. Haag, B. Raum, Hoffmann, M. Feihl, Demir, Schlegl, Luber, Blauth, Fries. Nicht eingesetzt: D. Seidler. SC Eschenbach/Opf. (neun Spieler): R. Thomas – Kocacevic, Richter, Danzer Held, Riedl, Alicea, Geistenmeier, Gomez. FC Betzenstein (acht Spieler): Sperber – Seibold, Dennerlein, Schaffer, Kümmerle, H-J. Lay, Mi… Ickas, Al. Leistner. Einzelpreise: Bester Torschütze: Daniel Abraham (ASV Pegnitz) 7 Treffer. Bester Torhüter (gewählt): Sebastian Wöhrl (SC Kirchenthumbach). Bester Spieler (gewählt): Silas Looshorn (ASV Michelfeld). Ältester eingesetzter Spieler (geehrt): Max Dennerlein (FC Betzenstein) 63 Jahre. Schiedsrichter: Josef Scheck (ASV Michelfeld), Ingo Döhring, Michael Grüner (beide SV 08 Auerbach). Anzahl Tore: 96. Anzahl Spiele: 27. Durchschnitt Tore pro Spiel: 3,55.
v.l.: Roland Löb (Vorsitzender), Alexander Benzing, Werner Benzing, Josef Schwemmer, Johann Deinzer, Wolfgang Meiler. (Bild: Roland Löb)

220 Jahre Mitgliedschaft beim ASB RV Jura geehrt

Als vor über 45 Jahren die ersten Kontakte zwischen dem damaligen ASB Auerbach und dem einstigen ASB Mainspitze entstanden, hatte niemand damit gerechnet, dass die Verbindung so lange hält. Es begann einst Ende der 70er Jahre mit der Idee der Hessen einen Ausflug zu einem anderen ASB-Verband machen zu wollen. In der alphabetischen Auflistung aller Verbände in Deutschland ganz oben und somit erste Wahl: Der ASB Auerbach. Auch die Entfernung war nicht zu weit, also wurde Kontakt aufgenommen und es passte auf Anhieb. Mit den beiden damaligen Vorsitzenden Werner Benzing und Karl Gerstacker hatten sich rasch Zwei gefunden, die dem Besuch etwas abgewinnen konnten und den Startpunkt für eine Freundschaft setzten. Über Jahrzehnte unterstützen sich beide Verbände bei örtlichen Festen, wie beim Auerbacher Bürgerfest. Legendär der regelmäßige, kiloschwere „Kloßteig-Export” von Bayern nach Hessen mit dem die Auerbacher bis nach der Jahrtausendwende dazu beitrugen, dass es am Zusammenfluss von Main und Rhein Original Spezialitäten aus Bayern zum Braten aus der ASB-Küche am Stadtfest gab. Die beiderseitige Verbindung ging soweit, dass einige ASB'ler vor Jahren als Mitglied in den ASB Regionalverband Jura e. V. gewechselt sind und regelmäßig auch nach Ende der aktiven Tätigkeit Treffen in Auerbach und Ginsheim aufrechterhalten wurden. Nunmehr stand für den Regionalverband Jura ein Besuch aus Anlass des 88. Geburtstages des ehemaligen Vorsitzenden Werner Benzing an. Und da überraschten ihn die Samariter aus der Oberpfalz mit einer besonderen Ehrung. Als einer von Vieren wurde Werner Benzing für 55 Jahre Mitgliedschaft und Jahrzehnte lange ehrenamtliche aktive Tätigkeit im ASB geehrt. Während Vorsitzender Roland Löb die Ehrenurkunde überreichte und die Bedeutung der geleisteten Arbeit für den ASB herausstellte, hatten die Auerbacher Weggefährten Josef Schwemmer und die Ehrenmitglieder Johann Deinzer und Wolfgang Meiler regionale Geschenke dabei. Benzing, dessen Sohn Alexander ebenso im ASB aktiv ist, war nicht der Einzige dem diese Ehrung zu teil wurde. Gleichfalls wurde an Willi Gemeiner, Inge Noll und Hannelore Hofer die außergewöhnliche Ehrung zu geleitet. In Summe waren es dann 220 Jahre Mitgliedschaft, die bei dem Treffen in Hochheim am Main gewürdigt wurden. Sichtlich berührt nahmen die Hessen die Auszeichnung entgegen.
von links: Gisela Tirsch, Gabriele Steger, Agathe Schriml, Karin Hoffmann, Andrea Kraus, Gabriele Appl, Renate Amrhein, Anni Senft, Birgit Barth (Bild: Birgit Barth)

