Johanna Wohlmann (links) moderierte die Kur-Modenschau, die beim Seniorenfasching der Höhepunkt war.  (Bild: Renate Gradl)

Verschönerung durch Kur-Modenschau

Krapfen, Kücheln, Brezen und Wein waren der kulinarische Faschingsknüller. Aber beim Seniorenfasching, zu dem der Katholische Frauenbund einlud, gab es auch jede Menge zum Lachen. Rosalinde Hacker begrüßte die Seniorinnen und Senioren mit einem „Helau”. Danach ging es Schlag auf Schlag mit dem lustigen Programm. Auch die älteren Bewohner Grafenwöhrs kamen in den Genuss des Showtanzes mit Kaplan Raveendra und dem „Frauenbund-Ballett”. Die Gäste hatten auch Gelegenheit, bei flotter Musik zu tanzen oder die Bar aufzusuchen. Hier wurden sie von Pfarrer Daniel Fenk bedient. In den Tanzpausen war Lachen angesagt bei einigen Sketchen. Einer davon war die Diskussion eines Paares, was wäre wenn... ich sterbe? Suchst du dir dann eine andere Frau und was machst du dann mit ihr??? Das Highlight war jedoch die Kur-Modenschau, die von Johanna Wohlmann moderiert wurde. Sie hat sich wieder lustige Texte zu den einzelnen Models überlegt. Auf Kur ging die Goudbäuerin vo Grub. Bei der Kur-Modenschau ließ sie sich inspirieren, denn zum Anziehen hat sie schließlich überhaupt nix Gscheits mehr. Die Modelle: „Atemlos”, „Unsinkbar”, „Latte Macchiato” oder „Husch husch, kusch kusch” sind vielversprechend. Das Modell „Zölibat” löste Lachsalven aus. „Bei diesem Modell hat jede Diskussion ums Zölibat ein Ende, denn bei dem Anblick bleibt jeder Priester freiwillig zölibatär.” Die Bäuerin veränderte sich nach ihrer Kur so, dass sie ihr Alter, der Girch, nicht wieder erkannte. Er hielt ja nur Ausschau auf eine Dicke Alte...
Stadtrat Thomas Mayer mit den Geehrten  (Bild: Roland Rupprecht)

Generalversammlung der Hubertusschützen

Über guten Besuch freute sich Schützenmeister Bernhard Ott bei der Generalversammlung der Königlich privilegierten Feuerschützengesellschaft „Hubertus 1888” Grafenwöhr. Er konnte in seinem Rückblick von vielen Veranstaltungen berichten. Nach Renovierungen und Malerarbeiten standen im vergangenen Jahr unter anderem der Festzug zum Bayerischen Schützentag in Waldsassen sowie der Nordgautag in Grafenwöhr auf dem Programm. Ott dankte den Teilnehmern bei dem Umzügen und den vielen Helfern bei den Arbeitseinsätzen. Einer der Höhepunkte im Gesellschaftsjahr war die Ehrerweisung für Schützenkönig Alex Jakimenko. Mit über 570 Mitgliedern zählen die Hubertusschützen zu den mitgliederstärksten Schützengesellschaften in ganz Bayern. Die erfolgreichsten Schützen im vergangenen Jahr waren Waltraud Hörl in der Damenklasse und Thomas Ziegler in der Schützenklasse. Für Treue zum Verein wurden geehrt: Martina Schönmann und Lea Rupprecht für 20 Jahre. Norbert Sichert, Gerhard Fröch, Christoph Zeitzer und Wolf-Dietmar Beuttel für 25 Jahre. Doris Korb und Stephan Korb für 30 Jahre. Georg Fellner, Stefan Pröls und Lutz Ratter für 40 Jahre. Willi Klug, Ernst Klug, Edmund Gurdan für 50 Jahre. Hans Schuller und Hans Grill gehören bereits seit 60 Jahren den Schützen an. Für besondere Dienste wurden folgende Mitglieder ausgezeichnet: Stefan Fröch, Maximilian Reichert, Holger Morgenstern, Martin Beyer, Manfred Schregelmann, Michael Schnabel und Caroline Fink erhielten die „Nadel in Verbundenheit“. Michael Hiller erhielt das Protektorabzeichen in Silber und Peter Schopf wurde mit der kleinen Verdienstnadel in Gold ausgezeichnet. Bei den anstehenden Wahlen wurden Bernhard Ott als erster Schützenmeister und Roland Rupprecht als Schriftführer bestätigt. Manfred Schregelmann folgt Verena Schuller-Ohla im Amt als neuer Sportleiter. Stadtrat Thomas Mayer überbrachte die Grüße der Stadt und lobte die gute Vereinsarbeit und überreichte eine Spende der Stadt.


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Polizeihauptmeister Paul Zawal (mit GeHiH-Koordinator Joachim Sertl) informierte die mehr als 100 Besucher des GeHiH-Mitgliedertreffens in Grafenwöhr über Regeln und Risiken im Straßenverkehr. (Bild: Bernhard Piegsa)

Polizei warnt vor Verkehrsunfallrisiken

Ob jung oder alt: Ein Unfall ist schnell geschehen. Worauf nicht nur Senioren im Straßenverkehr, vor allem als Zweiradnutzer, achten sollten, erläuterte Polizeihauptmeister Paul Zawal in seinem Vortrag über Unfallprävention beim gut besuchten Mitgliedertreffen der Solidargemeinschaft „Generationen Hand in Hand” (GeHiH) in der Grafenwöhrer Stadthalle. Nach einem coronazeitbedingten Tief nehme die Zahl der Verkehrsunfälle wieder zu, wusste der Verkehrserzieher bei der Polizeiinspektion Eschenbach. Fast 36.000 seien es 2023 in der Oberpfalz gewesen, davon 4.150 mit Personenschäden. Namentlich Fahrrad- und Pedelec-Fahrer seien gefährdet, wie die Zahl von 1.626 verletzten und elf getöteten Nutzern dieser Zweiradarten belege. Ein besonderes Verletzungsrisiko liege darin, dass Fahrräder sowie Pedelecs mit elektrischen „Treterleichterungen” ohne Schutzhelm benutzt werden dürften. Verkehrsrechtlich, so Zawal, seien Pedelecs den konventionellen Rädern gleichgestellt. Deshalb seien ihre Fahrer verpflichtet, vorhandene ausgeschilderte Radwege zu benutzen: „Dabei ist die vorgegebene Fahrtrichtung zu beachten.” Kinder bis zum zehnten Lebensjahr und deren mindestens 16-jährige Begleiter dürften auch auf Gehwegen fahren. E-Bikes mit vollwertigen elektrischen Antriebsmotoren seien Mofas gleichgestellt und dürften ausgeschilderte Radwege nur befahren, wenn ein weißes „Mofas frei”-Zusatzschild dies gestatte. Für sie gelte Helm- und Versicherungspflicht. Umgekehrt seien beschilderte Fahrradwege und -straßen sowie Radfahrstreifen, die mit durchgezogenen Linien von der übrigen Fahrbahn abgegrenzt seien, für andere Fahrzeugarten tabu, sofern nicht Zusatzschilder etwas anderes erlaubten. Beim Überholen von Radfahrern seien innerorts 1,5 und außerorts zwei Meter Mindest-Seitenabstand Pflicht. Zum Schluss wies Zawal auf die jährlich angebotenen Pedelec-Trainings der Polizeiinspektion für Senioren in Grafenwöhr hin, zu denen man sich unter Telefon 09645/920435 anmelden könne.
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