Zur Jahreshauptversammlung im Neukirchener Hof begrüßte der erste Vorsit-zende Kurt Staudte die Vereinsmitglieder und als Vertreter der Gemeinde den zweiten Bürgermeister Christian Sperber. Beim Gedenken an die im abgelau-fenen Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder hob der Vorsitzende noch einmal die besonderen Verdienste von Ehrenmitglied Friedrich Sonntag als langjähriger Vorstand und treibende Kraft im Verein hervor.
In seinem Jahresbericht zeigte Kurt Staudte die Aktivitäten des 81 Mitglieder umfassenden Vereins im abgelaufenen Jahr auf. Darunter waren acht Imker-stammtische, bei denen sich die 21 aktiven Imkerinnen und Imker über erfor-derliche Maßnahmen bei den Bienen austauschen konnten. Zum geselligen Miteinander traf man sich beim Ausbuttern und bei der Weihnachtsfeier. Eben-falls präsentierte sich der Verein mit einem Stand bei der Neukirchener Herbst-kirchweih. Neben dem Kreisimkertag seien auch noch mehrere Vorträge und Schulungen beim Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg besucht worden. Abschließend stellte der Vorsitzende über eine bestehende WhatsApp-Gruppe hinaus eine weitere Digitalisierung des Vereinslebens in Aussicht.
Der zweite Vorsitzende Peter Zagel blickte auf eine ertragreiche Honigernte 2024 zurück. Für eine besondere Herausforderung sorgte der im Abstand von einigen Jahren auftretende Melezitosehonig, der schnell kristallisiert und des-halb in den Waben fest wird. Aber mit Hilfe der vereinseigenen Gerätschaften war auch dieses Problem zu lösen und die Honigernte gut zu bewältigen. Peter Zagel wies dann noch auf aktuell bei den Bienen notwendig Maßnahmen hin. Sein Vorschlag, für die derzeit fünf Probeimker eine eigene Gruppe mit regel-mäßigen Treffen zur besseren Schulung zu bilden, fand einhellige Zustim-mung.
Auch die Berichte des Schriftführers Georg Ertel, des Kassiers Hans Lund-wig und der Kassenprüfer Edeltraud Stollner und Robert Gmeiner zeigte den Verein auf gutem Wege.
Schließlich standen noch Ehrungen durch den ersten Vorsitzenden an. Für 15jährige Mitgliedschaft erhielt Manuel Luber Urkunde und Anstecknadel. Für zehn Jahre Vereinszugehörigkeit wurde Robert Gmeiner mit einer Urkunde geehrt.
Bürgermeister Christian Sperber lobte in seinem Grußwort das Engagement der Imkerinnen und Imker und der Vorstandschaft. Er hob das Bemühen der Gemeinde hervor, durch insektenfreundliche Gestaltung ihrer eigenen Flächen einen Beitrag zur Biodiversität zu leisten. Dem Verein sagte er die Unterstüt-zung durch die Gemeinde zu und wünschte den aktiven Vereinsmitgliedern ein erfolgreiches Bienenjahr.