Vorstand Gerhard Meier begann die Jahresversammlung mit dem Hinweis, dass das Verbissgutachten aus 2024 für vier Testpunkte von der Jagdbehörde akzeptabel und somit tragbar ist. Es erfolgte eine Empfehlung, die Abschusspläne zu erhöhen, vorherrschend für Reh- und Schwarzwild. Das Gutachten kann eingesehen werden.
Jagdpächter Hermann Wopperer informierte in seinem Bericht dass der Abschussplan für die letzten drei Jahre mit 57 zu 100 % erfüllt wurde. Drei Füchse, ein Hase und ein Schwarzwild wurden erlegt. Für die Jahre 2025 bis 2027 wurde der Abschussplan auf 60 erhöht. Das Schwarzwild wird immer mehr zum Problem, da die Tiere immer in Bewegung sind und ein ständiger Ortswechsel stattfindet.
Ein Wolf wurde gesichtet auf einer Wildkamera. Die Verantwortung hierzu liegt nach dem Jagdgesetz beim Naturschutz für einen Abschuss. Die Jäger sind nur ausführendes Organ.
Landwirte wurden gebeten, die Drohne zur Rettung von Kitzen wegen des Planungsvorlaufs 2 bis 3 Tage vorher anzufordern. Die gute Zusammenarbeit zwischen den Jagdpächtern und Jagdgenossen kam mit einer gestifteten Brotzeit zum Ausdruck.
Die Kasse passte wiederum, so kam die Frage nach der Wegepflegevergütung auf. Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl informierte über die Teilung zwischen der Jagdgenossenschaft und der Gemeinde. Die Frage bezüglich der aktuellen Version des Jagdkatasters aufgrund des Flurneuordnungsverfahrens wurde durch Vorstand Gerhard Meier verneint, da dies vom Vermessungsamt noch nicht vorliegt.