Mit Frauenpower und Elan ins Jubiläumsjahr

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Frauen-Union Auerbach konnten Neumitglieder begrüßt und die Vorstandschaft neu gewählt werden. Die Wahlen wurden von Renate Amrhein, Vorsitzende der Kreisfrauenunion, durchgeführt. Alle Posten wurden einstimmig gewählt. Die 1. Vorsitzende bleibt Birgit Barth, als stellvertretende Vorsitzende wurde Gabriele Steger bestätigt. Die Beisitzerinnen Anni Senft, Karin Hoffmann, Gabriele Appl, Gisela Tirsch, Schriftführerin Agathe Schriml, Schatzmeisterin Andrea Kraus, Kassenprüferinnen Helga Wittmann-Trenz und Annemarie Schleicher. In ihrem Rechenschaftsbericht konnte Birgit Barth von vielen Aktionen nicht nur im vorpolitischen Raum berichten. Ob nun die Blumenaktion in den Pflegeheimen, Bastelaktion bei Sommer in der Stadt, Kirchturmführungen im Ferienprogramm, Flohmarkt von Kindern für Kinder und Wein am Weiher sind nur einige der erfolgreichen und beliebten Aktionen der Frauen-Union. Als Stadt- und Kreisrätin bringt Birgit Barth die Themen und Anliegen der FU in die Kommunalpolitik mit ein. Sie freut sich über das rege Interesse an politischer Arbeit und lädt alle interessierten Frauen zu „Prosecco und Politik” ein. Dieses Format wird es ab Sommer 2025 geben. Ort und Termine werden noch bekannt gegeben. Die nächste Aktion wird das 17. Preisschafkopfturnier nur für Frauen am 8.3.2025 im Kolpingsaal sein. Im Herbst 2025 feiert die FU Auerbach ihr 35 Jähriges Gründungsjubiläum mit einer besonderen Veranstaltung auf Maffei. Birgit Barth bedankt sich bei Ihrer Vorstandschaft und den Mitgliedern der FU für die aktive und harmonische Zusammenarbeit und freut sich auf die weitere gemeinsame politische Arbeit und Aktionen.
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Jahreshauptversammlung des Fördervereins „museum34”

Nach einer krankheitsbedingten Pause geht es im museum34 wieder richtig los. Eine neue Sonderausstellung steht auch schon in den Startlöchern. Museumsleiterin Marion Ringl konnte bei der Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus bereits einen konkreten Termin für die Vernissage nennen: Am 21. März werden die „Auerbacher Schulgeschichten” Einzug ins Museum halten. Ein ausführlicher Streifzug durch die Geschichte wird umrahmt von Klassenfotos, Zeugnissen, alten Aufnahmen der Schulhäuser, Schulordnungen usw. Die Besucher betreten ein Klassenzimmer von 1920 und werden zurückversetzt in die Zeit, als es noch keine neun Schuljahre gab, Buben und Mädchen streng getrennt voneinander unterrichtet wurden, ein Klassenraum alle Jahrgangsstufen beherbergte und der Rohrstock noch geschwungen wurde. Dank Rudi Weber wird es eine „Schulgeschichte to go” im Handformat geben. Es gibt genug geschichtlichen Hintergrund, so Ringl in ihren Ausführungen, denn allein Joseph Köstler hat in fünf von 27 Bänden der heimischen Schulgeschichte Raum geboten. Der Erste Vorsitzende des Fördervereins museum34, Joachim Neuß, begrüßte zuvor 17 zur ordentlichen Mitgliederversammlung für das Berichtsjahr 2024 erschienene Mitglieder. Zunächst gedachte die Versammlung den zwei verstorbenen Gründungsmitgliedern Horst Rössl und Josef Schaller. Neuß würdigte beide Verstorbenen für ihre großen Leistungen um den Verein. Aktuell gehören diesem 30 Mitglieder an. Der Betrieb der beiden Museen war aufgrund der Erkrankung der Museumsleiterin Marion Ringl sieben Monate lang nur eingeschränkt möglich. Sowohl Lodes-Museum als auch museum34 waren im Berichtszeitraum an vier verkaufsoffenen Marktsonntagen und beim 'Sommer in der Stadt' geöffnet. Es gab zahlreiche Führungen durch Marion Ringl, Jürgen Steibl und Richard Götz. Knapp 1.000 Besucher interessierten sich für die Ausstellungen. Auch der Tag des offenen Denkmals im September 2024, an dem in Auerbach acht Denkmäler zu besichtigen waren, war für die Museen ein Erfolg. Trotz der eingeschränkten Öffnungen ging die klassische Museums- und Archivarbeit im Hintergrund wie Sichtung, Sortierung, fachliche Begutachtung und exakte Archivierung weiter. Dies erforderte großen Zeit- und Organisationsaufwand und bedeutete auch einen steigenden Bedarf an Lagerraum. Neuß lobte die akribische Archivierung und Dokumentation. Im Erdgeschoss wurde der Anstrich der Wände durchgeführt. In der Bücherei, im Behinderten-WC und an der Außenwand mussten Maßnahmen aufgrund eines Wasserschadens des Nachbarn ergriffen werden. Außerdem war eine Rattenbekämpfung im Hinterhof und im Museumskeller erforderlich. Im Ausblick griff Neuß u.a. eine Anregung von Rudi Weber auf, der darauf hingewiesen hatte, dass der Auerbachs Keller in Leipzig in diesem Jahr 500-jähriges Jubiläum feiert. Die Versammlung war sich einig, dass dieses Datum auch seitens des Vereins gewürdigt werden sollte. Es ist außerdem geplant, wieder in den Rhythmus der zweimonatlichen Wechselexponate einzusteigen. Der Erste Vorsitzende erwähnte auch die seit kurzer Zeit von der Stadt finanzierte Heimat-Info-App, die auf dem Wege ist, ein wertvolles Informationsmittel für die Auerbacher Bürger zu werden. Neuß dankte den Aktiven des Vereins, die unter anderem Kontakt mit der Realschule Auerbach aufgenommen haben. Schüler der 8. Jahrgangsstufe können zukünftig Stunden ihres Freiwilligen Sozialen Jahres auch in den Museen oder im Archiv ableisten. Museumsleiterin Marion Ringl gab einen kurzen Rückblick auf die Sonderausstellung „Unsere alten Meister”, die dem traditionellen Handwerk gewidmet war. Durch viele Leihgeber und Schenker war eine Ausstellung „von Bürgern für Bürger” entstanden, bei der Anfassen erlaubt war. Auf Bannern war der beschwerliche Weg vom Lehrling zum Meister nachzulesen und auch welche Handwerksbetriebe bereits vor 250 Jahren in Auerbach ansässig waren. Die aktuelle 20. Ausstellung „Perspektive Auerbach” ist eine reine Gemäldebzw. Kunstausstellung. Die, mit einer Ausnahme, rund 50 Werke aus dem Eigenbestand der Stadt zeigen typische Altstadtansichten anhand derer nachvollziehbar ist, wie sich Auerbach in den letzten 100 Jahren verändert hat und was noch heute das Stadtbild prägt. Ringl verwies auf den Kauf von drei Lodesgemälden von einer Schwetzinger Galerie, außerdem konnten aus einem Nachlass zwei Auerbachbilder des Malers Erich Klimek erworben werden. Der Exponatenbestand erhöhte sich im vergangenen Jahr kontinuierlich. So kam u.a. aus Zogenreuth die alte Blechbzw. Signaltrompete der Feuerwehr zum Fundus. Marion Ringl dankte den Lehrkräften der Grundschule, die mit ihren Schülerinnen und Schülern erfreulicherweise teilweise zwei Mal ins museum34 kamen. Dabei wurde erstmals ein Wasserauffangexperiment durchgeführt und das 7er Einmaleins
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